Frohe Weihnachten!

An solchen Tagen wie dem heutigen Heiligabend fällt es uns halbwegs ´Aufgeklärten´ schwer, nach den vielen Ent-Täuschungen über die Religionen allgemein und das Christentum im Besonderen das Weihnachtsfest noch unbekümmert und fröhlich zu feiern.

Das Brauchtum der heiligen germanischen Rauhnächte wurde zerstört und aus dieser Lücke heraus entwickelte sich reiches christliches Brauchtum, Kultur und Kunst. Es bezog sich zwar auf die Geburt Jesu,  baute aber auf den Gefühlen auf, die den weißen Menschen immer eigen waren und die damit den dunkelsten Tagen des Jahres immer schon ihren besonderen Glanz verliehen hatten.

Die einzigartige Weihnachtsstimmung musste und konnte nicht von den Päpsten erfunden werden, denn sie war immer dagewesen. Sie konnten, wie immer, nur die vorhandene Kulturthematik umwidmen, aber nichts Neues erfinden. Und räumt man alles weg, was aus berechnenden und unedlen Motiven auf  das ursprüngliche deutsche´Weihnachten´ unserer Ahnen drüber gestülpt wurde, so bleibt doch dieses ureigene heimelige Gefühl übrig, das in uns immer lebendig war und in diesen Tagen seine Entsprechung findet. Seit vielen hundert Jahren haben nun die Rauhnächte und das Julfest ausgedient zugunsten der christlichen Deutung. Macht das die umfangreiche ´christlich geprägte´ Weihnachtsmusik darum schlecht, weil sie mit anderer Deutung belegt und auch verformt wurde? Keinesfalls! Die Schönheit des seelischen und künstlerischen Ausdrucks wischt alle Verfälschungen weg und lässt uns eine Wahrheit ahnen, die ewig in uns ist.

Georg Friedrich Händel zieht seine Themen aus dem Christentum und sein Werk ist und bleibt Musik für die Seele!

  • HÄNDEL – Messias – Er weidet seine Herde

Wie auch Johann Sebastian Bach

  1. S. Bach WO – BWV 248 Teil1 „Jauchzet frohlocket “ aus der Frauenkirche Dresden.

und unzählige andere, die ihre Impulse aus wirklich himmlischen Sphären bezogen. Die uralten Weihnachtslieder sind darum unsterblich, weil wir mir ihnen direkt in seelische Resonanz kommen. Vorausgesetzt, die Interpreten selber haben in sich diese Resonanz und können die seelische Seite anklingen lassen.

  • Andre Rieu Mein Weihnachtstraum

Darum feiere ich unbekümmert und höre auch gerne und ohne schlechtes Gewissen die alten christlichen Lieder, auch sie sind das Erbe unserer Ahnen, weil sie tief im christlichen Verständnis wurzeln und sich nicht zuletzt daraus unser Volkscharakter formte.

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Ihre Ahnenfreundin

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