Laotse

Er musste sich also hier im Ahnenkanal zu erkennen geben, der alte Geist Laotse, der hier seit Jahrtausenden rumspukt und sich selbst als einen sehr klaren, allwissenden und in sich geordneten Geist darstellt.

Er tritt auf unter dem Namen Reiner Dung, sprich reiner Mist. Also er sagt die Wahrheit, denn wer kann sich auf der Ahnenseite dauerhaft verbergen unter falschen Namen? Hier leuchtet nämlich das Geisteslicht der 3. M8 und das ist die, die am letzten – und damit am besten l8!

Dieser Geist ist tatsächlich reiner Dung, aber damit ist er auch nur eine Wesenheit, wahrscheinlich eine sehr bedeutende, hat er doch mehrere Jahrtausende den höchsten Lehrmeister für die Menschheit gespielt, aber er ist eben kein Mensch, sondern Geist. So sieht er aus:

laotseRechts sieht man die größte und älteste Steinskulptur des Lǎozǐ in Quanzhou in China.

Er ist offenbar die ‚alte Seele‘ welche den Menschen Antje Sophia überschattet, der ihr ihre Voraussagen eingibt, der ihren Geist von Kind an auf volle Drehzahl gefahren hat und weit darüber hinaus. Sie ist ungezählte Male daran fast gestorben. Diese Frau, diese edle Germanin wurde zu deinem Kanal, du – widerliches Scheusal! Brrrrr … bei dem Bild fällt mir weiter nichts ein – außer: du scheinst sehr kurze Beine zu haben und du hast Affenohren.

 

Nein, Laotse, du bist keine edle alte Seele, die zu ehren wäre und selbstständig leben könntest du auch nicht mehr.

 

Denn es ist kein Leben mehr in dir. Du bist ein sehr dumm und arrogant daherschauender dämonischer Geist, der uns Menschen recht erfolgreich den ‚alten gütigen Weisen‘ vorspielte, aber nichts bist du als ein alter Nussknacker aus grauer Vorzeit. Du hast keinen Biss mehr! Deine Sprüche verkünden mehr Binsenweisheiten als das, was wir Menschen unter Wahrheit verstehen. Deine Binsenweisheiten sind leeres Stroh für uns, denn wir werden uns jetzt wieder alle die echte Weisheit, nämlich die aus gelebtem Leben – zu Eigen machen.

Es sträubt sich in mir, dieses Wesen Laotse eine alte Seele zu nennen, das würde ihn aufwerten und das hat er nicht verdient. Denn – am Schluss zählen die Ergebnisse und die sind mehr als anschaulich.

Die schwere Last und Bürde, die auf dem Menschen Antje Sophia hockt, die ganzen Lügen im Verbund und mit ihr, das bist du, Laotse – und du hockst genauso auf Deutschland. Du verfluchtes Drecksvieh nimmst dir die Frechheit raus und wagst dich auf das Heiligen Land zu hocken und hier deinen Dreck abzusondern? Du wagst es, dich im Bewusstsein der Deutschen breit und bräsig zu machen. Du wagst es, dich hier offen zu präsentieren?

Du weißt, was da drauf steht! Dein Geist der falschen Weisheit und der gutmenschlichen Verstellung wird abgefackelt.

Du hast fertig! Und wie!

Dann werden wir dich mal näher beleuchten.

laotse2Hier reitest du ein Rind. Es scheint unter deiner Last zu ächzen, geht fast in die Knie. Wie die Natur unter deinem bösen Geist ächzt und fast zugrunde geht. Ja sie leidet sehr, sie ist sichtbar unfrei und gequält, seit dein Wesen sich hier ausgebreitet hat.

Du Fettsack der sich ‚Weisheit‘ oder auch BildDung nennt, bist nichts als ein Sammelsurium aufgeblähter Binsenweisheiten und du versuchst krampfhaft aus deinem alten, längst verworfenem Dreck, der seinerzeit zu deiner Zeit vielleicht mal ‚ganz lecker Nahrung‘ für das Dummvolk war, etwas Neues zu basteln. Aber das gelingt dir nicht und du weißt es. Du wolltest wieder mitmischen als Grundpfeiler der geplanten NWO. Aber was kann man schon auf deinem leerem Stroh errichten?

 

Du hockst auf einem Tier. Hockst du auch so auf Antje Sophias Seele und willst sie zu Tode reiten? Hast du dich nicht genauso auf die gesamte Menschheit gehockt, anfangs vor allem im asiatischen Raum, aber längst schon überall?

 

Der große Weise, der hochverehrte Gehirndesigner der Völker, was für ein Affentheater!

Wie jeder Aufgeblasene, der sich selbst als der Größte betrachtet, konntest auch du nicht genug kriegen, auch du wolltest die Welt erobern und vor allem das Herz Europas, Deutschland.

Du hast Antje Sophia doch eingeflüstert, dass sie das Schicksal Deutschlands zu durchleben hätte, ein sehr grausames Schicksal. So konntest du sie besser quälen.

Sie nahm es an.

Die Bilder über dich sagen doch alles aus!

Wenn du so mächtig bist, warum hast du es nicht fertig gekriegt, in tausenden von Jahren, diese hässlichen Skulpturen und Bilder von dir verschwinden zu lassen? Weil du überaus eitel bist. Weil du denkst, als wandelndes Lexikon und schleimscheißerischer angeblicher ‚Gutmensch‘ hast du alles im Griff.

Du willst die Menschen als von Gott beseelte Wesen, in den Abgrund führen und dir ein gottfernes Pseudouniversum errichten. Das kennen wir schon, ist langweilig!

Gerade ist dein Vorreiter, ein Kompagnon von dir, ein komplett verdrehter hässlicher Urgeist entlarvt, der für Ernst und Willen stand und sein jüdisch-muslimisches-scheinchristliches Abendland unter seine Krallen bekommen hatte. Der wird gerade mit den Seinen geistig abgefackelt.

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Kaum ist die diese große Ratte vom Sockel gestoßen, schon kommt die nächste bösartige Kreatur angeschleimt, die Kreatur mit den großen Ohren – und die ist auch nicht besser.

Könnte es sein, dass du Laotse, den Buddhismus und noch einige andere üble Geisteskrankheiten installiert hast?

Der ‚großartige Buddhismus‘, die große selbstherrliche Vertranung des Menschen, die sie zu Nirwana-Zombies macht und neben Asien auch schon halb Europa wie eine Geistesseuche überzogen hat? Kann es sein, das die feinen Goldmasken des Buddhas auch dein hässliches inneres Gesicht verbergen?

Der Buddhismus, so weise, so abgeklärt, so leidenschaftslos, so gütig, so über allem Irdischen stehend – er fand reiche Beute vor allem unter den Intellektuellen, oder die sich mit dir eines Sinnes hielten. Das große Nichtstun, das stille Gewährenlassen, das isolierte Aufwärtsstreben in ein Nirwana, das keiner kennt außer den ‚Erleuchteten‘ selber. Wahre Nächstenliebe hat im Buddhismus keinen Platz. Der Weise genügt sich selbst.

 

Der Buddhismus ist tatsächlich ein gutes Schlafmittel für die Selbstgenügsamen, sie fühlen sich großartig – weil – sie sind die Besten! Sie sind aus dem Schneider! Sie wissen alles, kalkulieren alles, verdrehen, lassen weg, vertuschen, verändern, manipulieren alles.

Sie sind genau so eine ‚parasitäre‘ Religion wie die anderen auch, aber machen‘s auf geistig ‚fortschrittlich‘.

 

Soll keiner annehmen, die buddhistischen Gemeinschaften hätten keine Leichen im Keller. Und ob! Auch die weisen alten Geistführer, ääh Mönche – müssen von was leben, und auch das ist vor allem Blut und Sex, als die unverzichtbare Leibspeise der Parasiten. Die brauchen genauso Lebensenergie wie alle anderen Wesen auch.

In Asien als dem buddhistischem Kerngebiet, wie sehen da die Länder aus? Noch viel krasser als im ärmsten Europa: gnadenlose Ausbeutung, teils noch Feudalismus, ein Mensch, ein ‚Kuli‘ ist nichts wert, die Frauen sind nichts wert – ich erinnere da an das künstliche Verkrüppeln der Füße bei den kleinen Mädchen, die lebenslang Schmerzen hatten – jeder Schritt ein Schmerz – wer sollte da von irgendeiner Achtung Frauen gegenüber sprechen? Oder gar Mitgefühl und Wohlwollen?

Die Tiere werden noch viel grausamer behandelt als bei uns – bis auf die heiligen Kühe in Indien – also erzähle mir bitte keiner was von Asien als fortschrittlichem Kulturbereich.

Ja, weil nun der Herr Laotse hier im Ahnenkanal seine Aufwartung gemacht und endlich sein großes Geheimnis gelüftet hat, können sich auch die Ahnen endlich seiner annehmen.

Du hast es wie immer übertrieben, Reiner Dung, du bist Laotse. Du bist kein Mensch, du bist nichts als ein elendes Programm. Du bist das widerwärtige Programm, dass auf der Menschenfrau Antje Sophia liegt und sie zugrunde richtet. Du liegst auf dem Bewusstsein der ganzen Menschheit, vor allem der Deutschen.

Du bist die Bleidecke, die alles hier erstickt. Du bist ein geistiger Drogenhändler. Ich kenne dich. Du bist ein übler Scharlatan.

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Laozi als Gottheit Taishang Laojun in einem chinesischen Tempel

Du vollziehst einen ähnlichen Budenzauber wie dein älterer Bruder, der eben den Abgang macht. Du bist eins mit der Schlange und dem Drachen. Du bist das reine Wissen und dabei eine Null, denn du hast nichts, was die echten Menschen haben: Direktverbindung zum Allvater und zu den Ahnen, zum ewigen Quell allen Lebens.

Ich klage dich an, die wahre göttliche und weibliche Weisheit zerstört zu haben und sie zu einem oberflächlichen männlich orientiertem Weltwissen umfunktioniert zu haben. Du bist der Mörder der Weisheit, der Mörder der Sophia.

 

Es ist aus mit dir, du kurzbeiniger und kurzsichtiger dämonischer Obermufti. Die Kuh oder der Stier und sogar jeder Ochse auf dem du reitest, wirft dich jetzt ab. Ich rufe den Adler und der wird dich hässliches Vieh gerne dem Reißwolf überbringen.

 

 

Mal sehen wer sich hier meldet. Laotse/Reiner oder Antje. Einer von beiden wird jetzt sterben müssen. Wir sind gespannt.

Heil Germanenfrau!

Ahnenfreundin

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Zerstörte Wurzeln – Der Sturz des Weiblichen

Eine Bestandsaufnahme:

Hier ist nichts das Gelbe vom Ei. Aber warum?

1)

Ich sehe das grundlegende Problem, dass sich Menschen heute sehr auseinander entwickeln und zwar geistig-intellektuell als auch seelisch-emphatisch. Jeder entwickelt sich in sehr unterschiedlichem Tempo wegen unterschiedlicher Abstammung und unterschiedlicher Erziehung, Interessen, Wohn- und Arbeitsumfeld, Beruf usw. . Die äußeren Lebensbedingungen sind so gestaltet, dass es für alle am besten scheint, wenn jeder ‚seins‘ macht, sozusagen sein privilegiertes Ich pflegt, ohne es teilen zu wollen. Das Singledasein erscheint als einzige Möglichkeit, einigermaßen frei zu sein. Es ist in der Gesellschaft unterschwellig auch alles darauf aufgebaut.

2)

Die polaren Bedingungen, die generelle Durchseuchung mit lebens- und entwicklungsfeindlichen Elementen, die kulturzerstörend ist. Der Lebensfeind kann nur herrschen, wenn die Familie als kleinste Zelle eines Volkes zerstört ist.

3)

Freiheit und Individualität des Einzelnen werden über die Gemeinschaft gesetzt. Unterordnung wird als Schwäche oder Feigheit ausgelegt. Beherrschung des Partners wird als Stärke und selbstverständliches Recht empfunden.

4)

Die Wegnahme, das Knapphalten oder das Nicht-zu-Verfügung-stellen materieller Lebensgrundlagen wird als Druckmittel eingesetzt. Kinder werden als Druckmittel eingesetzt, was oft in Form von Erpressung einhergeht.

5)

Der Partner/die Partnerin dient als Energiespender, also parasitäre Beziehungen körperlich-seelischer Art oder materielle Zweckgemeinschaften.

6)

Das Einigen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, um nicht alleine zu sein, und der Furcht, dem Alleineleben nicht gewachsen zu sein. Quasi zwei Ertrinkende halten sich aneinander fest.

7)

Angst vor Veränderungen, Angst sich mit den Gewohnheiten des Partners arrangieren zu müssen und sich anpassen zu müssen. Angst, den Kürzeren zu ziehen, den Dummen zu machen und ausgenutzt zu werden.

8)

Tiefgehender Pessimismus für die Zukunft, latenter Lebensüberdruss, keine Sinnhaftigkeit des Daseins erkennen.

9)

Keine eigene Verantwortung übernehmen für das eigene Dasein, die anderen, die Masse, das Volk – sollen es stellvertretend richten.

10)

Der Partner wird als Besitz betrachtet, der umfassend gegängelt, beleidigt, kontrolliert und bevormundet werden kann. Nichtzulassung eigener Freiräume.

11)

Die überbordende Dominanz eines Partners, die Überhebung des Stärkeren über den Schwächeren.

12)

Gestörtes Verhältnis (deutlicher gesagt zerstörtes Verhältnis) zur Schöpfungsordnung, zu den Ahnen und zur Weisheit der Natur.

08_NAUTHIch denke, damit sind einige Probleme erst einmal angesprochen. So dazwischen kann sich wohl jeder einordnen. Was nicht genannt ist, das sind die Kinder, die dann kommen oder auch nicht kommen. Also hier spielen die Individuen mit Sein oder Nichtsein.

In dieser Zerrüttung der Ehen, die, wenn ich es genauer betrachte, absichtlich installiert worden ist, können die Nachkömmlinge immer nur noch tiefer sinken, weil mit der Familienzerstörung alles aus den Fugen gerät. Staatlich geförderte Frühsexualisierung macht bindungsunfähig, falsch verstandene Freiheit fördert Egospielchen, Kinder werden teilweise als gut geplante Vorzeigeprojekte betrachtet und entsprechend vereinnahmt, auf Erfolg getrimmt, nicht freigelassen. Das Dilemma geht also immer weiter und verstärkt sich noch.

So sieht es heute aus und da sind dann solche Beiträge über die große Verantwortung und Würde der Frauen (wie in dem gelöschten Artikel beschrieben) nur Salz in die Wunden, die den Frauen geschlagen wurden. Ja, wurden, denn der Wille schafft das Werk! Und wenn der Wille unsauber ist (ein egozentriertes Wollen, was ja in der Polarität unumgänglich ist), kann auch das Ergebnis nicht sauber sein.

Warum wollen Frauen heute jede frühere Männerdomäne erobern?

GermanenWeil ihnen ihre eigenen Domänen genommen wurden. Das was früher normal war, nämlich zu heiraten und dann einige Kinder zu bekommen, (damit ihrer Lebensaufgabe zu genügen) wurde eigentlich niemals infrage gestellt und es hatte eine hohe soziale Wertschätzung, es war das erwünschte und erfolgreiche Lebensmodell für die Allermeisten. Was in einer Gesellschaft als normal gilt, das erstreben auch die meisten. Dann stimmt die Basis, ein reiches, erfüllte und gutes Leben zu führen. Es genügte für eine Frau, zu heiraten, Kinder zu bekommen und sich mit um den Familienunterhalt zu kümmern. Für den Mann genügte es, seiner künftigen Familie ein Heim zu schaffen, das ‘täglich Brot‘ für die Familie zu verdienen, und sie zu beschützen, was vor allem in Bezug auf die innere Ordnung der Familie zu betrachten war. Wir würden heute sagen, die Väter passten auf, dass kein Familienmitglied ausflippte oder auf die schiefe Bahn geriet.

Im Grund das, was man ‚Zucht und Ordnung‘ nennt, bis das Parasitäre überhand nahm, was auf Familienzerstörung hinauslief und in unsrer Zeit mit der staatlichen Hoheit über die Kinderbetten endete. Da spielt dann schon das Unbewusste rein, keine Kinder mehr zu bekommen. Es wurde den Frauen aufgebürdet, alles möglichst vorbildlich zu schaffen, möglichst sexy und mit einem Lächeln – und noch viel mehr. Also Studium (meist), Beruf, Kinder, Familie. Hobbys auch noch- Motto: Wir schaffen das. Das normale Leben wurde damit als Hetzjagd organisiert, was natürlich die Ehe nicht gerade fördert, wenn jeder Partner auf seiner eigenen Rennbahn rumturnt, Leistung bringen muss – und seine Befriedigung erotisch oder mindestens geistig – mitunter ganz woanders sucht.

Aber der Preis wurde nicht genannt: Zerrüttung der Familien, doppelte Ausbeutung. Die Frauen wurden in die Emanzipation getrieben mit dem ‚wir schaffen das‘ – und die Männer mussten sich überflüssig vorkommen. Was nicht gerade motiviert, sondern tief frustriert. Was auch den Männern ihre Ehre nimmt, wenigstens ihre Familie ernähren zu können. Aber das war bald nicht mehr möglich, es wurde schon so gedreht, dass nun alle beide arbeiten mussten und der Brotkorb gerade so hoch gehängt wurde, dass das Dasein ohne Komplettversklavung nicht mehr möglich war. Den Frauen wurde das als Freiheit verkauft, den Männern wahrscheinlich, um Selbstbewusstsein und natürlichen Stolz zu untergraben. Die Geschlechter wurden sich entbehrlich, zumal dann oft die Kinder als Streitobjekte herhalten mussten und die Eltern wurden noch gegeneinander ausgespielt, was dann das Übelste war. Der Status alleinerziehende Mutter wurde besonders gewürdigt, was aber neben der verständlichen Förderung auch immer ausließ, dass jedes Kind auch einen Vater hat und dass die Kindern nicht zu selten ihr biologischer Vater vorenthalten wurde, bloß weil die unreifen Eltern ihre Stolz- oder Egospielchen machen wollten. Hier erfolgt also bis heute eine Prägung in der neuen Kindergeneration, die so schnell nicht wieder wegzuschaffen ist.

3 Generationen Hände III

Die früheren Großfamilien, in denen jeder seinen Platz und seine Aufgaben hatte, gewährleisteten auf perfekte Art und Weise die Versorgung und Pflege auch mit für die Kinder und die Alten. Einer Sozialindustrie wie heute bedurfte es nicht. Die einzelnen Mitglieder mussten mit den Reibereien, die es zweifellos in reichem Maße gab, umzugehen lernen.

Das gibt es später nicht mehr, es ging dann in Richtung Kleinfamilien: Ein Paar in einer Wohnung, meist kurzzeitig mit Kindern, die aber schon beengter und damit isolierter waren. Das Beengende, das Eingesperrte (in Bezug auf die Ehe) kam hinzu, der geschätzte geschützte Bereich wurde gleichzeitig zum gegenseitigen ‚ausgeliefert-sein‘ und die häusliche Beschäftigung, also die zeitausfüllende Mühe von Haus, Hof und Garten nahm sehr ab. Die Arbeitswelt war bald für Männer wie Frauen ein Ausweg, der Enge der Wohnung und der Ehe zu entfliehen. Die Arbeit, meist ‚auswärtig‘ gab beiden Freiräume, aber die jeweilige Arbeit bestimmte auch auch die Richtung eines jeden. Dass die Arbeit für beide Partner aus finanziellen Gründen zum Muss wurde, lass ich da mal außen vor.

Heute würde keine Frau leicht auf ihren Beruf verzichten, eben weil es ihr persönlicher Freiraum ist, wie es auch des Mannes Freiraum ist.

Aber: das Modell ist auch nicht so perfekt.

08_NAUTHWenn das Interesse an der Arbeit (bzw. das, was einen Menschen zu etwas Wichtigen macht, nämlich seinen Anteil an der Matrix zu leisten) also weitgehend zum Lebenshinhalt Nr. 1 wird, bleibt die Paarbeziehung zwar ein wesentlicher Background für den erwünschten Wohlfühlmodus, aber ihren wahren Sinn verfehlt sie letztlich, nämlich die Erhaltung der eigenen Art.

Alles geht heute in Richtung Single oder unverheiratete Paare. Das bedeutet es wird alles in der Schwebe gehalten. Aus einer Unentschlossenheit wird Schwäche, wozu die Zeit ihr eigenes tut.

Irgendwann müssten sich also zwei nun eingefleischte Individualisten entscheiden, Kinder zu zeugen. Individualisten darum, weil inzwischen beide mit ihrer Arbeit verheiratet sind. Das hieße, da gehen erstmal zwei Welten in Trümmer, denn Kinder zu bekommen ist nicht mehr wie früher, dass es, wenn zwei sich lieben einfach geschieht. Nein, das ist es nicht mehr, heute muss erst die übliche fest installierte Schwangerschaftsverhütung deinstalliert werden. Das heißt, da genügt nicht einfach mehr ein Akt, sondern es bedarf eines speziellen Planungaktes, nämlich bewusst aus seiner Matrix herauszutreten und sich mit einem Großraumprojekt namens Kind zu befassen. Das sind dann ‚Wunschkinder‘, für die auch schon ein guter Platz in der Matrix freigehalten wird. Das sollte Ehrensache sein.

Dass es dann, wenn überhaupt es sich mit einem Kind noch was wird, es auch bei einem bleibt, ist inzwischen meistens traurige Realität. Und damit kein kein Volk überleben.

Daran sehen wir dass hier nichts mehr normal läuft und auch niemand mehr gewillt ist, aus seiner persönlichen Komfortzone ohne weiteres herauszutreten.

So sind wir zu Gefangenen unsere eigenen Matrix geworden und zwar auf Kosten des eigenen Lebens und auf Kosten unserer Ahnen, deren gelebtes Leben sie in ihrer Dummheit – ich sage es mal so hart – gerade gegen die Wand klatschen. (Jedenfalls wenn das stimmt, was im Ahnenerbe steht).

Die Kindheit endet heute nicht mit 14, sondern bestenfalls mit 20xxx.

Viele sind überbehütet und alltagsuntauglich, nie wirklich erwachsen geworden. Sie sind als halbfertige Individuen leichter von außen zu steuern als jene, die schon früh Verantwortung für sich selbst übernehmen mussten und auch mal körperlich gearbeitet haben. Die schon früh zu arbeiten gelernt haben, kommen mit dem Leben oft besser zurecht als solche, die unbedingt was Großes werden sollen oder wollen. Erstere haben meist ein gesundes Selbstbewusstsein und gründen auch eher Familien als ewig Studierende.

the_matrix_has_youEine falsch verstandene ewige Jugend verspricht den jungen Leuten Leichtigkeit und Dazugehörigkeit zu den Siegern. Aber es sind Verlierer. Sie kennen sich bestens in der Matrix aus, aber nicht im Leben. Sie haben sich verirrt im Komplizierten, dabei ist das Leben als solches einfach. Es zu verkomplizieren war Satanswerk.

Der Masterplan zur Zerstörung der Menschheit scheint aufgegangen zu sein. Die weißen Völker werden durch ihre Einbindung in die NWO zwischen Leben und Tod gehalten, solange es der Herrschern gefällt und wenn die Weißen das nicht selber wieder in den Griff kriegen, wird es steil bergab gehen.

Individualisten und bewusst kinderlose Paare oder Singles verkriechen sich im Volk, meinend, sie würden so automatisch mit dem Leben mitschwimmen. Das geht alles eine Weile gut, hat nicht das Volk in seiner Vielfalt nicht alles abgefangen und die schlimmsten Katastrophen überlebt? Das hat es.

Heute sieht das anders aus. Konflikte gab es immer, ganz besonders zwischen Männern und Frauen. Und ehrlich gesagt, hat das denn jemals geklappt außer im Märchen, wo das Märchenbuch mit den Worten ‚und sie lebten glücklich und zufrieden bis an Ende ihrer Tage‘ zugeklappt wurde?

vhdw0jAber jetzt kommen wir langsam auf den Kern der Sache, dass hier grundsätzlich keine Harmonie zwischen männlich und weiblich möglich ist, höchstens kurzzeitig zur Phase der Paarung und einiger glücklicher Jahre, wenn überhaupt.

Die Wertschätzung weiblicher Energien gibt es nicht mehr. Die natürlichen Lebensformen wurden weitgehend zerstört, weil alles dem Gott Geld untergeordnet ist. Falsche Freiheit und affige gegenseitige Überheblichkeit wurde gefördert. Auf Äußerlichkeiten wurde allergrößter Wert gelegt und die inneren Werte als gering erachtet. Nicht zuletzt, weil das geistig-seelische Niveau immer mehr abflachte und einem eher materialistisch-technischem Verständnis Platz machen musste.

Die Weiblichen gerieten (schon seit Jahrtausenden!) unter umfassende männlich-energetische Kontrolle, genauso wie die Natur unter die Kontrolle der Industrie geriet. Nachweislich, jeder sieht‘s! Die Nutzbarkeit spielt die Hauptrolle. Die Nutzbarkeit der Weiblichen, deren Lebenszweck es eigentlich ist, Leben zu spenden, wurde umfunktioniert. Ihre Energie hat jetzt die Matrix mitzuspeisen, um eine Art ‚Leben‘ in der Matrix vorzugaukeln. Jeder Mediennutzer weiß was sich meine. Es ist alles eine Show geworden.

Ein tiefes Unbehagen allerseits, verlorene verspielte Zukunft.

Was in der Natur leicht zu erkennen ist. Wenn das echte Weibliche zurückgedrängt und verabscheut wird, kommt bald darauf etwas Pseudoweibliches zum Vorschein.

Alles natürliche Sein wurde dem Männlichen, also dem Intellekt und damit dem Willen untergeordnet. Der Wille entscheidet jetzt, was in der Natur gut und schlecht ist. Das eine wird gefördert, das andere wird ausgemerzt. Prioritäten setzt nicht die weibliche Intuition und Lebensenergie, was die weisen Frauen einst verkörperten, sondern die zielgerichtete (und damit leicht fremdzusteuernde) Vernunft.

Und wer die Vernunft bisher auf der Erde gesteuert hat, das wissen wir: der Lebensfeind oder die Krummnasenaffen hatten alle Fäden in der Hand.

Es gibt tausende Belege dafür, dass die Matrix nur da ist, um eine rein männliche Welt zu schaffen unter Zurschaustellung einer grellen, aber unfruchtbaren Pseudoweiblichkeit – gleichzeitig ergänzt mit einer geförderten tierischen Fruchtbarkeit. Ziel ist die Vertierung der Menschen und weitere Hinabpflanzung.

08_NAUTHZu Hitlers Zeiten gab es die Rassengesetze, da kriegt schon jeder einen Anfall, der nur den Namen hört und er weiß gar nicht was drin steht. Jetzt stellt sich heraus, was die Nichtbeachtung der wahren, nämlich der natürlichen Rassengesetze bedeutet: den Tod der weißen Rasse. Damit wäre die Möglichkeit einer menschlichen Höherentwicklung oder seine angelegte Gotteskindschaft verloren für immer.

Solche wesentlichen Verhaltensstandarts, wie sie früher üblich waren, nämlich entsprechend der Weisheit der Ahnen, zumindest der Alten die Ehen der Kinder zu ‚organisieren‘, bzw. sie um Zustimmung zu bitten, sind ganz in Vergessenheit geraten, alles unter dem Begriff falscher Freiheit. Jetzt kann sogar ‚Rassenschändung‚ von den Eltern nicht mehr untersagt werden, geschweige denn verhindert.

Es hätte auch keinen Sinn mehr gehabt. Denn es waren ja alle schon versaut, die Kinder in Richtung Triebe-Liebe, die Alten in Richtung Besitz-Versorgung. Also war hier nicht mal mehr viel menschliche Vernunft drin, nur noch Gleichgültigkeit. Die Volljährigkeit wurde von 21 runtergesetzt auf 18 Jahre.

Nun galt es bloß, durch politische Pläne noch die Rassen zu vermischen und der Plan ist perfekt. Alles wurde entsprechend präpariert und umerzogen für den großen Völkermischmasch. Also brauchte die Hörnerfraktion nun bloß noch abzuwarten, wohin die Reise automatisch gehen müsste: In die Zersetzung.

Was sich heute hier abspielt, das sind die letzten Schritte und das heißt Flutung der restlichen weißen Länder mit Dunkelrassigen.

Das ist einfacher als man denkt: Denn es genügt schon, die jungen weißen Mädchen mal so nebenher zu vergewaltigen, um ihre Erbmasse so nachhaltig beschädigt zu haben, dass sie auf ‚nicht gottfähig‘ bei ihrem künftigen Nachwuchs geprägt sind, gleich wenn später der Vater ein Weißer wäre.

Wer das nicht glaubt, möge sich mit dem RITA Gesetz beschäftigen!

Erst jetzt, in der Endphase unseres Niedergangs kommen solche Tatsachen alle ans Tageslicht und das Erwachen ist erschreckend.

Ein Mensch kann ewig in der Flachheit seines ‚gesunden Menschenverstandes und seiner scheinbaren Vernunft herumstolpern, gewonnen hat er dabei nichts. Die ewigen Schöpfungsgesetze müssen ihm wieder gelehrt werden, ohne die es keine Zukunft für ihn gibt, nur immer einen Absturz in niederes Bewusstsein.

08_NAUTHZurück zum verqueren Familien- und Weibergedöns. Falsche Freiheit in Form von Individualismus extremster Art zerstört die eigene Zukunft – und lt. dem Ahnenerbericht auch die Zukunft der Ahnen. Das stimmt. Wir müssen lernen, dass unser Volk alles ist und unser kleiner individueller gegenwärtiger Lebensbeitrag im Grunde nichts. Der Volkskörper hält uns, wir gehören ihm an, wie können ausgehen und wieder nachhause kommen, und das ewig. Wir sind da, um ihm zu dienen.

Der seinem Volk und seinen Ahnen abgewandte Single aus überzeugter Lebensverneinung kann das nicht. Er knallt die Tür von außen zu und wirft den Schlüssel weg. Der Schlüssel ist Seine von ihm selbst willentlich verworfene Zeugungskraft und Ihre Gebärkraft. Und das alles nur, weil die Lebensumstände schwierig sind, die Lage hoffnungslos, die Ansprüche an einen Partner unerfüllbar hochtrabend sind – und Feierabend ist.

Denn statt die Verantwortung an den Nachwuchs zu übergeben, der seinerseits kraftvoll neu beginnt und alles besser machen könnte, müsste dieser erstmal gezeugt, geboren und aufgezogen werden. „Das ist aber unverantwortlich dem Nachwuchs gegenüber, wo der reinwächst, in diese kranke Scheißwelt“ , ist dann meist die Ausrede.

Nein. So funktioniert Leben. Wer wurde hier nicht in schwere Lebensumstände geboren? Das Leben will fließen, sich selbst seinen Weg suchen und nicht ständig von einer Scheinvernunft gesteuert werden, den letztlich die Lebensfeinde installiert haben. Wenn du Leben in einen zementierten Planungskanal einengen willst, dann wird das nichts. Du kannst auch nicht die Wurzel des Baumes stutzen damit der Baum besser wächst, er wird im Gegenteil verkümmern und am Schluss eingehen. Eigene Vorteile suchen, spiegelt sich immer und dreht sich ins Gegenteil. Wie kann sich auch der männliche Wille herausnehmen, die weiblichen Energie zu zerstören. Und da muss schon einiges schief gelaufen sein bei der Adamschöpfung.

Wenn die hochgebildete New-Yuppie-Generation den Schwachsinn erkennt, mit dem sie seit ein paar hundert Jahren ‚rein wissenschaftlich‘ abgefüllt worden ist, dann kriegen die sowieso alle das große Kotzen. Für die bricht eine Welt zusammen, dass ihnen ihre großen Studien, Karrieren und Selbstverwirklichungspläne nichts, aber auch gar nichts gebracht haben, wenn sie deshalb versäumten, ihr eigentlich Leben zu leben. Warum rammeln denn die meisten wie die Geisteskranken von der Arbeit in den Urlaub, wieder in die Arbeit, wieder verreisen … weil sie im Grunde keinen anderen Lebensinhalt haben als sich selbst. Weil sie es zuhause nicht aushalten, weil sie es nirgendwo aushalten, weil sie nirgendwo zuhause sind. Sie leben in einem beständigem Defizit, wenn auch das Privatleben scheinbar reibungsarm und konfliktfrei verläuft. Das Defizit heißt: keine Zukunft. Und die Einsicht kommt meist, wenn es schon biologisch zu spät ist.

workaholic

Also steuert das Land auf den Zerfall zu, muss es ja, wenn sich nur die Vertierten weiter vermehren und die eher vom freien Willen Gesteuerten, also die Vernünftigen nicht. So geht die Vernunft in die eigene Falle.

Kann man hier nicht sagen: An diesem Punkt löst sich die Vernunft von selber auf, indem sie biologisch ausstirbt? Das ist dann die wahre Hinabpflanzung der Menschheit. Alle studieren sich dumm, bloß um dem satanischen System verlässlich und auf hoher Stellung zuarbeiten zu dürfen, von denen selbst konditioniert, mehr ist es nicht. Dabei verkümmern sie sozial und verschwenden damit ihre kostbare Lebensenergie an etwas, was ihnen am Ende das Leben kostet. Dann stehen sie dumm am Bahnsteig.

Wenn ich mich heute in D umschaue, passiert genau das. Wenn die Jugend hoffnungsvoll ins Leben geht, muss sie erst die vielen ‚vergifteten Geschenke‘ auspacken, die inzwischen verstreut am Lebensweg liegen. Abi. Studium, Reisen, Auslandssemester, Uni, Diplome, Spezialisierung, Fortbildung und und und. Ein Riesenberg, den die jungen Leute heutzutage zu bewältigen haben, bevor das echte Erwachsenenleben beginnt. Da sind sie schon halb mit den Nerven fertig.

08_NAUTHDann fängt die Arbeit an oder – eine Praktikantenkarriere. Mit Dreißig ist aber bei den Frauen schon der Zenit erreicht für Geburten. Selbst wenn sie noch die Kurve kriegen für Nachwuchs, wollen sie dann auch schnell wieder in ihren Beruf, dem sie doch die ganze Jugend geopfert haben, für den sie sich geschunden haben.

Das gibt man doch nicht leichtfertig auf. Aber Kinderkriegen gibt man leichtfertig auf. Wie auch? Inzwischen ist bei den meisten die dritte oder vierte Beziehung im Eimer, die jungen Leute sind entzaubert und selbst zu kühl kalkulierenden Lebensarchitekten geworden, sie haben sich vermännlicht.

Das ist also alles krank. Und was die eigentliche Ursache ist? Die Missachtung und Umfunktionierung der weiblichen Energie in den Außenbereich. Wenn den Mädchen von Kind an eingerichtet wird, dass Kindererziehung und Familientätigkeit das Allerletzte ist im Leben, dann können sie sich dem nur schwer entziehen. Das ist ein Totschlagsargument für die Familie, und die verblödete Gesellschaft springt drauf an. Weil: wer fühlt sich nicht enorm überqualifiziert gegenüber den einfachen häuslichen, vorwiegend von Frauen ausgeführten Tätigkeiten? Wer verachtet nicht die dumme und faule Hausfrau, die scheinbar bloß keine Lust hat zu arbeiten und mit dem Kinderwagen in der Stadt rumhängt? Da spricht doch die Verhöhnung des Weiblichen und des Mütterlichen ganz erbärmlich raus und niemand stört sich dran.

Und darüber könnte wohl jede Mutter Geschichten erzählen, welche Hindernisse da zu überwinden sind. Es ist also eine Menge schief gelaufen, man sieht das an allen Ecken und Enden. Alles ist darauf eingerichtet, dass jeder arbeiten muss und dass für eine richtige Familie mit mehreren Kindern in der deutschen Bevölkerung gar kein Verständnis da ist. Dann ist kein Wunder, dass Deutschland von anderen Völkern überrannt wird.

Es ging immer nur um die Auslöschung Deutschlands und der weißen Rasse, es ging um die Ahnen – und die spezielle Verantwortung der Frauen für den Erhalt der Familie. Und da liegt hier alles im Argen. Alle Familienpolitik diente immer nur, den Müttern wieder recht schnell den Weg ins Arbeitsleben zu ermöglichen.

Also die Mütter sollen absolut im System bleiben und dort brauchen ie ihre weiblichen Energien kaum, weil alles, was sie irgendwie arbeiten, kann genauso gut ein Mann machen. Dort werden sie immer nur austauschbare und ersetzbare Arbeitskraft sein.

Sie würden aber dringendst gebraucht, um den Bestand des eigenen Volkes aufrecht zu erhalten. Dort sind sie unverzichtbar, dort ist ihre spezielle Aufgabe, und ist die zu schwer oder zu simpel? Mit Sicherheit nicht, denn Frauen sind dafür prädestiniert, sie haben die Konstitution dafür und vor allem die Kinder brauchen ihre Mütter für ihre geistige und vor allem seelische Entwicklung. Es gibt soviele Untersuchungen, was mangelnde Mutterbindung in den ersten Lebensjahren eines Kindes anrichtet, es zerstört faktisch die seelische Bindung und macht entsprechend Gestörte draus, aber das spielt alles keine Rolle. Weil, es ist so erwünscht. Es werden ja viele Gestörte gebraucht, aber keine Menschen, die ihre geistig-seelische Unversehrtheit erhalten. Denn diese könnten sich ja zu geistig Freien entwickeln und das darf nicht sein.

All diese gehört zum Ausrottungsplan für die weißen Völker.

Und wenn jetzt einer sagt, ihr immer mit eurem Weibergedöns, dann hat er überhaupt noch nicht begriffen, dass es hier um Leben oder Tod geht. Die Leute regen sich heute über alles mächtig auf, über Gift in der Nahrung, über Feinstaub und Chemtrails, um jeden Mist gibt‘s Palaver und Proteste. Geht es aber um den Nachwuchs des eigenen Volkes, ist ziemlichen Schweigen angesagt.

Warum? Weil ich hier nicht mit den Fingern auf irgendwelche Verantwortlichen zeigen kann, sondern da muss jeder auch sich selber schaun und da sieht es bei den meisten böse aus.

Ich weiß inzwischen auch, wie die meisten Männer ticken. Sie haben die Frauen scheinbar durchschaut und können auf Anhieb zehn oder zwanzig Gründe aufzählen, was an den Weibern miserabel ist. Sie haben sogar Recht, denn Frauen sind anders als Männer, ganz anderes und sie haben andere Prioritäten, Veranlagungen, Talente, Ansichten,

Energien, Schwächen, Interessen …. Und nicht zu vergessen, sie sind vom ‚Schöpfer Nebengott‘ so verkrüppelt worden! Doch sie sind die Wurzel des Lebens, das haben die Männer langsam ganz vergessen. Und wer die Wurzel angreift oder nach seinen Vorstellungen umformen will, dem verweigert die Wurzel allmählich die Gefolgschaft. Und zwar in ganz großem Umfang und nicht umkehrbar. Weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Garantiert, langsam aber unwiderruflich.

Es gibt ja angeblich Planeten, wo gar keine weibliche Energie mehr vorhanden ist, und die sind vollkommen tot. Es sind reine Maschinenwelten, dort gibt es kein Leben mehr. In der Ura-Linda Chronik steht, dass Luzifer bei seinem Abfall von Gott keine Frau mitnahm. Ging wohl keine mit …

Das heißt, der hatte keinen energetischen Gegenpool, etwas Gescheites zu schaffen. Er hatte zwar den vollen Durchblick und Willen in allem, aber eben keine weibliche Energie, die seine Pläne hätte wachsen und reifen lassen können. Er konnte und musste darum sich zu einem parasitärem Wesen formen, er konnte sich nur durch Raub in seiner Existenz erhalten. Das ist jetzt das Dilemma und hier schließt sich der Kreis.

Jetzt stellt sich die Frage, wie das wohl jemals zu lösen wäre.

In der NWO, das erleben wir gerade, wird versucht, die Geschlechter ganz aufzulösen. Es ist ein offenes Geheimnis, das seit langer Zeit schon künstliche Wesen die Erde Bevölkern, Hybriden, Klone, Transhumane usw. Da können wir noch nicht mal die Spitze des Eisbergs erkennen, dabei kennen wir wahrscheinlich alle solche Dinger in unserer Bekanntschaft, ohne es zu ahnen.

Also zum intelligenten Kunstmenschen und zum primitiven Tiermenschen soll wohl die Reise gehen. Aber wie soll es weitergehen, wenn die NWO nicht installiert wird? Was ja der Fall ist. Da stehen wir vor der Frage, wie das weitergeführt werden soll. Ob nun Transen die Lösung wären? Frauen würden damit etwas aufgewertet, Männer etwas zusammengestutzt. Alles gleich, Kinder künstlich erzeugt. Das machte dann ein Ministerium für Volkserhalt. Ginge das überhaupt, von einer kranken Verwirrung in die nächste zu stolpern? Entspräche das unserer Ahnenwelt? Für mich eine absolute Horrorvorstellung.

Mit den guten Vorsätzen zwischen Männer und Frauen kommen wir wohl kaum weiter. Sie taugen nichts, wenn die Bedingungen nicht da sind für ein freies und gleichzeitig in sich geschütztes Leben, wo es wieder eine Kultur gibt des ‚für-den-anderen-da-sein‘. Männer wie Frauen wollen frei sein, aber Kinder brauchen eine Familie. Alte Menschen brauchen möglicherweise Betreuung … ohne Wiederherstellung der echten weiblichen Kraft und der entsprechenden Unantastbarkeit dieser Kräfte durch die Männlichen wird es keine Zukunft geben. Hätte die Menschheit überhaupt einen Sinn, wenn sie keine Gemeinschaft bildet und aus quasi atomisierten Einzelgängern besteht? Ein Einzelwesen wird immer an seine Grenzen und seine eigenen Sinnlosigkeit stoßen.

Es war eine traurige Sache, dass den Frauen ihre Kraft und Weisheit so beschnitten wurde, dass sie sich über viele Jahrtausende unter männlicher erpresserischer Kontrolle befanden und immer wieder für den Tod empfangen und gebären mussten.

Wenn da also kein Umdenken in der Männerwelt erfolgt, dass von dort auch willentlich wieder ein geordnetes Konzept entwickelt und vertreten wird, sehe ich schwarz. Stirbt ein Baum, könnte die Wurzel wieder neu austreiben. Stirbt die Wurzel, fällt der Baum für immer.

Vorbei mit dem überbordendem satanischem ‚Kronenkult‘. Vorbei mit den weiblichen Kunstprodukten, die diesem Kronenkult für seine Selbstdarstellung unentbehrlich waren und die Menschheit in den Abgrund stießen. Wir Frauen wollen unsere Kraft zurück, gereinigt und unverletzt. Die Wurzel wehrt sich und sie wird gesunden. Amen.

 

Ahnenfreundin

Die Germanen – Widerlegung einer politischen Lüge

Das deutsche Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ (Auflage 4,8 Millionen) brachte im März 1988 den Artikel „Lichtkult hinter Palisaden“, beschrieb darin unsere germanischen Vorfahren als „Barbaren“, wertete die „Forscherzunft“ pauschal als Spekulanten ab, ignorierte seriöse Wissenschaftler (z.B. A. Thom, Rolf Müller) und somit den Stand der Forschung.
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Im November 1996 (Nr. 44) setzte „Der Spiegel“ mit dem Aufsatz „Die Germanen – unsere barbarischen Vorfahren“ die Hetze in gewohnter Scheinwissenschaftlichkeit fort: „Sie zerstückeln ihre Feinde, begingen blutige Ritualmorde, orakelten aus menschlichen Eingeweiden und kannten weder Töpferscheibe noch Schriftverkehr.“

Kein Wort über die Forschung zur europäischen Frühgeschichte. Und natürlich auch kein Wort über die globale, wirklich barbarische Zerstörung der germanischen Kultur durch die Männerbünde der jüdisch-christlichen Mission.

Zu den regelmäßig erscheinenden Hetzartikeln kommt hinzu die Zensur:

„Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches verboten die alliierten Militärregierungen jede Arbeit über das Thema ‚Germanen‘ und jeden Unterricht an den Schulen und Hochschulen über diese Frage. Es ist eines der traurigsten Kapitel der Geschichte der deutschen Universitäten, daß die überwiegende Zahl deutscher Hochschullehrer sich sofort diesem Verbot beugte und verleugnete, was sie selbst erforscht, gelehrt und veröffentlicht hatten“.

(„Deutschland in Geschichte und Gegenwart“, 2/1992, S. 33, Tübingen). 

Es gibt an den Hochschulen Lehrstühle für alle Religionen, … nur eine fehlt, das ist unsere eigene, die Sonnenreligion. Auf meine Anregungen zur germanischen Himmelskunde an 7 Universitäten bekam ich entweder keine oder abweisende Antworten (z. B. Uni Klagenfurt: „Das brauchen unsere Studenten nicht.“).

Weder das Germanische Nationalmuseum Nürnberg noch das Germanisch-Römische Zentralmuseum Mainz berichten über den hohen Stand der Himmelskunde im alten Germanien. Auch dort habe ich meine Anregungen wiederholt vorgebracht und erhielt nur abweisende Antworten, jedenfalls keine einsichtige Erklärung.

Man beachte auch die regelmäßige Herabwürdigung von Richard Wagner und seiner Verehrer insbesondere während der Bayreuther Festspiele.

 

Der Herausgeber des „Spiegel“, Rudolf Augstein, schrieb:
Waren Wagners Werke Ursache für die Greueltaten Hitlers ?

Das alles zeigt deutlich: wir leben immer noch unter Besatzungsrecht !

Diese Menschen, ob in Redaktionen, Hochschulen oder Museen, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, daß sie heute noch unter dem Diktat der Siegermächte agieren und das Volk täuschen.
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Die Besucher der „germanischen“ Museen m ü s s e n zu einem falschen Bild über unsere Geschichte kommen.
Und allgemein mußte mit der Zeit zwangläufig ein unvollständiges und verbogenes Geschichtsbild über die germanische Kultur entstehen. Gleichzeitig wurden andere Kulturregionen total überbewertet wie die Kelten, Griechen, Römer, Juden, Asiaten. Das ganze offizielle Geschichtsbild ist eine verzerrte Darstellung der Vergangenheit. Schon Napoleon nannte die Geschichtsdarstellung „eine Fabel“. Anders gesagt: die offizielle Geschichtsschreibung war immer die Darstellung der Machthabenden.

Und so auch heute. Die heutigen Machthaber in Deutschland sind die Siegermächte der Weltkriege.

Dazu gehört auch der Vatikan, der natürlich kein Interesse an einer Wiedergeburt des heidnischen Europas haben kann. Eine besondere Rolle spielt das übernationale Judentum unter den Völkerschaften, das sich unter einem Weltbund der Zionisten organisiert hat. Das ist eines der Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Diese Juden haben es verstanden, eine Kritik an ihrem Verhalten als Feindseligkeit gegen sie darzulegen, als antijüdisch, sodaß jede Kritik an ihnen unter dem Kampfwort „Antisemit“ zum Scheitern verurteilt ist. Auch das Strafgesetzbuch hat diesen Sachverhalt berücksichtigt mit den Maulkorb-Paragraphen der Volksverhetzung und Gotteslästerung.
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So müssen weitere Ausführungen zu diesem Thema unterbleiben. Schließlich muß noch die Amerikanisierung der deutschen Sprache erwähnt werden. Inzwischen sind hunderte Fremdworte in den Sprachgebrauch des Volkes gesickert, die das Gefühl für die Tiefe der deutschen Sprache allmählich verkümmern lassen.
Wie will man jemals noch einen Sinn entwickeln für die Ursprache der Germanen ? Wie stellt sich aber dem unbefangenen Forscher das alte Germanien dar ?
Der römische Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus (55-116/120 n. Ztw.) schreibt in seiner Germania:
„Die Germanen sind nach meiner Meinung Ureingeborene. Von Zuwanderungen sowie von Gastverkehr mit anderen Völkern sind sie gänzlich unberührt geblieben. Sie singen in alten Liedern – das ist unter diesem Volk das einzige Hilfsmittel geschichtlicher Erinnerung – von einem erdgeborenen Gott Teut“ (Anmerkung: ‚Teuts Land‘ wurde zu Deutschland.) „und seinem Sohn Mannus, den Urahnen und Gründern ihres Geschlechtes.“
germanen_tacitusDabei hatte Tacitus, als Geschichtsschreiber unserer damaligen Gegner, keinen Einblick in die hohe Himmelskunde der Germanen.
Die Himmelskunde als die älteste Wissenschaft ist die Wurzel unserer Kultur.
Sie zeigt mit ihrem jeweiligen Stand die Entwicklung des menschlichen Geistes. Vor 5.000 Jahren war der Himmel vollständig vermessen. Dabei entstand auch die megalithische Mathematik, die Meßtechnik, das megalithische Einheitsmaß, die zu einer umfassenden Geodäsie geführt haben. Die Kugelgestalt der Erde war bekannt. Dieser mühsam und sorgfältig erforschte Sachverhalt ist zu verdanken Forschern wie Alexander Thom, C.A. Newham, Edwin C. Krupp, Rolf Müller, Hermann Dörr u.a. Europa hatte zu dieser Zeit eine auffallend hohe Geisteswissenschaft entwickelt, die sich natürlich auch im naturreligiösen Brauchtum der Germanen niedergeschlagen hat, denn Wissenschaft und Religion waren eine Einheit. Der Leser fragt sich vielleicht, wie trotz Zensur und Hetzkampagnien dieses Wissen ans Licht kommen konnte.
Die Zensur kann nicht umfassend und lückenlos greifen, denn bei jedem größeren Fundereignis der Archäologie wird regional darüber berichtet und einige überregionale Zeitungen übernehmen immer gerne Sensationsmeldungen. Aber es fällt sicher auf, daß der Fund z.B. eines germanischen Fürstengrabes viel weniger Aufsehen erregt, als die Entdeckung von römischen Hinterlassenschaften. Und es gibt immer wieder Forscher, die außerhalb des Hochschulbereiches ihrer Liebhaberei nachgehen oder Privatforscher, die oft selbstlos und aus eigenen Mitteln neue Erkenntnisse aus der Frühgeschichte erarbeiten. In einem begrenzten Rahmen ist solche Arbeit möglich. Es gibt Lichtblicke in der Geschichtsforschung der Außenseiter.
Still und von der Öffentlichkeit kaum beachtet wächst ein gewaltiges Wissen über unsere Vorfahren heran, das unserer Jugend ein neues Selbstbewußtsein geben kann. Gerade in neuerer Zeit ergaben sich einige Lichtblicke. So berichtete die Süddeutsche Zeitung am 31.12.91 über die entdeckten Grabenrondelle in Niederbayern und von „Monumentalarchitektur mit astronomischer Orientierung“, die 2.000 Jahre älter sei als die Kalenderanlage „Stonehenge“ in Südengland (Alter: 4.900 Jahre).

Die Passauer Neue Presse bezeichnete diese Stätten als „die älteste Sternwarte der Welt“. „Die Wiege des Kalenders liegt in Niederbayern zwischen Donau und Isar“ (März 1992).

Solche Berichte sind selten, aber für die Forschung ungeheuer wichtig, weil dadurch viele interessierte Menschen vorbereitet werden für weitere Entdeckungen. Aber diese vereinzelten Berichte – oft auch nur als Einspalter in der Zeitung – können keine Gesamtdarstellung des Forschungsstandes ersetzen. Eine Gesamtdarstellung der immer wieder ans Licht kommenden Fakten verbot sich aus den oben genannten Gründen. Hinzu kommt, daß viele gutwillige Forscher keine gründlichen Kenntnisse in Astronomie haben. Dann können diese natürlich niemals die Bedeutung der frühgeschichtlichen Himmelskunde erkennen, geschweige denn die Steinsetzungen verstehen. Ohne gründliche Kenntnis über die älteste Wissenschaft wird jede Geschichtsforschung fragwürdig.

Nach Ulrich von der Vogelweide (1848-1894) gab es einst tausende Steinsetzungen mit astronomischer Bedeutung, die heute alle mehr oder weniger zerstört sind.

Insbesondere die Methode der statistischen Auswertungen dieser restlichen Steinsetzungen erbrachten dennoch eindrucksvolle und unwiderlegbare Beweise für den astralen (sternkundlichen) Charakter der alteuropäischen Kultur (Info 39).
In Europa stehen die ältesten Sternwarten der Erde!
Diese uralte, selbstgewachsene Kultur der germanischen Völker reichte vom Ural bis zum Atlantik und vom nördlichen Skandinavien bis nach Sizilien und Malta. Das war e i n Kulturkreis.
Die heutigen Menschen mit ihrer Medienbildung leben mit dieser historischen Lüge, die meisten ohne sich dessen bewußt zu sein. Aber viele Menschen wissen darüber genau Bescheid, und sie empfinden nicht einmal Scham, wenn sie in der Öffentlichkeit von der „barbarischen“ Frühzeit Europas sprechen (z.B. Bundeskanzler Schröder). So werden weiterhin Medien und Zeitungen zweifelhafte und absurde Berichte über unsere Vorfahren bringen. Es vermischen sich Meldungen, die die Sensationsgier der Menschen und den Profit der Verlage befriedigen … mit purer politischer Agitation wie z.B. die Spiegel-Artikel.
Auch der immer wiederholte Hinweis auf „Menschenopfer“ bei den Germanen greift nicht, weil das nicht charakteristisch war für diese Kultur. Solchen Berichten ist aber massiv entgegenzuhalten die massenweise Tötung von ungeborenem, gesundem Leben (jedes Jahr Hunderttausende !) durch die staatlich freigegebene und kirchlich geduldete „Abtreibung“, bezahlt von den Krankenkassen. Oder die massenweise Selbstverstümmelung deutscher Frauen durch Sterilisation. Das ist charakteristisch für unsere Zeit! Und das ist wirklich Barbarei! Wenn in vielleicht 10.000 Jahren irgendwelche Nachfahren unsere heutige „Kultur“ aus Plastik und Beton ausgraben und vielleicht all diese barbarischen Geschehnisse erkennen und vielleicht sogar in Vitrinen feinsäuberlich die Knochen jener Volksverräter besichtigen können, … dann kann ihr Urteil nur sein: es waren Narren und Unheilige.

„Die Geschichte schreibt der Sieger“. Und es ging dabei nicht nur um die Zeit der Weltkriege im 20. Jahrhundert. Wie ein roter Faden zieht sich die Verfälschung der europäischen Geschichte seit dem Aufkommen des römisch-paulinischen Christentums bis in die Gegenwart.

Man kann diesen Vorgang auch beschreiben als Ausdruck des aus dem Mittelmeer-Raum sich entwickelnden Kapitalismus, denn Christentum und Kapitalismus (Materialismus) gehören untrennbar zusammen.

Es sind nur verschiedene Arten der Besitzergreifung, die ihren äußeren Ausdruck in der Landnahme, im geänderten Bodenrecht, haben. Das germanische Bodenrecht war ein freies Bodennutzungsrecht (Info 23), während das schrittweise durchgesetzte, römische Bodenrecht, ein Eigentumsrecht ist, das mit List und Gewalt durchgesetzt wurde. Zwar kann man heute Land kaufen, aber man ist in Abhängigkeit der geldherausgebenden Mächte. Damit werden die Werte auf den Kopf gestellt, denn Geld ist nur der Ersatz für nicht (kosten-) frei verfügbares Land. Dennoch kann der Mensch aus der ständigen Verfälschung der Wirklichkeit herausfinden, auch dann, wenn er noch in wirtschaftlicher Abhängigkeit steht.

„Das geistige Erbe des Alteuropäers ist im Kern die himmelkundlich bezogene Kultur“, schrieb Ulrich von der Vogelweide (1848-1894), der als einer der ersten Deutschen die Bedeutung der frühgeschichtlichen Himmelskunde erkannt hat.

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Die Himmelskunde ist als die älteste Wissenschaft die Wurzel unserer Kultur. Die besondere Bedeutung liegt darin, daß wir mit diesem Wissen den schlüssigen Beweis in die Hand bekommen für die Seßhaftigkeit einer Urbevölkerung Europas. Denn nur Menschen, die über viele Generationen von ein und demselben Ort den Himmel beobachtet haben, konnten mit der Zeit diese „himmlische“ Ordnung erkennen.

Damit sind alle Behauptungen, die Europäer hätten ihre Kultur aus dem Orient importiert, widerlegt.

In Europa stehen die ältesten Sternwarten der Erde: z.B. die Steinkreise von Stonehenge und Avebury in England, Kaseberga (Südschweden), die Externsteine bei Detmold, der „Steintanz“ bei Boitin (Mecklenburg), die Steinkreise in der Tucheler Heide (Westpreußen), um nur einige von einst ca. tausend Zeitmesser und Kalender zu nennen.

Die Bretagne war das größte Mondforschungsgebiet der Erde.

Das Alter dieser Steinsetzungen liegt zwischen 4.500 bis 6.000 Jahren. Aber die astronomischen Voraussetzungen für diese Konstruktionen sind viele Jahrtausende. Manche Forscher (Hermann Dörr, Kurt Kocher) meinen 50.000 bis 100.000 Jahre Himmelsbeobachtung seien für diese Kultur vorauszusetzen, was somit Seßhaftigkeit dieser Menschen für diese Zeit bedeuten würde. Die „Steinzeit“ wird dadurch erheblich rückdatiert. Und sie war immer überlagert von einer ausgeprägten Holzkultur. Es liegt nahe, daß die Menschen zuerst das Holz verarbeitet haben, bevor sie sich an die Bearbeitung der harten Steine gemacht haben. So spräche man besser von der „Holzkultur“ als der ersten Kulturepoche der Menschheit. Aber das Holz ist fast vollständig verrottet. In Südengland gibt es noch Spuren von uralten Holztempeln (z.B. Woodhenge, Nähe Stonehenge).

Die FAZ vom 12.3.97 berichtete von sensationellen Funden der Archäologen in Niedersachsen: die fünf hölzernen Wurfspeere haben ein Alter von 400.000 Jahren und sind somit die bei weitem ältesten gefundenen Jagdwaffen! Und die frühesten Holzbohlenwege der Erde (Alter 6.700 Jahre) sind die ersten Hinweise auf die Entdeckung des Rades.

So wie heute praktisch alle Erfindungen und großen Entdeckungen aus Zentraleuropa kommen, war dies damals offensichtlich auch so. Nicht nur das Auto, sondern auch Rad und Wagen haben hier ihren Ursprung.
Zur Holzkultur gehören auch die in Buchen-Stäbe gelegten Runenzeichen, aus denen sich schließlich die Buchstaben-Schrift entwickelt hat!
Aus der jüngeren Geschichte zeigen die Stabkirchen in Norwegen die Holzkultur Germaniens auf dem Höchststand. Im 9. Jht. gab es noch ca. 900 Holzkirchen, heute noch 24. Herman Wirth (1911-1980) beschrieb die Menschen der Altsteinzeit als die „erstmalig zu vollem Bewußtsein gelangte Menschheit.“
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Der Fruchtbarkeitskult, die Verehrung der Erdenmutter im weitesten und die Verehrung der Frau im engeren Sinn, die sich im Mythos uns überliefert haben, bringen die Gesinnung unserer Vorfahren zum Ausdruck.
Der Germanenforscher Walter Sommer (1887-1985) schrieb im „Spiegelbild der Weltgeschichte“:
„Nirgendwo finden wir den Gedanken vom Heiligtum der Frau als Trägerin künftiger Geschlechter, als die Quelle der Erhaltung des Lebens auf der Erde, so klar wie im germanischen Volksbewußtsein.“
Aus dieser Epoche (ca. 26.000 Jahre) stammen viele Frauengestaltungen (die Freya, die Venus). Dieses tief verwurzelte Brauchtum prägte auch die christliche Epoche zur tausendfachen Verehrung der ‚Maria mit dem Gotteskind‘ als Sinnbilder der Erdenmutter und der jungen Menschheit.
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Während sich die stern- und steinzeitliche Kultur mit ihren groben (und dennoch exakt funktionierenden) Kalenderbauten vor ca. 4.000 Jahren verabschiedete, entwickelte sich die Kalenderwissenschaft nun in feinerer Weise fort. Das „goldene Zeitalter“ (die Bronzezeit) schloß an.
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Aus Zentraleuropa stammen die ältesten und reichsten Goldfunde. Die in Varna/Bulgarien 1972 gefundenen 3010 Kunstwerke aus reinem Gold sind noch keinesfalls ausgewertet. Dagegen sind viele in Deutschland gefundenen Sonnenscheiben, verfeinerte Kalendarien charakteristisch für diese Goldfunde, Schalen, Hüte, Armbänder, Ringe, Fibeln, Gürtelschließen, ist die reiche Verzierung mit der typisch germanischen Natursymbolik, die ihren Ursprung in der Kosmologie hat. Diese Funde bieten an Kunstfertigkeit das Beste, was Menschen je geschaffen haben.
germanen_goldhalskragen_01Das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz veröffentlichte im März 1987 „Goldschmiedekunst bis ins Feinste“ eine Beschreibung über drei kunstvoll geschmiedete germanische Goldhalskragen aus dem 5. Jahrhundert (Südschweden), die vermutlich von Fürsten oder Priestern getragen wurden. Diese zeigen eine „unglaublich feine ornamentale Bearbeitung“, daß hier ein „eigener germanischer Kunststil ausgeprägt ist“, was „auf eine alte künstlerische Tradition schließen“ lasse.
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Schmuck und Kunst wurden auch aus Bernstein gestaltet, dem „Gold des Nordens“.
Das Textilmuseum Neumünster:
„Die ältesten überlieferten Gewebe reichen rund 6.000 Jahre zurück und sind teils so vollkommen, daß wir nicht sagen können, daß dort der Anfang gewesen sei.“
Es fanden sich Gewebeabdrücke auf Urnenscherben aus der Steinzeit (Landesmuseum Halle). Die Entwicklung der Musik und der Musikinstrumente: sicher ist das älteste „Musikinstrument“ die menschliche Stimme.

Die Jodler und Jauchzer sind urzeitliche Kultgesänge, die im Zusammenhang mit den Tanzspielen als kultisches Ritual vollzogen wurden und die noch heute in besonderer und festgelegter Reihenfolge von Ton und Wort gesungen und getanzt werden.

 

floete1In Württemberg (Geißenklösterle) fand man 1990 eine 36.000 Jahre alte Knochenflöte mit Verzierungen.
Insgesamt wurden mehr als 30 Längs- und Querflöten aus der Altsteinzeit in Frankreich, Mähren und Moldavien gefunden. Aus der Holzkultur ist alles verrottet, sodaß erst wieder die Bronzezeit mit Instrumenten in Erscheinung tritt: die Luren (altnord. ludr = das Horn), bis 2,50 m Länge, sind Blasinstrumente, ergeben paarweise geblasen eine weit hallende, harmonische Musik. Diese Tonkunst vor 3.500 Jahren ist akustisch rekonstruiert auf Tonträger erhalten. Das Horn von Wismar (Mecklenburg) stammt aus der gleichen Zeit. Die Goldhörner von Gallehus (Jütland) sind aus der Zeit 400 n. Ztw. und mit runisch-kosmischen Ideogrammen versehen.

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Viele solcher Funde, auch aus Elfenbein, belegen höchste Musikkultur. Aus der Kithara (5.-7. Jht.) wurde die Gitarre, mit der sich auch die Sangeskultur und mit ihr die Sprachkultur (Dichtung) entwickelt hat: der Skalden, der Barden, später der Troubadoure, der Minnesänger und der Meistergesänge der Handwerker (Hans Sachs 1494-1576), so wie es Tacitus uns überliefert hat.

 

Tacitus berichtete auch über die Siedlungsgewohnheiten:

„Germanen leben nicht in Städten, wollen überhaupt nichts wissen von untereinander verbundenen Wohnsitzen: sie siedeln in einzelnen, voneinander weit abliegenden Gehöften, je nachdem, wie ihnen eine Quelle, ein Feld oder ein Hain gefällt.“

Der Volkskundler Wilhelm Heinrich Riel (+1897):

„Im Norden sitzen die Hofbauern, die ehemals freien, ächt aristokratischen Hofbauern, deren Herkunft bis auf die Zeiten Widukinds zurückverfolgt werden kann.“

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Von Wolfgang Schultz (Altgermanische Kultur, München-Berlin 1941) ist eine nordische Halle gezeichnet, die Säulen mit Ideogrammen verziert, der Hochsitz für den Hausherrn nach Norden ausgerichtet.

Diese germanische Kultur war keine Schöpfung von Jägern und Sammlern. Sie war auch kein Import aus dem Orient. Die germanische Kultur ist uralt und selbstgewachsen. Sie war hervorgebracht und getragen von seßhaften Menschen über viele tausend Jahre. Es ist die Kultur der Gärtner und Bauern.

 

 

 

 

 

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Quelle:

Karl-Heinz Baumgartl, Astronomie, Kosmologie, Kulturgeschichte

reblogged von Jenseits des Nordens

Deutsche Passion

 

Deutsche Passion? Was soll das sein? Ist es nur das Chorwerk aus dem 16. JH oder der Song von Thronstahl? Gibt es nur die Idee davon oder haben wir Deutschen wirklich eine Passion zu durchleben?

Wahrscheinlich ist dieser Begriff den jüngeren Deutschen oder Deutschsprachigen unbekannt, denn davon werden sie in keiner Schule etwas gehört haben, und denen er noch bekannt ist, die gehen mit ihm um wie mit einem versiegeltem Buch, sie wollen nicht reinschauen und erkennen, was es bedeutet.

Synonyme zu Passion

Alleine die Begriffserklärung verursacht in unserer leichtlebigen Spaßgesellschaft ein gewisses Unbehagen, um sich nicht damit zu beschäftigen, als würde eine Tabuzone berührt.

Ich selbst betrachte unsere Passion als unsere Mission, als ureigenste Aufgabe, Lebenszweck und Daseinsgrund der Deutschen und Deutschsprachigen, im historischen, gegenwärtigen und damit künftigem Geschehen. Wobei jedes Volk ebenso seine eigene und spezielle Mission hat, wie die einzelnen Glieder und Organe eines Körpers ihre jeweils eigene Aufgabe / Mission haben.

schwarze sonne feuer

Aber was ist eine Passion? Mehr als nur eine Aufgabe, eher eine freie Willensbekundung zu einer sehr schwierigen, gefährlichen, ungewissen Willensdurchsetzung in Richtung Zukunft. Also weitgehend Bereitschaft zu einem Schritt ins Unbekannte. Einer muss es auf sich nehmen, etwas Schwieriges für alle zu tun. Aus dem Christentum kennen wir die Passion: Einer opfert sich für die anderen. Es wird damit zu einer Pioniertat, wo ein Einzelner sich etwas Schwieriges, ja Tödliches auferlegen lässt, das letztlich zu einer komplexen Richtungsänderung des gesamten Systems führt.

In unserer konditionierten und fremd gesteuerten Erziehung wurde die Deutsche Passion (was im Grunde bedeutet: die Arbeitsaufgabe der Deutschen in der Weltgeschichte in den verschiedenen Ebenen) tiefgehend ausgeblendet. In einem scheinbar nicht mehr existierendem Deutschen Reich, das sich in fremdbestimmte Verwaltungseinheiten aufgelöst hatte, konnte es demnach auch keine Passion mehr geben.

Erfordert nicht eine Passion ein Ganzes als Grundlage? Bedarf nicht eine Passion einer in sich geschlossenen Wesenheit, einer geistigen und seelischen Einheit, die ihre Passion erst erkennen und durchstehen, ja meistern kann? Wenn aber ein Volk (oder eine im Entstehen begriffene feste Volksgemeinschaft) vom Rest der Welt zertrümmert, vergiftet und geistig zerstört wird, dann bleibt nicht viel übrig von der Volksseele und der in ihr angelegten Passion. Wie kann eine so zerstörte und geistig abgeflachte Menschengemeinschaft, die ums nackte Überleben kämpft, noch ihre Passion begreifen? Eine deutsche Schicksalsgemeinschaft war ja durch die ganze Zersplitterung nicht mehr erkennbar. Nach der Zerteilung wurde es nicht besser, im Gegenteil, die Spannungen im Volk selbst wurden noch vertieft. Der geprügelte Hund namens ‚Deutschland‘ wurde fortan künstlich ‚ernährt‘ mittels Feindprogrammen, ganz zugrunde gehen durfte er nicht so schnell, weil seine schöpferische Energie noch gebraucht wurde, aber kräftig durchgeprügelt wurde ‚das Deutsche‘ jeden Tag. ‚Deutschland‘ hatte der Welt zu gehorchen.

Statt wahrer Geschichte wurde über Generationen hinweg den Deutschen Schuld, Schmach und Zerknirschung eingeflößt. Und wenn sich daraus schon kleinere Gegenbewegungen bildeten, so wurde insgesamt die Passion der Deutschen kaum erkannt. Die sehr tief gehende Ebene der ‚Deutschen Passion‘ wurde noch nicht einmal angesprochen – und erst mit der Zeit konnte auch ich erkennen, dass diese Sache weit über unser gegenwärtiges deutsches Dilemma hinausging.

Vor einigen Jahren bekam ich einige Musikempfehlungen, darunter die ‚Deutsche Passion‘ von Thronstahl. Ich hörte sie oft an und meinte die Sache schnell verstanden zu haben.

Ergänzend:   https://www.youtube.com/watch?v=e9mBKsRZUdQ  Die Deutsche Passion (lange Version)

Aber hatte ich das verstanden? Taten sich mit den Jahren und den Ereignissen nicht immer neue Ebenen und damit Fragen auf? Wo ist der Anfang und wo ist das Ende von der Deutschen Passion? Schließlich hatte ich es nicht anders verstanden, als dass wir Deutschen angeblich für eine Befreiung der Welt zuständig wären. Von anderen Teilen der Welt kamen viele Hinweise: „Macht mal, ihr Deutschen, werdet endlich frei – es liegt an euch. Dann können wir das auch werden.“

Und die Deutschen selber? Wir begriffen anfangs gar nichts, als wäre das Thema in uns gelöscht worden. Die fremden Völker, die nicht dieser umfassenden Gehirnwäsche ausgesetzt waren, wussten also mehr als wir selbst. Standen wir Deutschen nicht da wie die Deppen, total ‚entgeistert‘, nicht wissend, was jemand von uns erwartet. Wir fühlten uns schwach in unserem Inneren und wir markierten umso eifriger den dicken Maxe in einer materiellen Welt, die nicht die unsere war, sondern die unserer Feinde. Hatten wir uns bei den Feinden nicht förmlich eingeschleimt trotz all der Schmach, mit der sie unser Land und Volk überzogen hatten? Gehörte es etwa zu unserer Passion, dieser Feindeswelt nun für immer zu dienen? Was uns heute ganz augenscheinlich zuteil geworden ist. Gehörte zu unserer Passion, das Denken Fremder, nämlich unserer Feinde zu übernehmen? Ihre Sprache, Religion? Unkultur?

Züchtete man nicht aus unserem Volk heraus Generationen Minderbemittelter heran, die diese totale geistige und seelische Unterwerfung verinnerlicht hatten? Erzog man nicht die Jugend, die Blüte des Volkes, zu Verrätern an ihrem eigenen Land, ihrer Kultur, ihren Ahnen? Wenn ein Volk lawinenartig in den Abgrund rutscht, und zwar auf allen Ebenen, wer vermag sich lange festzuklammern an Aufrichtigkeit, Wahrheit und Gerechtigkeit?

Wer hält weiterhin Ehre und Treue hoch, die einst Wesensmerkmal der Deutschen waren? Leere Worte wurden daraus, von der Realität als überholt abgesondert. Es blieben immer nur einige Wenige, die die alten Werte noch aufrecht erhielten, der allgemeine Trend ging eindeutig in Richtung moralischer Niedergang des Volkes.

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Bald stand fest, mit ‚Deutschland‘ würde es bald zu Ende gehen – und keiner könnte es aufhalten, weil es in seiner inneren, seiner geistig-seelischen Substanz bereits zerstört wurde. Doch immer deutlicher trat Unbehagen hervor über unser Schicksal und immer vernehmbarer wurde überall der Ruf:

Das Deutsche Reich ist 1945 nicht untergegangen.

Damit waren wir aber schon wieder alleine gelassen und durften uns weiterhin vor den Karren des Feindes spannen.  Kaum einer hatte den Ernst der Lage erkannt, und die Tatsache, dass hinter unserem Rücken ganz andere Spielchen stattfanden, erkannten wir nicht. Dass wir Besiegte waren und zu zahlen hatten, war offensichtlich, das blieb keinem verborgen. Aber dass wir die ganzen Jahre über Geiseln waren, mit einem furchtbaren und skrupellosen Feind im eigenem Land, der wiederum von einem noch Stärkeren beherrscht wurde, dem aber die Hände gebunden waren, uns zu befreien, das ahnten die wenigsten von uns.

Keiner wusste was sich hinter den Kulissen abspielte, wir identifizierten mit Mühe und Not unsere nie endende ‚Kriegsverliererebene‘ mit der wir genug zu schaffen hatten. Sehr spät begriffen wir, dass es gar nicht primär um die Vernichtung ‚Deutschlands‘ ging, sondern vor allem um die Vernichtung des deutschen Volkes und der weißen Rasse, und damit unseres Erbguts.

Keiner ahnte, dass wir es hier nicht mit menschlichen ‚Feinden‘ zu tun hatten, sondern hinter denen verbarg sich die Agenda der kompletten Übernahme der Erde durch unbefugte und sehr mächtige nichtmenschliche Wesenheiten, die die Erde unrechtmäßig in Besitz genommen hatten und keine Bedenken gehabt hätten, alles hier in die Luft zu jagen.

Die Ebene hatte also gewechselt, ohne dass wir es wussten. Alle lebten weiter ihren Trott dahin. Wir Menschen ahnten nie, wie heikel die Situation wirklich war und dass wir buchstäblich als Geiseln gehalten wurden, die die ersten Opfer wären, wenn die bestehenden Verhältnisse angetastet werden würden. Das hieß: Entweder geht es schlecht aus, dann hätten die Gegengöttlichen sofort ihre NWO installiert, die ja schon längst begonnen hat und die totale Versklavung bzw. Vernichtung der weißen Rasse bedeutet hätte. Darum wurden langfristig und massiv die Menschen konditioniert nach dem Motto: Krieg, Chaos und ‚Rettung‘ durch die Falschen.  Wir hätten quasi anschließend dem Teufel aus der Hand gefressen und uns noch für die Versklavung bedankt.

Oder, wurde uns weisgemacht, es geht noch schlechter aus und alles wird komplett in die Luft gejagt. Auch hier wurde alles systematisch in die Wege geleitet, das durchzuziehen. Wenn wir uns die Erde anschauen, gibt es keinen Zweifel, die Lebensgrundlagen sind schon in weiten Teilen zerstört, die Erde ist schwer beschädigt, noch ein paar Jahre so weiter, und es wäre ein toter Planet.

All diese Hintergründe waren den Menschen nicht vollständig bekannt, damit hätte auch keiner ruhig leben können. Sie verdrängten die Wahrheit, damit ihr Pseudoleben weitergehen konnte und ließen den lieben Gott einen frommen Mann sein.

Intuitiv vertrauten die Menschen auf Erlösung von dem Übel, ohne zu verstehen, was eigentlich gemeint war. Die Gefahr, in der wir die ganze Zeit schwebten, wurde von den Mächten, die jetzt die Erde beherrschten, verdeckt und versimpelt, denn die Wahrheit zu erkennen, hätte uns wach gemacht und wir hätten alles durchschaut.

So kam es, nachdem 1945 in Deutschland die Waffen schwiegen, zu einer massiven und komplexen Wahrheitsverdeckelung und Verdrehung, der praktisch alles zum Opfer fiel, was sich durch die Generationen noch verstärkte. Die echte deutsche Geschichte geriet in Vergessenheit, wurde nur lückenhaft und zweckbestimmt gelehrt. Kein Wunder, dass dadurch die Identität der deutschen Jugend zerstört wurde. Sie wurde zu leichter Beute für ‚Fressfeinde‘ aller Art.

Durch den vorherrschenden Materialismus spielten Gott und sein Widersacher keine Rolle mehr, sie wurden ins ferne Nirwana des Nichtverstehens verschoben, dabei waren beide Energien in jedem Menschen fleißig am Bauen und am Zernagen, aber wer verstand das noch?

Menschen können glaube ich die abgrundtiefe Bösartigkeit nichtmenschlicher Wesen nicht wirklich verstehen. Sie schließen von sich auf andere und denken, alle Wesen sind im Grunde gut – und in der Lage zu Kompromiss und Kooperation, zu Leben und Lebenlassen. Parasiten wie diese emotionslosen Lebensfeinde, die die Erde in Besitz genommen hatten, können das allerdings nicht. Wenn sie die totale Macht bekommen, bedeutet das den sicheren Tod für ganze große Kulturen, entweder langsam oder schnell.

Die Menschen standen immer schon dieser Herausforderung gegenüber, in ihren Lebenszeiten zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu lernen. Gewöhnlich ist die auf einem Planeten am höchsten entwickelte Rasse – hier ist das die weiße, dazu in der Lage, diese Lebensaufgabe zu meistern. Deswegen steht sie voll im Fokus der Fressfeinde, weil sie die einzige Rasse ist, die durch Bewusstwerdung das Parasitäre leicht würde verwerfen können. Sind es doch alles innere Prozesse, also geistige Wachstumsprozesse, die sich im Menschen selbst abspielen. Das Feindbild ist also klar, und wie es im Liedtext so schön heißt:

Wir sind in die Mitte Europas gestellt,
Wir einen das Kleine der Größe der Welt,

es musste ‚Deutschland‘ im Fokus stehen. Dort lebte Siegfried, der Drachentöter noch im Sagenschatz des Volkes, dort gab es einen Arminius und dort hatte die Drachenbrut ihren ewigen Feind. Ein unglaublich reicher Fundus von Mythen, Sagen, Märchen und Kulturgütern zeugt von unserer Mission/Passion und bildet den Bodensatz, dass dieses bestimmte Volk nun endlich erwachen soll und seine Freiheitsprobe zu bewältigen hat.

Kommt hier nicht immer wieder die deutsche Passion durch, dem Satanischen, was sie hier breitgemacht hatte und die ganze Menschheit zu verschlingen drohte, sein Ende zu bereiten?

Die ganze Zeit über wurde die Menschheit bedroht mit Atomkriegen und speziell ‚Deutschland‘ ist immer noch voll bestückt mit vielen sehr hinterhältigen automatischen Vernichtungsanlagen neben Atomwaffen samt Abschussanlagen. Wäre es zu einem Krieg gekommen, wäre Deutschland als erstes ausradiert worden. Das hätte den schnellen Tod bedeutet. Aber das war nicht die einzige Möglichkeit, die Weißen auszurotten, speziell die Deutschen. Ein weiterer bösartiger Schachzug war die langfristige innere Zersetzung des Volkscharakters der weißen Kulturen. Das ist alles hinlänglich bekannt, zeigt aber, dass die Mächte des Bösen am längerem Hebel saßen. Denn wenn sich Hochkulturen entwickeln, sind das sehr lange Prozesse, und gestorben wird schnell, wenn alles dafür präpariert ist, und das ist es auf der Erde zweifellos.

Einfach mit Waffen dreinschlagen und die Bösen ausrotten, ging also nicht, weil das deutsche Volk und halb Europa das nicht überlebt hätte. Wenn aber dafür gesorgt wird, dass Geist und Seele der Menschen zerstört werden, dann hat der Feind wirklich gewonnen, weil es dann keinen Widerstand mehr gibt. Sie kämpfen nicht mehr, weil kein Antrieb mehr dafür da ist und lassen sich beherrschen und vernichten nach Gutdünken.

Das fand also statt – wir wurden alle ‚feindstofflich‘ infiltriert, wir tragen beinahe alle die Fäulnis der Selbstvernichtung in uns.

Die dritte Macht

Bis heute fragen mich Menschen: „Was ist denn das? Die dritte Macht?“ Was soll man dann antworten? Der Großteil der Menschen interessiert sich sowieso nicht dafür, sie sind im Alltag begraben und was ich auch antworten würde, es käme sofort zu Widerspruch und Ablehnung. Diese ihnen fremde Welt wollen sie nicht verstehen und das zeugt davon, dass die Feindbeeinflussung sehr gründlich war, die Deutschen von ihrer Geschichte und damit sich selbst zu entfremden. Da spare ich mir dann jede Antwort, ich rede ungern gegen eine Wand. Es bringt auch nichts außer Angriffe. Was würden sie verstehen von der Deutschen Passion?

Es waren deutsche Soldaten gewesen, die sich nach dem 2. Weltkrieg in ihre uneinnehmbare Festung zurückzogen und von dort aus die Deutsche Passion weiterverfolgten. Von den Zurückgebliebenen konnten sie nicht mehr wahrgenommen werden, sie schotteten sich ab und so fielen sie dem Vergessen anheim. Keiner wusste was Genaues, und wer es damals ahnte, schickte denen, die sich abgesetzt hatten, höchsten ein paar deftige Flüche hinterher: „Die haben ihren eigenen Arsch gerettet und uns lassen die hier im Dreck sitzen.“

So war es aber nicht. Für keinen der ‚Abgesetzten‘ wird es ein leichter Entschluss gewesen sein, denn es bedeutete das endgültige grausame ‚vermisst‘ für die eigene Familie. Nach einem siegreichem Kampf wieder gesund nach Hause zur Familie zu kommen, gefeiert vom eigenen Volk, ist der stärkste Antrieb für jeden Soldaten. Hier sangen sie auch: „Wir kommen wieder!“, aber konnten sie ahnen, dass es erst ihre Enkel oder Urenkel wären, die sich im Stammland mit den dort verbliebenen Enkeln und Urenkeln wieder begegnen würden?

Sie ahnten die Länge der Zeit bestimmt nicht, wie auch wir in der Heimat Zurückgebliebenen nicht ahnen konnten, wie lange wir die Besatzer zu ertragen hätten. Sie werden bis zum Tod gehofft haben, noch ihre Familien wiedersehen zu können, doch das war ihnen nicht vergönnt und den Wartenden in der Heimat ging es genauso.

Diese Ungewissheit des ‚vermisst‘ ist schlimmer als der Tod, weil der Verlust-Stress und die tiefe lähmende Besorgnis nie endet. Viele Familien hatten also auch dieses Schicksal, das nie gewürdigt wurde und zwar nach beiden Richtungen. Doch ohne absolute Geheimhaltung wäre die Mission nicht gelungen. Es ist klar, dass es dort keine Gnade für Verräter geben konnte.

Es war nötig, die Verbindung zu den Menschen der Besatzungszonen komplett aufzugeben – und zwar aus Gründen des Selbstschutzes nach beiden Seiten. Nichts durfte die Mission gefährden, es durfte keine Sentimentalitäten geben, die Deutsche Passion durfte nicht scheitern. All dies diente einem höherem Ziel!

Ja, bei einer Passion geht es nicht vornehm zu. Nackt und ganz alleine wird der Mensch gekreuzigt, wie auch ein Volk, jeder Ehre und Würde und jeden Schutzes beraubt. Jeder Beteiligte offenbart in so einem Prozess sein Innerstes und das sieht alles nicht gut aus. Es ist eine Zerreißprobe für jeden und es ist ein Tod der Illusion, dass irgend etwas in dieser Welt gut sei.

Die Hoffnung der hier im Stammland Verbliebenen ging bei Kriegsende gegen Null. Die Regierung war durch Strang hingerichtet worden, der Rest hatte sich verzogen und blieb verschwunden. Gab es denn überhaupt noch ein Deutsches Volk, wenn es doch keine deutsche Regierung mehr gab? Die Massen irrten umher auf dem niedrigsten Überlebensniveau, nämlich um die nächste Woche nicht zu verhungern und den nächsten Winter über nicht zu erfrieren. Wir waren Beute geworden, führungslos und buchstäblich von allen guten Geistern verlassen.

Aber nicht lange!

Schon wedelten uns Traumatisierten die Verlockungen des Feindes um die Nase und wir griffen zu wie nach einem Strohhalm, nur um zu überleben. Schlicht, wir wurden bestochen und gekauft. Die Sowjets hielten die Ostzone fest an der kommunistischen Kandare und die Leute im Westen wurden sehr schnell mit ‚American Way of Life‘ handzahm und träge gemacht. Um die Deutsche Passion hatten sich damit alle herumgeschlängelt, die deutschen Tugenden zählten nichts mehr, um Wahrheit machte man einen großen Bogen, denn die war unangenehm, ja sie war schmerzhaft bis dahinaus. Weil – das Deutsche Reich als solches gab es nicht mehr, eine Führung gab es nicht mehr. Der starke und charismatische Führer sollte angeblich tot sein, Fahnenflucht durch Selbstmord – später munkelte man: Fahnenflucht durch Absetzung. Spielte das noch ein Rolle, um sich nicht innerlich krümmen zu müssen vor Schmach und Schande, was aus der lieben Heimat, dem deutschen Reich, welches noch vor wenigen Jahren ein Born der Hoffnung auf Glück zu werden versprach, nun eine chaotische Todeszone geworden war?

Diejenigen, die Treue und Ehre für das Vaterland hoch hielten, die Heldentum und Tapferkeit als höchste Tugenden der Deutschen priesen, waren schmachvoll erhängt worden oder hatten die Flucht ergriffen und sich selbst heimlich davongemacht? Da brach doch eine Welt zusammen. Wem käme dann nicht der Verdacht auf einen geplanten Verrat von Anfang an?

Wer verstand das denn damals? Die es verstanden hatten, waren fort und die Bevölkerung blieb im zertrümmerten Land zurück, ohne zu verstehen warum. Natürlich gab es einfache Antworten: „Hitler & Co. hat sich im Größenwahn an den Russen überhoben.“ Was auch im Volk durchaus die gängige Meinung war. Aber warum? Die weniger offensichtliche, aber entscheidende Ebene, die dahinter lag und die Fäden von einer anderen Dimension aus zog, musste damit nicht angeschaut werden.

Natürlich gab es Hintergründe, die bei näherem Durchleuchten ein völlig anderes Bild abgegeben hätten. Die darüber laut nachzudenken wagten, verschwanden ohne Federlesens auf Nimmerwiedersehen. Wir waren zu Gefangenen geworden, ohne das Ausmaß dessen ganz zu verstehen. Denn das materielle, das biologische Überleben kam bald wieder in Gang, aber der ‚deutsche Geist‘ war so gut wie tot.

Die eigene Führung hatte ihn angeblich verraten. Allen Deutschen wurde nun in die Köpfe geprügelt, dass die deutsche Regierung die größten Verbrecher gewesen wären, allen voran Adolf Hitler. Was soll auch anderes von den kriegslüsternen Deutschen komme als nur Unheil? Fortan erfolgte die systematische Umschreibung der Geschichte – und damit der Erziehung und Bildung – von den Besatzern her, die wiederum von den jüdischen Finanzmächten gesteuert wurden. Und damit schließt sich der Kreis. Die wahren Lebensfeinde, die ganz besondere Herrscherkaste von und zu Repto und Ratte – gut getarnt in Menschenkörpern, aber nicht wirklich menschlich.

Nun hatte sich mit diesem vermeintlichen ‚Verrat der deutschen Führung am eigenen Volk‘, den die jüdische Weltmacht klug inszeniert hatte, um von jeder eigenen Schuld und Verantwortung abzulenken der breite Propaganda-Kanal aufgetan, in welchen zügig aller unerträglicher Schmerz und aller Zorn der Deutschen hineinfließen konnte: In die indoktrinierte Verabscheuung des Hitlerregimes. Das war der innere Todesstoß für den deutschen Geist und die falsche Notleine für die Überlebenden.

Sie erkannten nicht die große Lüge, sondern wandten sich von ihren eigenen Wesen ab, welches von den Siegern verunglimpft wurde, was auch bis heute anhält. Beispiel ‚deutsche Kartoffel‘. Jeder Halbaffe nimmt sich heute das Recht heraus, die Deutschen zu verleumden und zu verspotten, denn die wehren sich ja nicht.

Hatten nun die Alllierten in ihrem Verbund von über 60 Feindstaaten das Deutsche Reich besiegt, oder hatten nicht viel mehr die fremden Kulturen die deutsche Kultur besiegt? Das stellte sich erst im Nachhinein raus. Die Sieger schreiben nicht nur historisch, sondern auch moralisch Geschichte: Treue und Ehrgefühl, Mut und Vaterlandsliebe? Was für ein Schmarrn. Man hat es uns ja gezeigt, was Sache war: Hitler und seine Truppe hat uns mächtig verarscht und verheizt. Ja, das mussten wir alle bis zum Erbrechen inhalieren, das geht an keinem spurlos vorbei.

Und schon war unser Programm in uns festgeschrieben für die nächsten Jahrzehnte. In seltsamer Einmütigkeit waren die Grenzen neu gesteckt worden und zwar weltweit. Die von Feinden umzingelten Deutschen, die großräumig Gefangenen, die Entehrten, die Entmenschten – mussten ob sie wollten oder nicht, die Ausweglosigkeit ihrer Lage erkennen. Sie hatten alle ihre Wohnhaft ohne Gitter.

Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Durch Zwang und Verführung haben wir unser Deutschtum weitgehend aufgegeben. Große ostdeutsche Gebiete wurden besetzt von andern Völkern. Dort blieben nur wenige Deutsche übrig und die wurden weitgehend assimiliert.

Im früheren Mitteldeutschland (DDR) wurden wir in Furcht gehalten vor Krieg und dem täglichen Kampf uns Überleben. Jeder suchte sich seine Lücken, die einstigen deutschen Tugenden wurden eher belächelt, als sich daran zu orientieren. Was die Großen, die Führer nicht getan hatten, indem sie selbst verschwanden und ihr Volk zurückließen wie herrenloses Gut, das mussten die Kleinen auch nicht tun. Nun rette sich wer kann und jeder ist sich selbst der Nächste. Hauptsache überleben!

Vom gesunden Stolz und Zusammenhalt des Deutschen Volkes, in dem Sinne, wie ihn jedes andere Volk auch für seine Kultur hat, blieb nichts übrig. Alle vormaligen deutschen Tugenden bekamen einen gewaltigen Hieb weg durch all diese ständige Zermürbung. ‚Deutschland‘ und die Deutschen waren die aller Welt vorgeführten ewigen Verlierer und Idioten. Wir waren zu formbarer Masse geworden und die Sieger nebst vielen Trittbrettfahrer-Ländern bemüßigten sich, ihren eigenen Status über dem zerstörten Volk aufzuwerten und ihren Nutzen daraus zu ziehen.

Im Westen bekamen die Verführer, der jüdische Klüngel und die reichen Angeber jenseits des großen Teiches die Oberhand und lotsten die Menschen in die Position scheinbarer Sieger. Motto: Verleugnet euer geschlagenes ‚Deutschland‘, das es eh nicht mehr gibt und schließt euch uns an.

Im Osten wurde mit Zwang manipuliert und im Westen eher mit Verlockung. Das Ergebnis blieb das gleiche: der deutsche Geist, die deutsche Seele wurden zerstört. Immer schön im Hickhack gegeneinander. Innerdeutsche Feindschaft wurde systematisch geschürt. Was war denn von ‚Deutschland‘ und dem Deutschen Reich geblieben? Aus einstiger Niederlage, Schmach und Schande, aus den unglaublichen Verleumdungen entstand schließlich die totale Verdrehung unseres deutschen Wesens, aus dem Berg von Lügen, die über Deutschland aufgehäuft wurden, entstand schließlich Distanzierung und sogar Abscheu gegen das Eigene. Die links orientierten Deutschlandhasser sind noch beredtes Beispiel dafür. Ich kann das insgesamt nur als äußerste, innerste und allerschlimmste Verwüstung des deutschen Selbstverständnisses bezeichnen, was hier allumfassend geschah und das geht über die Millionen toter Deutscher während des Krieges, über die Zerstücklung unseres Territoriums und die trickreiche Ausplünderung des Deutschen Volkes weit hinaus. Die üblichen Zerstörungen gehören zum Wesen eines jeden Krieges, so grausam sie sind, greifen sie zwar die Grenzen, doch nicht den Kern, das Herz der Völker nicht an.

Aber: Hier ging es um viel mehr! Die Feinde hatten uns in unserem Kern, im Herzen zerstört, sie hatten uns komplett umgeformt, wir sollten ihres Wesens werden, wir sollten unser Deutschtum aufgeben, wir sollten deren Eigenschaften annehmen, ihre Vertierungen, ihre Zucht- und Hemmungslosigkeiten, ihr eingefleischtes Lügenunwesen – und das ist zu 90 % gelungen. Eine geistige, seelische und fleischliche Hinabpflanzung. Wir Deutschen spielen seitdem selber weitgehend nach dem Regelwerk unserer Feinde, weil wir unsere Identität verloren haben.

Weil aber nun selbst unser deutscher Geist und unsere Volksseele weitgehend zerstört worden sind, fragt man sich wie es weitergeht. Sind wir unabänderlich dem Tode geweiht? Ohne Herz kann kein Organismus leben und ohne Bewusstsein bin ich von der göttlichen Quelle abgetrennt. Man kann Teile seines Körpers amputieren, dann ist man beschädigt, aber auf den zentralen Punkt seines Seins kann man nicht verzichten, das wäre der endgültige Tod.

An diesem Punkt steht ‚Deutschland‘ heute. ‚Deutschland‘ ist nicht nur in den Städten, sondern auch innerlich verbrannt worden, damals 1945 endete zwar der äußere, der Flächenkrieg, aber der Krieg gegen das innere Wesen der Deutschen begann erst, von allen Seiten und gnadenlos.

Aus der Asche des Deutschen Reiches erhob sich danach etwas Neues, aber es war nichts Echtes, kein strahlender Phönix, wie es uns Deutschen fortan weisgemacht wurde, sondern es stellt sich immer deutlicher als Monstrum dar, als Missgeburt und absolutistische Herrschaftform niederentwickelter Wesenheiten. Was sollte auch etwas Edles entstehen ohne göttlichen Geist und ohne den fruchtbaren Seelenreichtum unserer Ahnen?

runenring

Was soll erwachsen aus einer falschen Freiheit, die errichtet war auf Neid, Lügen, Hass und Gier? Da kann nur Blendwerk entstehen und das muss irgendwann vergehen, sträubt es sich auch noch so sehr. Das heißt, die göttliche Ordnung bleibt trotz aller Entartungen ewig und unabänderlich erhalten. Und das bedeutet nun mal Vernichtung alles Lebensfeindlichen, damit sich Leben erhalten kann. Alle Masken werden fallen und das wahre Antlitz wird offenbart.

Auch an diesem Punkt stehen wir jetzt.

Die hier lebenden Wesen suchen sich jetzt ihren Wirkungskreis und entscheiden selber wohin sie sich bewegen, ins Blendwerk und damit in ihr eigenes Vergehen, oder in das wahre Leben. Dieses wahre Leben, die Verehrung und Liebe zum Vaterland, zur Muttersprache, zur Heimaterde, das gaben die geprügelten Deutschen damals in ihrer großen Bedrängnis und Verwirrung leichtfertig und naiv auf für einen sehr fragwürdigen Wohlstand, der das Materielle über alles stellte und unsere wahren ideellen Werte, einschließlich unserer uralten Landes- und Familienkultur verkümmern ließ. Fortan waren wir tiefer versklavt als jemals zuvor und heute dürfte jedem klar sein, dass es für unsere Kinder keine ‚freie deutsche‘ Zukunft mehr gibt, denn wir sind längst zu globaler und programmierter Sklavenware geworden. Genauso wird und muss es kommen, wenn sich nicht sehr schnell etwas zum Guten verändert, wenn nicht ein Wunder geschieht.

Dieses Wunder muss und wird geschehen! Darum ist es nötig, sich die Dinge aus dem Blickwinkel der ‚Deutschen Passion‘ heraus zu vergegenwärtigen, um alles zu begreifen, was uns ins Dilemma führte. Wenn wir unsere eigene Mitschuld und Teilhabe an der Entwicklung nicht erkennen, wird auch kein Wunder geschehen, wir werden im Gegenteil noch Ärgeres zu durchleiden haben, als es bisher war.

Im Nachhinein erkennt man, dass wir einem falschen Stolz und Größenwahn aufgesessen sind, gepaart mit Feigheit und Herdentrieb, der uns dieses Schicksal bescherte. Der inneren Disziplin und Tapferkeit der deutschen Soldaten entgegneten die Zurückgebliebenen mit leichtfertiger Unterwerfung unter die Besatzer, die entsprechend verfuhren, das Deutsche Volk nun endgültig zugrunde zu richten.

Und weil das von den höchsten Drahtziehern her absolut tödlich gemeint war, zeigt es uns, dass es hier um viel mehr ging als nur um die deutschen Menschen, es ging vielmehr um die endgültige Vernichtung des deutschen Wesens an sich.

Wer das nicht versteht, begreift auch nicht die Deutsche Passion. Hier wurde ein Volk nicht einfach besiegt, hier wurde ein Volk auf allen Ebenen gekreuzigt und mit einer falschen Auferstehungskrone gekrönt, um den göttlichen Schöpfungsplan zu verspotten und zu verhindern für immer. Der Lebensfeinde Weltenplan, diese NWO, wie sie das nennen, das ist nicht unser Plan. Wir Deutschen haben es schmecken müssen, wie unter dem Glanz der Moderne und des Schönredens der Verfall wuchert und alles Edle verfault und zerstört wird.

Inmitten einer Welt von Lebens- und Menschenfeinden haben wir uns alles kurzsichtig abnehmen lassen, was uns hätte dauerhaft schützen können: Unsere Klarsicht, Weitsicht, Intelligenz und Wehrhaftigkeit, unsere moralischen Grundsätze, unsere innere Disziplin und Ordnung, unsere Ahnen- und Gottverbindung – alles gaben wir leichtfertig hin für ein bisschen Fressen und satanischen Klamauk.

Es musste wohl so kommen. Das ist wohl unsere Passion, zu erkennen, was falsche Freiheit aus uns macht.

Wir Erdenmenschen, die wir seit Jahrtausenden von höherdimensionalen Wesen gegensätzlicher Polarität gesteuert wurden, hatten keine Chance, den Herausforderungen zu entgehen, denn wir waren stets lückenlos umstellt sowohl von ehrlichen Feinden als auch von falschen Freunden, die einträchtig zusammen standen und uns Menschen als Schüler, oder Opfer und Sklaven betrachteten. Warum hat Gott das zugelassen? Um uns schließlich zu FREIEN zu formen unter widrigsten Umständen. Veredeln mit gnadenloser Härte und nur die Harten kommen bekanntlich in den Garten.  Das ist unsere Mission und unsere Passion.

Ohne die Passion, das tiefste Leid, dass den alten Menschen bis ins Herz zerstört und ihn quasi tötet, kann kein neuer Mensch auferstehen. Es muss erst in das Grab hinabgestiegen werden.

Die Lebensfeinde hatten das Recht, bis ans Äußerste zu gehen, um uns zu formen, zu bilden und zu stählen, auch zu quälen, aber genau das bedeutet auch deren Tod. Das geistig Unfruchtbare stirbt jeden Tag für immer, wie das geistig Lebendige sich jeden Tag wieder neu ins Bewusstsein erhebt, auch für immer.

So lasst uns denn bewusst und lebendig werden!

Wenn Menschen in ihrem herausfordernden langem Entwicklungsprozess reifen und an dessen Ende schließlich erwachen, wird keine Illusion zwischen feindlichen Mächten mehr gebraucht. Man muss es nur tief verstehen. Ganz ohne Groll und ohne Widerstand. Alle äußeren Kämpfe dienen unserer Selbsterkenntnis und nur die macht uns wirklich frei.

Die letzte Schlacht in den Herzen

Im letzten Jahrhundert wurden die Kämpfe bis aufs Äußerste geführt. Es wurde tatsächlich zum Kampf auf Leben oder Tod. Voller Ernst von beiden Seiten! Das ist bis heute so, aber heute durchschauen wir es zunehmend und diese Erkenntnis der Wahrheit bringt die Illusion zum Einsturz. Es haben sich im Laufe der Zeit auch die Ebenen und Kampfarenen verändert. Der sichtbare Kampf auf äußeren Schlachtfeldern wurde immer mehr zu inneren Kämpfen auf geistiger und seelischer Ebene ohne direkt sichtbare Wunden.

Und was war der Kulminationspunkt? ‚Deutschland‘.

Nur noch ein diffuser Begriff ist von der deutschen Passion geblieben und manch traurig-romantisches Erinnern an dessen große glänzende und tragische Zeiten. Immerhin nehmen wir jetzt wahr, dass der momentane Budenzauber der BRD nicht ‚Deutschland ist‘, sondern bestenfalls eine üble und groteske Karikatur davon. Und die Menschen? Langsam erwachen sie aus ihrer Holzhammernarkose und erkennen den falschen Phönix in sich aus Gottferne und Vertierung, dem sie aufgesessen sind. Der falsche Vogel aus Glanz und Glimmer einerseits und Gewalt und Fäulnis andererseits, hat ausgedient. Er ist nicht das was wir wollen. Wir wollen leben und zwar so, wie es unserer eigenen göttlichen Natur in ihrer Freiheit und Vollkommenheit entspricht. ‚Deutschland‘ ist fast getötet worden und wir Deutschen taumelten nach dem 2. Weltkrieg narkotisiert und verdummt durch 70 Jahre geistiges und seelisches Niemandsland in Feindeshand.

Das Paradigma wechselt jetzt. Nun gilt es das Wesen unserer Feinde zu sezieren und zu betrachten, wohin sie uns führten und welche Schäden sie in uns angerichtet haben. Das nenne ich dann Heilung.

Die Absetzbewegung nach dem 2. Weltkrieg drehte das Schicksal ‚Deutschland‘ um. Kaum ein Deutscher wusste davon, es wurde zwar einiges gemunkelt und das war‘s. Das was von Deutschen Volk übrig war, stand alleine, führungslos da und tat was vorhersehbar war: Wir ergaben uns der Lüge und es schien uns damit zunehmend gut zu gehen. Erst in unserer jetzigen Ernüchterung, wenn uns die Augen aufgehen, wie übel wie betrogen worden sind und wie brutal wir um unser Erbe – unser eigentliches deutsches Wesen – gebracht wurden, geht uns ein Licht auf, was wirklich geschah.

Verrat auf allen Seiten?

Der scheinbare Verrat der deutschen Führungsspitze oder des ‚Letzten Bataillions‘ war kein Verrat, sondern diente einzig unserer Rettung und unserem Sieg. Im Hintergrund wurde das Feld bereitet für den Endsieg. Nicht der Sieg Deutschlands über alle Völker, sondern der Endsieg der Wahrheit über die Lüge.

Oh ja, die Völker dieser Erde wurden alle geprüft und vor allem unser Deutsches Volk, musste seine schwere Passion durchleben, die Versklavung unter das Gegengöttliche, die Zerstörung alles Lebenswerten, die Missachtung unseres Ahnenerbes, die Demütigung unseres falschen Stolzes – und jetzt der volle Panoramablick in den BRD-Abgrund. Zeit sich davon mit Ekel abzuwenden.

Zeit nun gemeinsam heimzugehen ins Reich. Es ist vollbracht. Und es gibt viel zu tun.

vorwärts


Zur Unterstützung des Aufstieges aus den geistigen Niederungen wurde auch im Verborgenen kräftig Unterstützung geleistet am Ort des Herzchakras der Erde, dem Heiligtum der wahren weißen Nordmenschen, dem „Mitternachtsberg“, also dem Untersberg.

Von Thronstahl – Mitternachtsberg

Und hoffentlich auch bald wird der Blick endlich wieder erhoben gen Himmel und die nächste „Entwicklungsstufe“ steht an, eigentlich aber nur eine Rückkehr nach Hause nach dem erfolgten Erwachen und Erinnern. Aus der geistigen Dunkelheit hier auf Terra geht die Reise für die „Streiter des Lebens“ nach dem errungenen Sieg des Lichtes dann wieder hinauf in die Sterne. Also packt schon einmal geistig eure Koffer!

Von Thronstahl – Flut, Trance, Traum, Nacht

sternentor

Zum Schluss möchte ich ein paar Worte am diejenigen richten, die im Verborgenen für unser Überleben und unseren Sieg kämpften und das bis heute tun. Vergebt uns unsere schweren Verirrungen! Das muss für euch eine harte Zumutung gewesen sein, euch anzusehen, wie wir uns willig im Wohlfühlnest des Feindes getummelt haben und unsere eigene deutsche Vergangenheit mit euch tapferen Helden der Weltkriege ganz aus dem Blick verloren hatten. Wie es für uns eine Zumutung gewesen ist, nichts wirklich von euch zu wissen. Aber nur so, unter dieser ganzen Verdunklung, immer mit einem schmerzlichen unausgesprochenem WARUM? in den zerstörten Seelen konnte es gelingen, die edlen Werte der Menschheit zu erhalten und dadurch schließlich den Feind endgültig zu besiegen und zwar nicht nur auf unsere Erde bezogen, sondern im Sonnensystem und noch weiter.

Wir ehren euch und danken euch von ganzem Herzen!

Ihr habt die ganze Zeit über Deutschland, über die Erde und die Menschheit gewacht. Ihr habt einen kosmischen Sieg erfochten, wie es keinen zweiten gibt. Ihr habt die Bestie in Schach gehalten und sie besiegt und unschädlich gemacht! Sonst gäbe es uns wohl schon lange nicht mehr.

Wir haben nie begriffen, dass ihr die ganzen Jahrzehnte über für unser Volk einsam und tapfer und ohne einen Dank von uns weitergekämpft habt.

Nun liegt es an jedem Menschen selbst, der eigenen Bestie, dem Drachen in sich selbst zuleibe zu rücken durch freie Willensbekundung, durch Wiederannahme unserer uralten deutschen Werte, des Erbes unserer Ahnen, um damit in die Heilung zu gehen.

Denn was ist die Deutsche Passion anderes als immer wieder den Drachen zu töten?

Wir warten sehnsüchtig auf euch siegreiche Friedensbringer! In euren Liedern habt ihr uns fest versprochen „Wir kommen wieder.“

 

Wir kommen wieder, wir kommen wieder, wir kommen sieggekrönt nach Haus, denn eines Tages, ja eines Tages ist auch der letzte Krieg mal aus!“

Ahnenfreundin

Einmal Ochse, immer Ochse?

An alle Ignoranten!

Es schlendert jeder Tag dahin
einförmig trist wie an der Schnur.
Betäubt erwachet jeder Morgen –
nichts Neues gibt´s in der Natur.

Die Ochsen spulen ihren Tag
wie stets gewohnheitsmäßig ab.
Ein kleines unscheinbares Perlchen
der Lebenskette Wiege – Grab.

Frühmorgens schon so eine Ruhe,                                          so ein Programm, das nicht behagt –                             benommenes Leben, zweckgebunden,
das sich nicht mehr nach außen wagt.

Die Blicke stieren vor sich hin,
kaum einer wagt den Kopf zu heben.
Wer könnt´ den Pflichten sich entziehen?
Du musst … du hast … so ist das eben.

+++

Nun sind die Pflichten eingegraben
in jegliches Gemüt ganz tief,
zum Ochsen hat man uns gemacht,
der stets nur unterm Joche lief.

Der Bauer hat nun mal versucht,
das Joch dem Ochsen abzunehmen,
damit nach langer Arbeitspflicht
dem Ochs´ die Tage besser kämen.

Die harte Zeit wär nun vorbei
und jeder Ochs wär wieder frei,
kann seiner Stärken sich besinnen
und noch einmal ganz neu beginnen.

Nun wird das Dasein wie ein Fest –
doch ach – welch heftiger Protest!
Oh nein, den Ochsen freut es nicht,
wenn irgendwer sein Joch zerbricht!

Stets ward er unterm Joch geführt.
Es hat das Joch ihn degradiert
zu einem stumpfen Arbeitstier
– nur dafür dient der Ochse hier –
für´s Ochsendasein stumm und hart,
nun ist das seine Wesensart.

Und seine Wesensart verändern?
Das kann dem Ochsen gar nicht passen.
Nie wird ein Ochse ohne Not
seine Gepflogenheit verlassen –
´s ist mühsam, ja, das gibt er zu,
doch dafür hat er seine Ruh.

Sein Joch gab ihm stets Sicherheit,
stupide Pflicht zu jeder Zeit.
Das Joch wegnehmen? Unverschämt!
Wild wird der Ochs´, wenn´s wer erwähnt.

Das ist doch eine Infamie:
Das Ehrenjoch für´s liebe Vieh,
das lässt kein Ochs´ sich einfach klauen!
Dem Bauern ist nicht mehr zu trauen.

Wer weiß, was der im Schilde führt!
Was ist, wenn man kein Joch mehr spürt?
Es war die einzige Sicherheit
in seiner ganzen Lebenszeit.

Nun ja, als Kälbchen, frisch und klein,
war er ein rechtes Hüpferlein.
Doch da erinnert er sich kaum,
´s ist wie ein ferner dummer Traum.

Auf dieser grünen Kälberweide,
da war das Leben hellste Freude.
Wie schön fing einst das Leben an,
bis man ihn dann so wehgetan.

Die Zeugungskraft ward ihm genommen
dann ist er unter´s Joch gekommen.
In harten Jahren, schweren Tagen
hat er sich damit rumgeschlagen.

Sein ganzer Zorn galt seinem Joch:
´Das wollt´ ich nie und trag es doch.´
Bis mit dem Joch er sich versöhnt´,
er hatte sich daran gewöhnt.

Und nun will´s ihm der Bauer nehmen?
Der sollte sich mal lieber schämen!
Ich bin ihm wohl zu schwach geworden?
Will er gar heimlich mich ermorden?

Denn ohne Joch, jeder sieht´s ein –
kann doch ein Och´s kein Ochse sein.
Oh nein, ich will mein Joch behalten,
der Bauer soll mich fremdverwalten.

Und sagt‘ ich ‚Nein‘ zu Bauers Gnaden?
Das wäre doch mein eigener Schaden!

Ja, ich versag mir solche Mode:
Ein Müßiggänger kommt zu Tode.
Dies lehrte mich ein hartes Leben
und niemals kann es Besseres geben.

Ganz ohne Joch kann ich nur sterben,
das ist nicht anders vorzustellen.
Ich kann nur denken bis zum Joch,
nichts anderes kann den Geist erhellen.

In meinem großen Ochsenkopf
ist jedes Lichtlein ausgeblasen.
Hab nicht umsonst die Ohrenmarke
und diesen Ring in meiner Nasen.

Das wird nie anders funktionieren.
Man muss uns Ochsen immer führen.
Nur mit dem Joch in unsern Nacken
dressiert man uns und kann uns packen.

+++

Weiß nicht, wie dieser dumme Ochse
in seiner blinden Furcht entscheidet.
Ob er das Joch sich lösen lässt,
oder noch endlos weiter leidet.

Das Leiden scheint ihm zu gefallen,
er hat sich längst daran gewöhnt,
doch der Gedanke an die Freiheit
macht kopflos ihn und unversöhnt.

Misstrauisch ist der Ochs´ geworden,
er traut dem neuen Frieden nicht.
Ein jeder neue Drangsalierer
vorher nur Gutes stets verspricht.

Im Nachhinein stellte sich raus:
Für´n Ochsen sah´s noch schlimmer aus.

Der Bauer wird mit der Offerte
auch so ein krummes Ding bezwecken.
Am liebsten möchte´ der Ochse fliehen,
sich tief in seinem Stall verstecken!

Rasch nun! Zurück zum Stall gerannt!
Doch ach, der Stall ist abgebrannt.
Dort steht er lichterloh in Flammen!
Da kommt ja alles nun zusammen!

Mein Schlafensplatz! Mein schöner Mist!
Wie alles doch vergänglich ist!
Da gibt es wirklich kein Entkommen,
also sei´s Joch nun abgenommen?

Hat denn das einer schon erlebt,
dass so ein Ochse schnaubt und bebt,
nur weil man ihn befreien will?

Ein kluges Öchslein hielt da still,
würd´ willig sich dem Bauern fügen,
der löst das Joch ihm mit Vergnügen,
entfernt ihm rasch den Nasenring,
dies jämmerliche Führungsding,
knipst noch die Marke aus dem Ohr,
wie neugeboren käm er sich vor.

Doch ach, ein Ochse hält nicht still!
Macht doch der Ochs stets, was er will.
Den Nasenring mit Kette dran,
den schaut er wie ´nen Orden an.

Die Marke, fest ins Ohr gefasst,
beweist, dass in die Welt er passt.
Sein Joch trägt er wie´n Heiligenschein:
So muss ein rechter Ochse sein!

Ich bin ein Ochs´ aus echtem Holz!“
Ach, Ochs, was soll dein dummer Stolz?
Ach ja, man war zu dir gemein,
doch musst du drum ein Rindviech sein?

+++

So rackern sie – und wuseln, graben,
ein jeder will solch Ehre haben,
der Welt auf´s höchste zu genügen
und sich wie´n dummer Ochs zu fügen.

Doch hält die Welt den Atem an,
weiß man, wie´s sich entwickeln kann?
Ein bisschen brenzlich riecht es schon,
die Tage schleichen monoton,
wollen nicht so recht aus sich heraus,
betrübt schaut schon der Morgen aus.

*

Ein Ochse, das ist wohl bekannt,

der bleibt vor allem ignorant

jedwedem Wechsel gegenüber.

Was bringt dann Hieb und Nasenstüber?

Er dreht die Runden dumpf und satt,

bis es sich ausgeochselt hat.

2010

Ahnenfreundin

Unsere letzte Chance!

 

Zwei Artikel auf Terragermania, die es in sich haben:

!!! WIR iSCHAFFEN DAS !!!

19. August 2017 Vincimus Hinterlasse einen Kommentar Go to comments

Dieser Satz wird bis nach den Wahlen EUER LEITSATZ sein:

!!! WIR iSCHAFFEN DAS !!!

Hört auf uns, schreit und schreibt diesen Satz überall wo die Gesetzesbrecherin, Verbrecherin, Maßenmörderin und ihre Kumpane auftreten, durchweg bei allen Veranstaltungen ALLER Parteien an ALLEN Orten.

Setzt diesen Satz, der von den JUDEN für die MÜRKILL / MÜRKMÜLL (merkel) kreiert wurde um Euch klein und ruhig zu halten, gegen die politischen Gegner ein.

Sendet über die Bildschirmtelefone & Rechner den Satz an alle Euren Bekannten, per Whatsapp, Twitter, E-Post, oder den anderen modernen Nachrichtendiensten !

Laßt die Leitungen glühen und seit kreativ und witzig dabei !

Druckt Plakate, Hemdchen, Aufkleber, macht einfach alles was Euch einfällt, aber selbstverständlich ohne Gewalt. Eure türkischen Nachbarn sind dann auf Eurer Seite, denn die alteingesessenen Türken in Deutschland wollen das auch nicht was da bei Euch abgeht.

Nach unserer Erhebung durch den FHD, sind 90-92 Prozent der Türken in Deutschland hinter Euch und gegen das System.

Zu den Wahlen geht Ihr AUSNAHMSLOS ALLE hin, auch die Türken die Wählen dürfen.

Dann wählt Ihr die AFD und auf gar keinen Fall die CDU, SPD, FDP, GRÜNEN und LINKE !!!

Alle müßt Ihr das so machen. So einfach ist das !

Am Tag danach, the day after, nach den Wahlen, wird Deutschland ein Anderes Land sein.

Hört auf uns, macht es genau so und nicht anders.

Denkt daran:

IHR SEID DAS VOLK !!!

Die da Oben“ sind Eure Puppen, also zeigt es ihnen und zieht an dem Faden, nur dem Einen und die Puppen fallen um.

!!! IHR habt jetzt nur noch einen SCHUSS und der muß SITZEN !!!

IHR SCHAFFT DAS !!!

LEITSATZ für das „UNTERNEHMEN BEFREIUNG“:

!!! WIR iSCHAFFEN DAS !!!

 

!!! WARNUNG AN DEUTSCHLAND !!!

23. August 2017 Vincimus Hinterlasse einen Kommentar Go to comments

!!! WARNUNG AN DEUTSCHLAND !!!

Sollte die CDU (Christ (< welch‘ Hohn) Demokratische Union) Deutschland, mit ihren Sozis- und Grünfuzzies durch Wahlfälschung nochmal an’s Ruder der BRD (Bundesrepublik Deutschland) gebracht werden, erging folgender Beschluss des OKR (OberKommando Raum) unter unserem Führer RaumAdmiral Kammler und dem aldebaranischen Hohen Rat:

Die sofortige Vernichtung aller zentraler Wirkungsstätten dieser Hochverräter und der Selbigen, am DEUTSCHEN VOLK !!!

Angefangen vom BKA (BundesKanzlerAmt) über den Reichstag und des Auswärtigen Amtes, bis hin zu den Subdelegationen in Bonn,

Stuttgart, München, Köln und Hamburg !

SIEG HEIL GERMANIA !!! 🙋

Zu dieser Wahl geht es also um alles oder nichts. Ich als langjährige Nichtwählerin, die sich vorgenommen hatte, nie wieder dieses ganze Affentheater mitzumachen, werde also zur Wahl gehen, und ich wünschte mir alle anderen täten das auch!

Denn die Misere ist da. Die Psychopathen an der BRD-Spitze kämpfen mit allen Mitteln um ihren Selbsterhalt. Sie überlassen nichts dem Zufall. Für sie steht das Ergebnis schon wieder fest. Im verlogenem Medienkrieg bauen sie vor, bringen utopische Umfragen zu ihren eigenen Gunsten unter’s Volk, die den folgenden allumfassenden Wahlbetrug glaubhaft machen. Die dummen Schafe glauben dann wieder, dass ihr Sieg leider noch nicht möglich war, aber beim nächsten Mal bestimmt. Sie bleiben wieder freiwillig die nächsten Jahre im System treu und brav.

Diejenigen, welche von der BRD persönlich profitieren, wählen mit Sicherheit nicht ihre eigenen Fressnäpfe ab, denn deren Existenz hängt dran und das sind viele. Die gehen auch alle wählen! Sie bilden schon lange das geschlossene Kartell, das sich bloß zum Schein bekämpft oder vereinigt um der Macht willen.

Die AfD?

Die AfD wurde unterwandert, zweifellos sind da einige Haare in der Suppe. Viele sagen: Die Blockparteien kann will ich zwar nicht wählen, aber die AfD auch nicht, die ist schlecht?? weiß auch nicht?? trau ihr nicht?? Dabei ist sie jetzt die einzige Partei, die noch wählbar ist, weil sie nicht zum Kartell gehört.

Blieben die Leute also daheime, bliebe alles beim alten.  Wer davon profitiert, ist das Kartell. Damit hätten wir zwar dank der zögerlichen Couchpotatos kein Haar in der Suppe gefunden, aber dafür komplett die Suppe ins Haar gekriegt!

Dann kracht’s! Dann würde es richtig heiß und blutig und das hätte dieses träge Volk dann auch verdient.

In dieser Zeit, in der Deutschland sich langsam wieder aus seiner Betäubung erhebt und seine Ketten zerreißen wird, werden jetzt die noch reichlich vorhandenen Schlafschafe das Zünglein an der Waage sein, ob es einen stabilen und erfreulichen Paradigmenwechsel geben wird, ähnlich wie 1989 bei der Wende oder einen sehr unschönen, ja blutigen. Wer das Heil ablehnt, kriegt eben die OP, aber ohne Narkose!

Weg vom Fenster kommt das Kartell so oder so! Das deutsche Volk – und die Völker Europas stehen auf und werfen ihre Peiniger und Parasiten ab samt denen, die ihnen dienten. Die Zeit ist überreif dafür.

Die AfD ist nicht die Zukunft Deutschlands. Keine Partei kann das jemals sein, aber die AfD  ist der Adapter, das kriminell gewordene Besatzersystem zu beenden ein für allemal und zwar – ohne Krieg oder Bürgerkrieg. Da stehen die Mächte des Himmels dahinter und es wird die Cäsur sein für jeden einzelnen Deutschen, wo er im Herzen steht und ob er überhaupt noch Lebenswillen und ein lebendiges Urteilsvermögen in sich hat.

Jetzt heißt es kämpfen für unser Deutschland, für unsere Freiheit! Wir wollen frei sein!

!!! WIR iSCHAFFEN DAS !!!

!!! Wir irritiere die Programmi dir Feindi!!! Wir sticki ihni ein Stöckli in die Speichli und ein Kiesli ins Getriebli, da knirschts in ihri Rübli und Plänli und zerhaut ihris Gebälkli. Wiri ziehen deni ihri Steckerlie, dann sind sie platti !!!

Darum – gehen wir diesmal alle wählen!

 

Hierzu noch die deutlichen Worte von RA Schäfer auf seiner Webseite zur diesjährigen Wahl, denn diesmal ist es eine Schicksalswahl für unser Volk.

http://website.informer.com/visit?domain=terragermania.com

Wir können ja eh` nichts ändern“, das ist zunächst der Standardsatz nahezu eines jeden wütenden Deutschen, der noch immer der Merkel-Norm unterliegt, ergo:– Bleiben Sie mit Ihrem Widerstand unbedingt und friedlich im herrschenden System, so perfide das auch ist,

– schlagen Sie/wir folglich das System mit den eigenen Waffen, indem

Sie/wir das Spiel annehmen, nun also das Wahlrecht, s. 24. September!

– Wählen Sie, was das Zeug hält, denn das System und das Wahlrecht sind so perfide aufgestellt und so wohl durchdacht, daß jeder ungültig gemachte Stimmzettel, jede nicht abgegebene Stimme einzig und allein das Merkel nach oben hievt!

Das erklärt sich ganz einfach:

Wir haben zwar eine gesetzlich geregelte 5% – Hürde, aber keinen Mindestprozentsatz, der eine gültige Wahlbeteiligung von mindestens 70 % zwingend erforderlich machen würde!?

(Oberbürgermeisterwahl in Kaiserslautern: Die Wahlbeteiligung lag bei 23 %) und schon hatte man einen Posten sicher, denn man konnte sich mit seinen Amigos selber wählen, denn es kam ja sonst keiner, herrlich…!)

Das Politpack kann sich also auch ausschließlich selbst wählen und erreicht durch den Zorn der Bürger, nämlich der Nichtwähler, explizit und in perverser Art und Weise sein Ziel: Das „Pack“ der Wähler, bzw. also der Nichtwähler macht sich dadurch zum Unterstützer des Systems!

Deshalb, Leute, geht an die Urnen! Nur ein abgegebener Schuß kann sein Ziel treffen, aber nicht, wenn die Artillerie im Bunker bleibt…! Erkennen Sie das endlich..!

Wählt das, was euch vertretbar erscheint und wenn es die kleinsten und „chancenlosesten“ Parteien sind, jede Stimme für sie entzieht diesem Satan Merkel Stimmen!

Pfeift bitte auf jegliche „Medienberichterstattung“ zur Wahl am Wahltag, eine Art der Manipulation, die längst verboten gehört und, nach meiner Kenntnis, auch früher verboten war!

Dann geht in die Wahllokale, bleibt nach 18:00 Uhr präsent, begleitet das anschließende Verbringen der Stimmzettel zum Landeswahlleiter, begleitet das anschließende Verbringen der Stimmen zum Bundeswahlleiter….

Es gibt so viele Schnittstellen für Manipulationen und glauben Sie ja nicht, daß eine Merkel etwas dem Zufall überlassen wird, wo es jetzt auf die Zielgerade geht, um ihr abgefeimtes politisches Lebenswerk zu vollenden.

Vor allem: Glauben Sie nichts, nichts und nochmals gar nichts, was Ihnen von den Medien vor der Wahl eingeblasen wird, was Sie nicht selbst zu 100% selbst nachprüfen konnten! Nochmal: nichts…!

Ansonsten und vorab:

Liebe Leute, betreibt eigene Umfragen, sprecht die Menschen auf der Straße oder wo auch immer an, holt euch deren Meinungen ein, nutzt das Internet und verbreitet diese Erfahrungen und Meinungen, meldet Kundgebungen an, dies in jedem kleinen Dorf, in jedem Städtchen, es ist die Menge, die es ausmacht!

Jeder kann einen Beitrag leisten, zum Donnerwetter!

Es gab Widerstandsbewegungen mit geschichtsträchtigen Ergebnissen zu Hauf, all das ohne Internet, das soll heute also nicht mehr möglich sein? Nun, sollte dem so sein, dann dürfte das einzig und allein der gezielten Verblödung des Volkes geschuldet sein, schmartfons und Konsorten machen es möglich, das Bildungssystem sowieso!

Ich schließe mit einer kurzen Meldung: ….

, achso, die KANZLERIN äußerte heute weiterhin, daß sie offen sei, für eine weitere Migration in die EU, wer auch immer da migriert, nicht wahr?

Also: offene Ankündigung von fortgesetztem Rechts- und Verfassungsbruch durch diese ach so ‚beliebte‘ KANZLERIN. Es sollte mal eine Studie veröffentlicht werden, welche Geisteskrankheit dazu führt, diese KANZLERIN als ‚beliebt‘ anzusehen. Wir haben selbst bei jeder Gelegenheit nachgefragt und keine einzige Zustimmung erhalten, das ist die Realität und nicht die sprichwörtlich gedruckten Lügen.

c.c.K.e.d. – ergo sum. Wir sehen Ihrem zu erwartenden Scheitern mit Freuden entgegen, das Volk wird es richten; sollte Ihr Untergang wider Erwarten nicht eintreffen, dann wird es das Volk dennoch richten, davon bin ich fest überzeugt…(sdg.)

http://website.informer.com/visit?domain=terragermania.com

12. August 2017, liebe Leser, liebe Wut- und Zornbürger, und vor allem: liebe Merkelentsorger,

bevor ich zu zwei sehr interessanten Funden komme, möchte ich das Thema „Wahlen“ nochmals aufgreifen:

Nach meinem gestrigen Beitrag hatte ich ziemlich Resonanz und diese nahezu durchweg positiv besetzt, also meiner Theorie zustimmend, eine liebe und treue Leserin (besten Dank) äußerte u.a.:

Ich bin ebenfalls wie Sie der Überzeugung, daß – egal wie gültig oder ungültig das bestehende Wahlgesetz sein mag – man an der aktuellen Lage nur etwas in Richtung Änderung bewegen kann, wenn man im Rahmen dieses existierenden Wahlgesetzes strategisch agiert. Nämlich, auch wenn es schwerfällt – auf jeden Fall wählen gehen, auf jeden Fall gültig wählen, keinesfalls eine der etablierten Parteien wählen und möglichst auch keine Partei, die die 5%-Hürde nicht schaffen wird. Alles andere kommt zwangsläufig allein nur Merkel und Konsorten zugute“.

Was sagt uns das?

Das sagt uns ganz einfach, daß ein „Mitdemkopfdurchdiewand-Modell“, wie es zahlreiche Bürger versuchen, den Satan Merkel nur noch fester implantiert, denn solche Leute werden erfahrungsgemäß und zunehmend zwischen 04:00 Uhr-06:00 Uhr „abgeholt“ und verschwinden, nahezu rechtlos gestellt, hinter Gittern, dies bis auf weiteres.

Was haben all die „Protestnichtwähler“ über all die Jahre ihres Protestes eigentlich erreicht?

Richtig: Nichts! Im Gegenteil, allein die Merkel-Junta konnte sich deshalb immer besser etablieren und steht wohl nun vor dem „Endsieg“!

Das Verhalten/die bizzare Erwartung/die abschließende Wertung der Nichtwähler möchte ich anhand eines Gleichnisses darstellen:

Ein Dorf kämpft seit Jahren um die Erhöhung und Verstärkung des Hochwasserdammes, die Politik schweigt, Gelder gibt es nicht.

Die nächste Hochwasserwelle kommt heran und die Bürger haben die Schnauze voll:

Es werden „folglich“ aus „Protest“ keine Sandsäcke aufgebracht und keine Dammverstärkungen vorgenommen, die Flut bricht ein, es wird nicht abgepumpt und die Bürger stehen vor den Trümmern ihrer Häuser, ihrer Existenz.

Eben diese Bürger versammeln sich darauf am höchsten und nicht überfluteten Punkt ihres Dorfes und verkünden: „Den Politikern haben`s wir jetzt aber gezeigt!“

So und nicht anders stellt sich auch das Nichtwählen dar!

Noch haben wir eine lausige Chance, das Relikt einer sterbenden Demokratie zum Leben zu erwecken, diese umzusetzen, also:

Lasst uns alle durch die anstehende Wahl zu einer Abrißbirne werden, nach der Abrißbirne wird bekanntermaßen der gesamte Schutt abgefahren, danach kann neu begonnen und aufgebaut werden:

Wir schaffen das Merkel“!

Ein engagierter Leser brachte heute den bekannten Spruch: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten…“

Genau dies ist die Aufforderung des Systems, von den Urnen wegzubleiben, und dies ist genau die perfide Methode, Wahlergebisse durch magere Beteiligung für sich zu entscheiden, Holzauge, sei wachsam..! Ein Sprichwort muß nicht immer richtig sein, möge es auch noch so eine schöne Phrasiologie sein.

!!! WIR iSCHAFFEN DAS !!!

Ihri Ahnenfreundini

Elfenwecken

Kriegslisten sind erlaubt. Und nochmal kräftig nachlegen ist angesagt! Mögen die Pläne der Lebensfeinde für die NWO jetzt platzen, möge die ganze alte Matrix samt allem Parasitengesindel jetzt untergehen.

Wir lebendigen Menschen wollen solchen Dreck nicht, wir brauchen das nicht und wir machen da nicht mit! Wir wollen leben!

Weisheit, die aus der Seele kommt

Zur Vertiefung nachfolgend eine Schrift aus dem Jahre 1995, die auf poesievolle Weise genau das thematisiert, was jetzt geschieht. Gebt euren Seelen endlich Freiraum und beginnt zu verstehen.

Ihr Ahnenfreundin

 

 Im Theater

Der erste Akt: Elfenwecken

 

Ich war im Theater.

Das Stück hieß ´ICH WEISS NICHT´.

Ein modernes Stück. Drittes Jahrtausend.

Wandlung des Menschen durch Evolution:

Aufbruch, Befreiung als Zukunftsvision.

Es war wenig bekannt und handelte wohl

von irgendeinem Freiheitsidol.

*

Ich habe kaum etwas mitbekommen.

Drei Reihen vor mir, am Rand, saß ein Mann,

der zog mich unheimlich in seinen Bann.

Ich kenne ihn, dachte ich versonnen.

*

Mittleres Alter, nicht eben schön.

Warum habe ich eigentlich hingesehen?

Kenn´ ich ihn wirklich? Ich weiß es nicht.

Aus diesem Leben jedenfalls nicht.

Aber irgendwoher kannte ich ihn.

Sah im Geist mein Leben vorüberziehen.

Ganz schnell, im Raster, Begebenheiten,

die kurz – tangierend – mein Leben begleiten.

Er passte in keines der Raster hinein.

Ganz sicher musst´ er ein Fremder sein.

*

Ich mühte mich, nicht mehr hinzuschauen,

da begann meine Nase, Brücken zu bauen.

Urplötzlich fiel ein Geruch mir ein,

ganz ohne Anlass, von ganz allein:

*

Teurer Wollstoff im Nieselregen.

Dunkles Tuch, Jahre im Schrank gewesen.

Wenig gelüftet, stets auf dem Bügel,

ein Junggeselle, von Mama betreut.

Ein wenig Motte, eine Spur von Moder.

Ein Dasein, leblos und doch nichts bereut.

*

Kleidung riecht meist nach seinem Besitzer.

Nur Wolle entwickelt ihr Eigenleben.

Diesen einmalig seltsamen Modergeruch

kann nur durchnässter Wollstoff abgeben.

Der Geruch, nicht eben angenehm,

lässt ein inneres Bild des Trägers entstehen:

ein düsteres Bild unerklärlicher Not.

Vornehmheit, Einsamkeit, Moder und Tod.

*

Ich konnte kaum noch bei der Sache sein,

denn inzwischen fiel mir anderes ein:

Grauer November, Berufsverkehr,

ein Cafe am Busplatz, Taschen schwer.

Matsch auf den Straßen, Hektik in grau.

Ich sitz´ im Cafe, als gestandene Frau,

große, nervige Kinder daheim,

dazu einen nervigen, lauten Mann.

*

Ehrlich: So eine Frau spricht man nicht an,

weil jeder ihr Wesen erkennen kann.

Man sieht einer Frau kurz ins Gesicht:

Ist sie noch Elfe? Oder auch nicht?

Ich gehörte eindeutig, ´s wird nicht überraschen

zum Frauentyp ´ältere Einkaufstaschen´.

Ja, solche schrecklichen Frauen soll´s geben.

Doch die erhalten dies Land am Leben.

*

Ich trink also Tee und wärme mich auf.

Wart´ auf den Bus, schaue hinaus.

Cafe fast leer, will nur noch heim.

Kommt dieser Typ in Wolle herein.

Fragt, ob er neben mir Platz nehmen kann.

Ich grinse. So doof macht keiner mich an.

*

Automatisch kamen wir ins Gespräch

um Abfahrtszeiten und sonst allerlei.

Er erzählte mir, dass er am Stadttheater

seit kurzer Zeit erster Geiger sei.

*

Jetzt sah ich natürlich den komischen Mann

plötzlich mit anderen Augen an.

Wow! Ein Künstler der ersten Klasse

spricht mit älterer Einkaufstasche!

*

Ich schaute ihm näher ins Gesicht

und dachte: Irgend was stimmt da nicht.

Sein Teint war so bleich,

sein Gesicht irgendwie …

wenig harmonisch, zuviel Symmetrie.

*

Wie wächsern, maskenhaft, sonderbar glatt.

Ein Gesicht, das in sich kein Leben hat.

Noch schwarz, aber schüttern war sein Haar.

Und die Augen starrten ganz sonderbar,

pechschwarz, unergründlich, ganz ohne Licht.

Aber zum Fürchten waren sie nicht.

*

Von seinen Händen war ich enttäuscht:

Dass mit solch´ Pranken er Geige streicht?

Etwas weichlich und wächsern wirkten die schon.

Dem Mann fehlt´s an Sonne und Testosteron.

*

Jetzt wunderte mich nicht sein weißes Hemd,

der wollene Mantel, die schwarze Krawatte.

Er wollte bestimmt zum Theater fahren,

weil er dort seinen Auftritt hatte.

*

Dem Geiger war nicht mein Mustern entgangen.

Dass wir uns treffen, schlug er ernsthaft mir vor.

Doch ich wimmelte ab, ganz sicher und kalt,

ich hätte zuhause genug um´s Ohr.

*

Wer tritt schon gern einem Geiger vor´s Knie?

Die Musik und die Künstler, wir lieben sie.

Die Sinne schwelgen, die Herzen weinen,

weil sie uns wie himmlische Boten erscheinen.

*

Doch hier trafen sich weder Künstler mit Elfe,

hier trafen sich nicht einmal Mann und Frau,

sondern Geigenkasten mit Einkaufstasche.

Und das ist nur peinlich, das weiß ich genau.

*

Ich komm ins Theater, sehr bald. Versprochen.

Ihr Geigenspiel lass ich mir nicht entgehen.“

*

Dann kam schon mein Bus, ich eilte hinaus

und wusste, ich würd´ ihn nie wiedersehen.

So habe ich gleich mein Versprechen gebrochen.

*

Doch zum ersten Mal hab ich festgestellt:

Es gibt neben Arbeit, Trott und Routine

woanders noch eine andere Welt.

Ein fremder Geruch hatte mich berührt

und mich ins Reich der Träume entführt.

***

Gute Musik bringt mich um den Verstand,

aber ich konsumier´ sie aus zweiter Hand.

Vor dem Fernseher, kuschlig und sehr bequem,

lass ich mir´s wahre Leben entgehen.

*

Und Theater? Würd´ ich je Gelegenheit haben?

Ich bin doch tödlich im Alltag begraben.

Nur den Moderduft hab ich mit heim genommen,

und hab ihn gespeichert für alle Zeit.

Wenn ich jetzt feuchten Wollstoff rieche,

was wirklich nur äußerst selten geschieht,

erinnre ich mich der Begebenheit.

*

Teurer Wollstoff im Nieselregen.

Dunkles Tuch, Jahre im Schrank gewesen.

Wenig gelüftet, stets auf dem Bügel.

Ein Junggeselle, von Mama betreut.

Ein wenig Motte, eine Spur von Moder.

Ein Dasein, leblos und doch nichts bereut.

*

Ein Künstler, ein Geiger, ein Licht, ein Engel.

Geschäftsfrau, Mutter, vier dreckige Bengel.

Bedrückende Enge, für Kunst keinen Raum.

Ein wie Seifenblasen zerplatzter Traum.

*

Zwei Schicksale, die aufeinander prallen,

die sich kurz berühren, doch nicht gefallen.

Zufallsbegegnung zweier nützlicher Hüllen,

das absurde Leben mit Glanz zu füllen.

***

Noch ehe vor der Pause der Vorhang fiel,

war der Mann gegangen, saß nicht mehr da.

Doch in der Pause, im belebten Foyer,

ich unvermutet ihn wieder sah.

*

Er saß dort auf einer Bank an der Wand

und als ich an ihm vorübergeh´ –

er vor meinen Augen plötzlich verschwand.

Er war einfach weg, ich konnt´ es nicht fassen,

aber er hat etwas liegen lassen.

*

Eine Maske lag da, in ziegelrot,

aus gebranntem Ton qualvoll erstarrt,

die einen schrecklichen Anblick mir bot.

Warum hat dieser Fremde mich so genarrt?

*

Ich trat näher, die Maske mir anzusehen,

war wegen des Ausdrucks richtig schockiert,

doch panisch wurde ich, als diese Maske

vor meinen Augen die Form verliert.

*

Sie löst sich nicht auf, sondern wechselt die Farbe,

das kräftige Rot wird gelblich und hell,

jetzt scheint sie geschmeidiger Latex zu sein,

das gequälte Gesicht wird zur tückischen Fratze,

bedrohlich und böse, auch das gibt sich schnell.

Zuletzt lag die Maske fast weiß auf der Bank,

ausdruckslos, farblos, dünn und ganz leer.

*

Ich wollte und konnte den Blick nicht wenden,

als ob dieses hier meine Bühne wär.

Und wie ich schaue, beinahe von Sinnen,

dringt aus der Maske von ganz tief drinnen

ein roter Blutstropfen, winzig klein,

als würd´ was Lebendiges drinnen sein.

*

Ich stehe starr und nehme nicht wahr,

das im Saal längst die Vorstellung wieder beginnt.

Der Blutstropfen wächst auf der Unterlippe,

von der er allmählich herunter rinnt.

*

Ich fass mit dem Finger auf diesen Tropfen,

das ist unzweifelhaft frisches Blut.

Doch wo kommt es her? Die Maske ist leer.

Kein Trick ist dabei, das sehe ich gut.

*

Was wollen mir diese Masken sagen?

Dass unsere Verkleidung nicht blutleer ist?

Dass unsere sämtliche Maskerade

eine bisschen Lebendigkeit nicht vemisst?

Verzweifelt mühte ich mich um Verstand,

als die Maske vor meinen Augen verschwand.

***

Als ich wieder zu mir kam, war überall Licht.

Ein Operationssaal? Ich lieg´ auf ´nem Tisch.

Um mich herum sind große Gestalten,

schlank und fließend in Silber gehüllt.

Es sind keine Ärzte. Vielleicht sind es Engel,

denn der Raum ist von Freude und Liebe erfüllt.

*

Sie machen sich an meiner Stirn zu schaffen.

Obwohl sie nicht sprechen, fühl´ ich ihre Gedanken.

Ehrenhaft sind sie und voller Respekt.

Sie betrachten mich ´ältere Einkaufstasche´,

als ob auch in mir so ein Engel steckt.

*

Humorvoll sind sie, aber nicht verletzend.

Jetzt sind sie fertig mit meiner Stirn,

sie treten zur Seite und lächeln mir zu.

Ich hab so ein seltsames Brausen im Hirn.

Einer gibt mit ´nen Spiegel, es braust immer schneller:

Mitten auf meiner Stirn summt ein kleiner Propeller.

*

Schon fertig!“, lacht einer. „Nun halt´ dich gut fest.

Wir machen jetzt mal einen kleinen Test.“

Bevor ich noch protestieren kann,

fängt der Tisch sich schon zu verändern an,

er steigt immer höher, geht durch Decke und Wand,

wird schmal wie ein Brett wie von Zauberhand.

Ich krampf mich an´s Brett, wie ich das so seh´,

doch in rasendem Tempo steigt es in die Höh.

*

Es ist weder windig, noch ist es kalt,

doch ich habe Angst, bin nicht angeschnallt.

Auch fürchte ich, dass das Brett kippeln kann,

kaum gedacht, fängt es auch schon zu kippen an.

Zum Festklammern habe ich gar keine Chance,

ich rutsche, verliere sofort die Balance –

das ist jetzt das Ende, ich stürze ab.

War das ein Test, hab ich ihn nicht bestanden,

jetzt stürze ich tatsächlich in mein Grab.

*

Ich falle und falle, es hört nicht auf.

Dabei war ich oben in kürzester Frist.

Sie haben mir nicht gesagt, was ich tun soll!

Jetzt weiß ich, dass dies mein Ende ist.

Wenn ich doch wenigstens Flügel hätte,

um den endlosen Fall etwas zu dämpfen!

Dann könnte ich selbst die Richtung bestimmen

und irgendwie mich zur Seite kämpfen.

*

Der schreckliche Sturz wird immer schneller,

da fällt mir ein: Mein kleiner Propeller.

Und bevor ich den Gedanken zu Ende gedacht,

habe ich auch schon Halt gemacht.

*

Ich taumle ein wenig, kann frei mich bewegen,

doch im Leeren zu stehen, ist auch kein Segen.

Ich stoppte tatsächlich hoch über der Erde,

zwischen Himmel und Boden auf halber Höh´.

Ach, wenn ich erst wieder ganz unten wäre.

Und schon steh ich unten verblüfft im Foyer.

***

Vor mir steht ein Mann, seltsam maskiert,

es ist der Mann, drei Reihen vor mir:

Ich belle ihn an, noch ganz deprimiert:

Was wird denn eigentlich hier gespielt?“

*

Ich weiß nicht.“, sagt er und lacht dabei.

Das weiß ich auch.“ Und schon lachen wir zwei.

*

Sie sind mir gar nicht so unbekannt.

Ihr hässlicher Wollgeruch hat Sie verraten.

Wollen Sie mal eine Frau aufreißen,

rat´ ich zu feineren Duftzutaten.

*

Der Wollmoderduft ist zwar originell,

weil selten. Und man erinnert sich schnell.

Aber er stößt wirklich jede ab.

Er erinnert an Kälte, an Nässe, an Grab,

an den mottenverpulverten Mamasohn,

und das ist jeder Frau eine Horrorvision.“

*

Ich will doch in dir nicht die Frau aufreißen,

das liegt mir ganz fern, so hör doch mal zu …“

Nein!“, sage ich, „Die Geschäftsfrau bescheißen,

trifft´s eher! – Und seit wann sind wir beim ´Du´?

*

Hör zu, ich kenn dich schon endlos lange.

Ich bin ein innerer Teil von dir,

so was wie ein höherer Schutzbeauftragter,

so ein überirdischer Führungsoffizier.´

Du kannst mich auch einfach Schutzengel nennen.

Schön, nun lernst du mich auch mal kennen.“

*

Wenn´s so ist, dann bin ich Lady Diana,

oder Claudia Schiffer oder was in der Art.

Hören wir jetzt auf mit dem Geschwafel!

Schade um meine Theaterfahrt.

Da komme ich extra hierher mit der Bahn,

geh´ zum Friseur, zieh´ mich fein an …“

*

Alles nur, um dein Versprechen zu halten.

Ich wusste, du kommst, wenn auch nicht so bald.

Erinnerst du dich, vor Jahren am Busplatz?

Vor dreißig Jahren? Nass war´s und kalt?

Aber was sind schon dreißig Jahre!

Die Elfe in dir wird doch niemals alt.“

*

Die Elfe? Schwachsinn, ich bin keine Elfe.

Ich hatte nie eine, werde nie eine haben.

Und wer keine hat, muss auch keine begraben.“

*

Oh doch, jedes Mädchen hat eine Elfe.

Eine innere Elfe, ganz wunderschön.

Doch die zieht sich zurück,

wenn das Mädchen erst groß wird.

Sie verschwindet dann spurlos,

lässt sich niemals mehr sehen.“

*

Darin, Herr Beauftragter, geb ich dir recht,

das ist für die Mädchen kein leichter Prozess.

Sie wollen Liebe und kriegen – Sex!“

*

Sieh es positiv! Schau es nüchtern an.

Das Beste ist´s, was sie kriegen kann.

Das Beste für sie ist ein liebender Mann.

Die Elfenzeit ist so und so vorbei,

tut manches Mädel auch lange, als ob.

Aber die Zeit verstreicht im Galopp!

Wie´s weitergeht, muss ich dir nicht sagen,

du hast endlos dich damit rumgeschlagen.“

*

Oh ja, wer wüsste das besser als ich.

Die Brut steckt die Beine unter den Tisch.

Der Mann nörgelt rum, alles zerfällt,

zuviel an Arbeit, zu wenig Geld.

Penetrant tickt dazu die biologische Uhr,

Beschwerden kommen, woher denn nur?

Romantik, Tanzen und bisschen Spaß?

Man überlegt krampfhaft: Wann war denn das?“

*

Genau so war´s.

Ich hab dann geschwiegen.

Mein Schutzengel zeigte Mitgefühl:

Kein Mensch hat es leicht im Erdengewühl.

Als flösse das Leben dahin wie auf Schienen,

und Frauen sind Meister im stillen Dienen.

Du hast dich vollkommen aufgegeben,

um nur noch für Job und Familie zu leben.

*

Und damit hast du auch dein Frausein begraben,

warst nicht mal mehr für einen Flirt zu haben.

Selbst mein Geigenspiel hast du abgelehnt.

Ich weiß es, du hattest nichts gegen mich,

du hast dich für dich selber geschämt.

Fürchtest, dass deine Elfe wieder erwacht

und sich womöglich selbständig macht.

Du dachtest, wenn sich ein Mann um dich schert,

da tickt der nicht richtig, da läuft was verkehrt.“

*

Ja, Engel. Genau so hab ich gedacht:

Dass jemand sich über mich lustig macht.“

*

Als Elfe hast du noch alles geliebt,

dich selbst und die Welt, ganz vorurteilsfrei.

Als Frau liebtest du nur noch deine Familie

und sehr viele Sorgen waren immer dabei.

Jetzt als ältere Frau läuft es ganz verkehrt.

Du scheinst dir selber gar nichts mehr wert.

Du schaust an dir runter, schaust auf dein Leben.

Wer sollte diesem noch Liebe geben?

*

Ein bisschen Selbstrespekt ist noch da.

Hast immer gekämpft, und das weiß man ja.

Doch die echten Gefühle sind alle verraucht,

all deine Liebe scheint aufgebraucht.“

*

Ich bin eine gute Geschäftsfrau geworden,

ich habe studiert und mich emanzipiert.

Ich habe nicht allzuviel Dreck am Stecken

und anständig immer mein Leben geführt.“

*

Das ist keine Liebe, das ist nur Stolz.“,

warf wenig beeindruckt mein Engel ein.

Und wenn du Dreck wärst, tief in der Gosse,

würdest du immer noch liebenswert sein.

Aber – dich selbst bedingungslos lieben,

muss du im Herzen erst wieder üben.“

*

Ich kann nichts dafür, bin halt so geworden:

zum Frauentyp ´ältere Einkaufstasche´.

Absurd, eine alte Tasche zu lieben,

die sollte man besser ins Feuer schieben.“

*

Dann schiebe sie rein in dein Feuer der Liebe!

Schäme dich um nichts! Sei nicht verklemmt!

Du schufst dir die Frau und schufst dir die Tasche,

dass die Elfe in dir überleben könnt´.

*

Und sie hat überlebt! Eben deswegen!

Geborgen hat sie in dir gelegen.

Nach außen hin bist du spröde und hart,

aber du hast deine Elfe bewahrt.

*

Wie miserabel du dich oft fühlst,

wie neidisch du oft auf andere schielst,

Egal, wie schwer deine Jahre auch sind –

sie schützten die Elfe, dein inneres Kind.“

*

Warum werden dann alle Menschen verachtet,

die nicht mehr ins Elfenraster passen?

Man verspottet, verachtet, belächelt sie,

sie dürfen sich kaum noch blicken lassen.

Im Fernsehen bleiben sie ganz außen vor,

und wenn, dann sind sie auf jung getrimmt.

Kein Wunder, wenn ältere Frauen sich schämen,

weil man sie bloß noch zum Putzen nimmt.“

*

Ja,“ lacht der Engel, „und kommt mal ein Künstler,

der sie beachtet, und der mit ihr spricht,

der sie noch zum Rendezvous einlädt,

der sogar noch die erste Geige spielt,

dann hat Frau Tasche nur dafür zu sorgen,

dass sie nicht ihren steinernen Panzer verliert.“

*

Was will denn ein Künstler mit so einer Alten?

Ich lasse mich ungern zum Narren halten

und hätte auch nie einen Ausbruch geschafft.“

*

Du hast dich nie dazu aufgerafft.“

Du siehst also eher die Elfe in mir?“

*

Wir Engel sind alle Elfenbefreier,

das ist unser Job, dafür sind wir hier.

Wie ihr euch in Jahren versteinert habt,

das tragen wir Schicht um Schicht wieder ab.“

*

Das wird bei mir wohl kaum gelingen.

Ich bin viel zu alt, und viel zu kaputt.

Wohin ist Liebe und Leidenschaft?

Meine Gefühle sind lange schon Schutt.“

*

So lern´ wieder zu fühlen! Lasse dich fallen!

Kitzle dir selbst deine Elfe wach!

Lache und freu dich! Genieße alles,

was deine Elfe fröhlich macht.

Tu was du willst! Tanze und male!

Tobe und brülle! Weine und strahle!

Lebe mal wieder aus erster Hand

und nicht über Regeln und über´n Verstand.

*

Der Elfe gefällt es, wenn du mit ihr spielst!

Musst´ alle Fesseln und Klammern entfernen,

die du dir selber angelegt hast,

damit du perfekt in die Außenwelt passt.

Altes Mädchen – musst wieder fliegen lernen!“

*

Fliegen ist gut. Herr Führungsoffizier!

Grad war ich im Himmel, und jetzt bin ich hier.“

*

Und – bist du abgestürzt? Hat dir´s gefallen?“

*

Es war entsetzlich, so hoch zu schießen,

selbst Engel zu spielen und nichts von zu wissen.

Doch gebe ich zu, das Schweben war schön.

Hoch im Himmel auf einer Stelle stehen.

Alle Schwere fiel schlagartig von mir ab,

als ich wusste, dass ich Propeller hab.“

*

Also hat dir´s gefallen. Ich hab es gewusst,

dass man dir die Blockaden erst lösen muss.“

*

Also, du hast mich in den OP geschickt?

Das glaubt mir keiner! Das ist verrückt!“

*

Ich sprach doch: Wir Engel sind Elfenbefreier,

arbeiten quasi an einer Befreiungsfront.

Und was wir tun, ist genial und gekonnt.

Erst nerven wir euch mit abstrusen Gerüchen,

dann wird geflirtet, was das Zeug hält.

Dann wird provoziert in tausenden Masken,

bis endlich beim Menschen die Maske fällt.“

*

Ja, ich verstehe. Der Plan ist perfekt.

Im Hirn wird ein seltsamer Duft installiert,

verbunden mit einem kuriosen Flirt,

der dann immer die erste Geige spielt.

Riech´ ich den Duft, kommt dieser Flirt

nebenbei mir sofort in Erinnerung.

Ich hatte Elfe und Frau schon begraben,

doch schlagartig bin ich dann wieder jung.

Genial, dieser Trick – und unverfroren.

Ihr Engel habt´s faustdick hinter den Ohren.

Und wäre ich nie ins Theater gekommen?

Welchen Verlauf hätt´ es dann genommen?“

*

Da planen wir Engel sehr variabel.

Alles – außer Scheitern – ist akzeptabel.“

*

Und wie steht´s bei den Männern?

Ist da auch was begraben?

Die müssen doch auch etwas intus haben.

Na ja, ich fürchte und ahne es schon:

In jedem Mann steckt ein innerer Gnom.

Und je älter die Gnome, das sei gesagt,

desto eifriger gehen sie auf Elfenjagd.“

*

Sei doch nicht boshaft und ständig so bitter:

In jedem Mann steckt tief drinnen ein Ritter.“

*

Da ist dieser aber sehr tief begraben!

Wie gern wollte ich einen Ritter haben!

Keine zwei Jahre hat das funktioniert,

dann ist mein Ritter zum Pascha mutiert.“

*

Nun ja, seine Elfe war auch verschwunden,

so ward auch der Ritter gleich festgebunden.

Schau, Elfe und Ritter sind beide zu schützen,

man kann sie nicht offen liegen lassen.

Viele gierige Hände würden sofort

und brutal nach den kleinen Geschöpfen fassen.“

*

Du und dein Mann, ihr habt´s richtig gemacht.

Ihr habt sie versteckt und nicht umgebracht.

Schau, ihr zwei seid noch immer zusammen,

mal knurrig, mal lieb, nichts steht in Flammen.

Doch Ritter wie Elfe hatten alle diese Zeit

ein kleines Stück innere Geborgenheit.“

*

Und wie reißt ihr Engel die Männer auf?

Das würde mich wirklich noch interessieren.

Können auch Männer die Engel spüren?

Läuft´s über Nase, Augen und Ohren?

Läuft´s über ein zartes Kribbeln im Nacken?

Aha, ich weiß, es läuft über Autos!

Über Autos sind alle Männer zu packen.“

*

Ja, Männer wollen ganz anderes haben:

Von Rennpferd bis Schlampe und Schützengraben.

Auch der Mann kriegt Inszenierung perfekt,

bis er selber den Ritter in sich wieder weckt.

So ein Aufweckprozess ist sehr kompliziert,

weil er vieles im Innern des Menschen berührt.

Von Begehren bis Abscheu, von Lachen bis Weinen,

sein eigener Panzer muss ihm sichtbar erscheinen.

*

Viele Ritter haben nach ihrem Stress als Mann

sich in einen Werkzeugkasten getan.

Fast alle Männer fühlen sich am besten

als wandelnde Geld- oder Werkzeugkästen.

Diese müssen sie lieben, um sie zu entfernen,

erst dann können sie wieder fliegen lernen.“

*

Menschenskind, Engel, du bist ein Filou!

Glaub mir, ich höre dir gerne zu.

Raffiniert seid ihr Engel, da gibt´s keine Frage,

so bringt ihr der Menschen Inneres zutage.

Also müssen wir Äußeres integrieren,

um das Innere wieder nach außen zu führen?“

*

Genauso ist es, ganz kurz gesagt.

Und du hast das Fliegen ja wieder gewagt.“

Gewagt? Man hat mich dazu gezwungen!

Ich bin nicht selbst in den Himmel gesprungen.“

*

Du bist aber ins Theater gekommen!

So hat dein Programm seinen Lauf genommen.

Dein Panzer war mangelndes Selbstwertgefühl.

Du dachtest, dass keiner dich liebhaben will

und meintest, dass es ganz unmöglich wär,

rief dir einer ein Kompliment hinterher.

Du warst so zerstört, du warst so verklemmt:

eine Tasche. Von Elfe und Frau getrennt.

*

Wie eine Distel ließt du nichts an dich ran.

Du hast dein Leben lang Schlachten geschlagen,

und da kommt plötzlich so´n komischer Mann,

und trägt dir ein Spiel auf der Geige an?

Das war zuviel! Konntest es nicht ertragen!

*

Aber tröste dich, so geht´s den meisten Paaren.

Jeder muss in diesem Erdenleben

die Trennung zwischen innen und außen erfahren.

*

Elfen wie Ritter wurden degradiert,

und so haben die Paare dahin vegetiert.

Aber glaub mir, sobald alle auferstehen,

werden sie wieder auf Brautschau gehen.“

*

Und alles wird wieder so wie gehabt?

Nein danke, dann mög meine Elfe schlafen.

Ich hoff´, meine Elfe ist nicht so dumm,

sich mit falschem Ritter erneut zu bestrafen.“

*

Vergiss nicht, dass Elfe und Ritter dann fliegen!

Vergreift sich mal einer heftig im Ton,

fliegt sein Partner einfach – husch, husch – davon.“

Das ist perfekt, das leuchtet mir ein:

Sie sind frei, müssen aber nie einsam sein.“

Und ich dachte zurück an so manches Jahr,

als ich unfrei und dennoch sehr einsam war.

*

Wie oft habe ich mir sehnlichst gewünscht,

einfach wie ein Vogel davon zu fliegen.

Erschöpft dacht´ ich oft: Schmeiß alles hin!

Wirf alles weg! Lass alles liegen!

Es ging einfach nicht, ich war wie gefangen.

Das Leben war an mir vorbeigegangen,

ich musste mich in mein Gefängnis fügen.

*

Der Engel sah mich sehr nachdenklich an:

Ich seh, was du fühlst. Ich weiß, wie dir ist.

Ich sehe die Tränen in deinen Augen.

Du erkennst wieder, dass du Elfe bist.“

***

Die Vorstellung ging ihrem Ende zu,

und den letzten Akt wollte ich nicht verpassen.

Wenn man schon ein Theater besucht,

muss sich auch etwas berichten lassen.

Erst will ich den Engel noch bisschen necken,

er wird viele Jahre sich wieder verstecken.

*

Wie werde ich nun deinen Duft vermissen,

nach Mottenkugeln und Pferdedecken!

Ehrlich, mit solch penetrantem Gestank

kannst du sämtliche Leute erschrecken.“

*

Es war nicht leicht, solchen Duft zu kreieren,

er musste nicht nur sehr einprägsam sein,

er musste vor allem auch provozieren

und so fiel mir folgende Duftnote ein:

´Teurer Wollstoff im Nieselregen.

Dunkles Tuch, Jahre im Schrank gewesen.

Wenig gelüftet, stets auf dem Bügel.

Ein Junggeselle, von Mama betreut.

Ein wenig Motte, eine Spur von Moder.

Ein Dasein, leblos und doch nichts bereut.´

*

Der Entwurf deckte exakt dein Defizit ab

und musste dich aus der Reserve bringen.

Und siehst du, nach grade mal dreißig Jahren

konnte das Wunder mir schon gelingen.“

*

Ich lachte: „Danke für diesen Duft

nach nasser Wolle mit Moderhauch.

Doch bitte – spiele doch einmal nur Geige!

Aber eine CD tut´s auch.

Und kannst du nicht deine Maske abnehmen?

Nur einmal will ich sehen, was drunter ist.

Du scheinst so viele Gesichter zu haben,

denn er erste Geiger bist du heut´ nicht.

Wir stehen hier im Foyer, reden und spinnen,

und sämtliche Darsteller arbeiten drinnen.“

*

Da nahm er die Hände hoch zum Gesicht,

verzerrte die Maske ganz fürchterlich,

riss sie dann mit einem Ruck herunter –

und trug eine andere Maske darunter.

Er lachte, die Haare ziemlich verschwitzt:

„Nun Frau Tasche, hat dir´s genützt?

Ich werde immer nur Masken tragen,

als viele Menschen will ich dir was sagen.

Als Katze sitz´ ich auf deinem Schoß.

Ich renne sogar als dein Hündchen los.

Aber nur, wenn´s sein muss.“ Er tat vergnatzt.

Ich hab dir auch manches Ding verpatzt.

*

Immer wenn du am Abrutschen warst,

hab ich Steine dir vor die Füße geschmissen.

Mit dem Geld bin ich vor dir ausgerissen.

Einmal bist du dem Teufel zu Kreuze gekrochen,

da hab ich dir knallhart ein Bein gebrochen.

Da war´s wieder aus mit der Teufelskarriere

und du bliebst zuhause in der alten Misere.

*

Alles, ja alles, was ich dir gegeben,

diente stets deiner Elfe zum Überleben.

Ich plagte dich öfters und schonte dich nicht.

So wurde dein Elfenschutz sicher und dicht.

Ich hab´s manchmal heftig mit dir getrieben.

Weißt du, so können nur Engel lieben.“

*

Das bedeutet, die Elfen können auch sterben?

Und die Ritter auch? Und was passiert dann?“

Ich will dir nicht diesen Abend verderben.

Bald erkennst du, was alles geschehen kann.“

*

Er schob mich energisch hinein in den Saal.

Gleich kommt das Finale, schauen wir mal.“

Lautlos trat ich in den Saal hinein,

doch mein Engel war weg, ich war ganz allein.

*

Aus dem Graben dröhnte Orchestermusik.

Verpasst hatte ich fast das ganze Spiel.

Der Beifall verebbte´, der Vorhang fiel

und öffnet´ sich nochmal ein kleines Stück.

Ein kleines Mädelchen trat hervor,

eine winzige Geige in kleiner Hand

und spielte und spielte und hörte nicht auf,

und spielte das Publikum um den Verstand.

*

Sie spielt wie ein Engel.“, sprachen die Leute.

So etwas haben wir nie erlebt.“

*

Sie ist eine Engel.“, ließ ich verlauten.

Sie ist ein Engel und weckt die Elfen.“

Dann erinnerte ich mich meines Propellers

und bin kurzerhand nach Hause geschwebt.

***

Im Bett war ich immer noch aufgewühlt.

Nicht unüblich nach turbulentem Spiel.

Was war heute Abend alles geschehen!

Welches unbeschreibliches Schwebegefühl!

*

Was hat mir der Engel alles erzählt!

Vor allem – er hat sich mir vorgestellt!

Rätsel um Rätsel begann sich zu lösen.

Ich war stets unter himmlischem Schutz gewesen.

Ich hab nicht das Kleinste davon gemerkt,

jedoch meine Elfe scheint noch zu leben.

*

Aber was wäre, wenn? Können Elfen auch sterben?

Mein Engel hat mir keine Antwort gegeben.

Ich hatte allmählich das dumpfe Gefühl,

im Theater spielt man mein eigenes Spiel.

*

Doch es fehlte mir völlig der zweite Akt!

Jetzt hatte mich wieder die Neugier gepackt.

Warum konnte den zweiten Akt ich nicht sehen?

Warum ließ mich der Engel alleine stehen?

Warum hört er scheinbar meine Frage nicht?

Dann musst ich´s am eigenem Leibe erleben.

... der zweite Akt, das Hohe Gericht

2. Der 2. Akt: Das Hohe Gericht

Ich schau eine Urteilsverkündung mir an.

Verurteilt wird ein schrecklicher Mann.

Ein Kinderschänder, zwei Meter groß,

ein Hüne, ganz ohne menschliche Züge.

Hässlich, schmutzig und skrupellos.

Gewalttätig, gierig, völlig ohne Gefühle.

*

Von den Anklägern wird er scharf attackiert:

Viele Elfen er ins Verderben führt.

Er missbraucht sie, tötet sie und wirft sie weg.

Er braucht dazu nicht mal ein sicheres Versteck.

Denn Elfen sind nun mal hierzulande

im Allgemeinen ganz unsichtbar.

Die Frauen aber, die lässt er laufen,

die leben als Tote noch viele Jahr.

*

Genau so treibt er´s mit kleinen Rittern.

Sein Kerbholz muss wirklich jeden erschüttern.

So gehört dieser Mensch ganz hart bestraft,

weil er unermessliches Leid erschafft.

*

Seine Verteidiger werfen ein,

er würde absolut unschuldig sein,

besäße er doch keinen Ritter mehr.

Diesen Ritter hätt´ man ihm als Kind genommen,

so wär auf die schiefe Bahn er gekommen.

Handelt er nicht aus innerem Antrieb heraus,

so macht seine Schuld auch gar nicht viel aus.

*

Mildernde Umstände er darum verdiene,

denn nicht er handelt, sondern eine Maschine.

Und eine Maschine ist nicht zu bestrafen,

also muss man den Ärmsten laufen lassen.

*

Der Angeklagte kommt noch mal zu Wort.

Er zieht eine Maske über´s Gesicht,

jetzt wirkt er wie´s Bübchen von nebenan,

und so groß, wie er wirklich ist, scheint er nicht.

Ein junger Mann von schöner Gestalt

und guten Manieren, das lässt keinen kalt.

*

Das Gericht ist beeindruckt, das Publikum weint,

weil der arme Mann jetzt als Opfer erscheint.

Der Missbrauch ist auch kaum nachzuweisen.

Die Elfen sind freiwillig zu ihm gekommen,

er hat sie nur liebevoll zu sich genommen.

Er verweist auf einige Frauen im Saal:

*

Fragen sie doch diese Damen einmal.

Sie kamen alle freiwillig zu mir,

und unversehrt sitzen sie alle noch hier.“

*

Tatsächlich, wie Puppen in einer Reihe,

sitzen dort seine Opfer unversehrt.

Keine leidet, allen geht´s gut –

hat man hier je was von Missbrauch gehört?

Und auf die Frage des Hohen Gerichtes,

ob der Mann ihre Elfen zerstöret hätte,

lachen sie und bestätigen schnell,

dass ihnen nie eine Elfe gehöret hätte.

*

Ich dachte, das ist mir so bekannt:

Auch ich hatte nie was mit Elfen im Sinn!

Bis mir mein Engel überzeugend erklärte,

dass ich selbst so eine Elfe bin.

Noch nicht ganz fertig, noch tief in mir drin,

aber ich bin eine, immerhin.

*

Das war meine Frage, ob Elfen sterben.

Hier saßen welche, in einer Reihe.

Zu Frauen zu werden, ist ihnen gelungen,

verdrängt waren der Elfen Todesschreie.

Nach außen sahen sie blendend aus.

Doch ob sie jemals zu Taschen würden?

Weil sie nichts mehr zum Beschützen haben,

beladen sie sich nie mit anderer Bürden.

Ihre Körper sind frisch, ihre Wangen sind rot.

Doch die Herzen sind leer, denn die Elfen sind tot.

*

Da sah ich mich im Gerichtssaal um,

überall saßen auch Tote herum.

Zwischen den Lebenden, kaum zu erkennen,

doch ich konnte Tote von Lebenden trennen.

Oh ja, wenn einen ein Engel berührt,

dann erkennt man erst später, wohin das führt.

*

So nützten den Leuten die Masken nichts,

jetzt sah ich die Hohlheit des Hohen Gerichts.

Zwischen die Lebenden, froh und munter,

mischten sich ein Viertel Tote drunter.

*

Der Angeklagte nahm wieder Platz,

und zog wieder die Maske sich vom Gesicht.

Jetzt wurde er wieder der schreckliche Dämon,

der immerzu Ritter und Elfen zerbricht.

*

Er witterte schon wieder Oberwasser,

vor diesem Gericht würde ihm nichts geschehen,

Keiner würde die schrecklichen Dinge

hinter den Masken wirklich verstehen.

*

Ich aber sah ihm direkt ins Gehirn,

er fasste schon wieder einen teuflischen Plan:

Alleine mit seiner dämonischen Macht

lockt er willenlos schlafende Elfen an.

*

Er ist so riesig, füllt fast diesen Saal,

ihn anzuschauen, ist eine Qual.

Er ist hochgefährlich, stelle ich fest,

unfassbar, wenn man ihm Freiheit lässt.

*

Was er tut, das sieht keiner außer mir:

Er rollt einen tiefblauen Teppich zur Tür,

wie eine Schlange lässt er ihn fließen,

von der Tür direkt zu den eigenen Füßen.

*

Seine Hand bewegt sich, er blickt gespannt,

doch der Richter Gerede interessiert nur am Rand,

denn jetzt läuft alles, so sieht es aus,

auf lupenreinen Freispruch hinaus.

*

Und während vorn das Gericht noch tagt,

da öffnet die Tür sich ganz leis und verzagt.

In weißen Strümpfen, ganz schmal und klein

tritt ein halbwüchsiges Mädchen herein,

die Augen geschlossen, als würde sie schlafen,

wie ferngesteuert läuft sie über´s Band.

Bewusstlos ist sie, ganz ohne Willen –

so läuft sie direkt in des Mörders Hand.

*

Natürlich sieht´s kein anderer – außer mir –

sie scheint sich zu sträuben, doch kann nichts tun.

Als würde die teuflische Macht des Mörders

als grimmige Faust ihr im Nacken ruhen.

*

Ich kenne das Mädchen und kenne ihr Kleid,

altrosa, aus kräftigem, derben Leinen,

das Blüschen darunter, aus gelblichem Nessel,

ließ ein Bändchen aus dunklem Samt durchscheinen.

*

Die Ärmel waren doppelt nach innen geschlagen,

dies Festkleid ward Sommer wie Winter getragen.

Die blaue Halbschürze kannte ich auch,

das war, als ich Elfe war, eben so Brauch.

*

Ich kannte das Mädchen und fasste es nicht:

Das kleine Mädchen, das war einmal ich.

All diese Sachen besaß ich einmal.

Dazu kaum Waden, die Füße schmal,

die blonden Haare mit Mittelscheitel.

Am Schürzenband ein bestickter Beutel

für all die niedlichen Habseligkeiten,

die kleinen Mädchen viel Freude bereiten.

*

Nur weiße Strümpfe besaß ich nie

und auch keinen Reifen um meine Stirn.

Dieses Mädchen trug einen goldenen Reif,

der schien zu versiegeln Herz und Hirn.

*

Spring runter!“, ruf ich, „Dann hast du´s geschafft!

Doch sie hört mich nicht! Sie ist willenlos

und der Mörder lockt sie mit magischer Kraft.

Ganz langsam setzt sie Fuß vor Fuß,

als ob sie im Schlaf balancieren muss.

*

Im Gerichtssaal sieht keiner, was eben geschieht,

vorn geht es um Strafmaß und Inhaftierung.

Hier sitzt der Mörder, als geht’s ihn nichts an

und plant schon die nächste Elfenverführung.

*

Schon streckt er ihr offen die Hand entgegen,

gleich wird sie ihr Händchen in seine legen.

Ich schaue mir ihre Hände an,

viel zarter sind sie, als meine je waren.

Meine Elfe wurde zur Unzeit geweckt,

nun muss sie Schmerzen und Tod erfahren.

*

Aber nicht mit mir! Denn ich bin hier!

Und ich habe – zum Kuckuck – einen Propeller!

Also bin ich stärker, geschickter und schneller.

Ich zerschneide förmlich das elende Band

auf einen Ruck – nur mit meiner Hand.

*

Ich schaue dem Schänder direkt ins Gesicht,

mein kleines Elfchen jedoch ist entwischt.

Er grinst mich an und zeigt keine Blöße.
Oh, ist der mächtig! Oh, ist der böse!

Er grast wohl rundum die Leute ab,

ob einer noch Ritter und Elfe hat.

Und findet er eine, wie eben bei mir,

nimmt er sie gnadenlos ins Visier!

*

Doch auch ich bin mächtig, ich werd´s ihm zeigen!

Nie wieder darf er sich zu so was versteigen!

Und sperrt ihn das Hohe Gericht nicht ein,

dann werde ich selber sein Richter sein!

*

Wir starren uns lange in die Augen.

Dieser Teufel muss auf der Strecke bleiben.

Er darf nie wieder sein Unwesen treiben.

Noch hoffe ich, er wird inhaftiert,

dass nie wieder er eine Elfe verführt.

*

Jetzt ist er wieder der junge Mann,

der gar kein Wässerchen trüben kann.

Er lümmelt schief, grinst frech zu den Leuten,

der ganze Prozess scheint ihm nichts zu bedeuten.

Jetzt müssen sich alle im Saal erheben,

es wird ein gerechtes Urteil geben.

Und wie ist´s gelaufen? Was war geschehen?

Muss so einer wohl hinter Gitter gehen?

*

Ich hatte den Braten schon gerochen:

Der Kinderschänder ward freigesprochen.

Dazu wird er, ich konnt´ es kaum fassen,

noch heute aus seiner U-Haft entlassen.

Ich erhob lauthals Einspruch vor dem Gericht:
Ihn laufen lassen, das geht doch nicht!

*

Die Schöffen schauten nur tumb mich an:

Das ist doch so ein sympathischer Mann.

Ihm ist kein Verbrechen nachzuweisen.“

Er wird euch das Herz aus dem Leibe reißen!“

Doch das hohe Gericht verstand mich nicht.

*

Und plötzlich wurde mir einiges klar:

Dass dieses hier Teil des Spielplanes war.

Das Gericht, die Schöffen, das Publikum –

alle tänzelten nur als Nebendarsteller

um die beiden Hauptdarsteller herum.

*

Die Hauptrollen spielten der Hüne und ich.

Hier ging es wahrhaftig um Tod oder Leben.

Einer muss auf der Strecke bleiben,

eher wird´s keine Ruhe geben.

*

Ich wusste genau, was wieder geschieht,

wenn er wieder frei durch die Lande zieht!

Denn ich habe sein wahres Gesicht gesehen.

Die Haare jedem zu Berge stehen!

Er schläfert sich jede Elfe ein!

Kleine Ritter frisst er wie Kekse rein!

Keine Seele wird je vor ihm sicher sein!

*

Mein Einspruch nützt nichts,

mein Rufen, mein Bitten,

die Richter sind steif aus dem Saal geschritten,

das Publikum drängt sich hinaus auf den Flur.

Sie sehen nichts von seiner wahren Natur.

Sie wollen´s auch nicht – ich kann es nicht fassen:

Das Gericht hat den Satan freigelassen!

*

Triumphierend geht er an mir vorbei,

höchst aggressiv, wie ein Vogel so frei.

Provozierend, siegreich, stolz wie ein Pfau.

Ich habe ihm sein nächstes Opfer entrissen,

jetzt rächt er sich grausam, das weiß ich genau.

*

Die Toten im Saale, die kümmern ihn nicht.

Die Lebenden schlafen mit wachem Gesicht.

Deren Elfen und Ritter laufen nicht weg,

denn noch hat kein Engel sie aufgeschreckt.

Die kann er sich alle für später aufheben,

in schlechter Zeit muss er auch von was leben.

*

Doch meine Elfe, die hat ihm gefallen.

Die muss er sich holen, die wird er sich krallen.

Er wird sie quälen, nicht auszumalen.

Er wird sie töten und wird es genießen.

Gern sähe er mich selbst unter seinen Füßen.

Er weiß, wenn er mir meine Elfe nimmt,

tötet er mich damit. Und das stimmt.

*

Glaubt mir, ich habe die Toten gesehen,

schreckliche Masken, Leben vortäuschend.

Seelenlos, kraftlos durch´s Dasein streichend.

So ist es nur eine Frage der Zeit:

Wann sind auch sie zum Töten bereit?

Wann gehen auch sie auf Seelenjagd,

weil sie schrecklich bohrend der Hunger plagt?

*

Und die Schläfer? Kommen mir vor wie Karpfen.

Als ob sie schon im Fischkasten wären.

Bereits gefangen, noch etwas wässern –

und je nach Bedarf allmählich verzehren.

Die sind dermaßen narkotisiert und träg,

die laufen dem Seelenfresser nicht weg.

*

Ich wollte nie töten. Stets wollte ich lieben,

mich mit heiterem Anstand durchs Leben schieben,

meist wollte ich meine Ruhe haben,

mich emotionslos in Job und Familie begraben.

*

Jetzt bin ich hier und kann nicht mehr wählen.

Ich muss ihn töten, oder er wird

meine Elfe und mich – zu Tode quälen.

*

Noch hoffe ich, dass ein Wunder geschieht

und den Satan aus dem Verkehr man zieht.

Ich bin verzweifelt: Was soll ich machen?

Meine Elfe kann ich nicht immer bewachen.

Ich weiß doch nie, was sie tut, wo sie ist.

Bis gestern wusst´ ich nicht, dass es sie gibt.

Jetzt ist sie eine Puppe in seiner Hand?

Die er gierig in seinen Rachen schiebt?

*

Wie ist sie in die Fänge des Teufels geraten?

Wie ist sie auf seinen Teppich gekommen?

Warum wollte er´s vor meinen Augen tun?

Hat er mich selbst ins Visier genommen?

*

Er kämpft als Teufel mit schwarzer Magie,

dagegen komme ich wirklich nicht an.

Ich kämpfe allein mit den Waffen der Liebe,

als Einziges, womit ich siegen kann.

*

Ich darf seinen Aufbruch nicht verpassen,

muss ihn beobachten – clever und kalt.

Schon wird unter Beifall der Satan entlassen,

ein Bus bringt ihn raus aus der Haftanstalt.

*

Noch immer ist der der junge Mann,

der keinem ein Härchen krümmen kann.

Ich hänge mich buchstäblich an ihn dran,

wie eine Klette und lass´ ihn nicht los.

Er weiß: Ich da bin, meine Elfe zu schützen.

Aber mein Kampf amüsiert ihn bloß.

Ich bin wohl für ihn nur ´ne lästige Fliege.

Bettelnde Opfer kennt er zur Genüge.

*

Im Bus sitzen Menschen, hier einer und da.

Vielleicht stehen sie mir bei, den Teufel zu fassen

und ihn nicht völlig entkommen zu lassen.

Doch sind´s Tote und Schläfer, das weiß ich ja.

*

Ich rufe zum Fahrer: „Kehren Sie um!“

Ich rufe den Engel, doch der bleibt stumm.

Ich bete, dass sich das Blatt noch wende,

noch fährt der Bus durch´s Gefängnisgelände.

Kann denn nicht einmal ein Wunder geschehen?

*

Schon ist das äußere Tor zu sehen,

da verfängt sich der Bus plötzlich in einem Netz,

von oben geworfen und bleibt auch gleich stehen.

Ich atme auf. Ein Stein rollt vom Herzen!

Jetzt ist doch noch ein Wunder geschehen.

Das war´s. Jetzt wird er zurückgeholt.

*

Jetzt wird er gleich aus dem Bus gezerrt,

Wird wieder gefangen und eingesperrt.

Ein Sieg für Recht und Gerechtigkeit.

Jetzt sind wir sicher für lange Zeit.

*

Zwei Polizisten kontrollieren den Bus,

erst dann öffnet sich das letzte Tor.

Erleichtert wende ich mich an die Männer:

Na endlich! Fesseln Sie diesen Mann

und sperren sie ihn ein! Er hat Schreckliches vor!

Sperren Sie um Himmels Willen ihn ein!

Was er anrichtet, wird ganz entsetzlich sein.

Ihn laufen zu lassen, wird die Welt nicht verzeihen.“

*

Doch die Polizisten, Schläfer, wie´s scheint,

gehen nicht auf mein Flehen ein.

Sie prüfen die Papiere von vorne und hinten:

Wir können an diesen Papieren nichts finden.

Was sollte da auszusetzen sein?

Der Mann ist entlassen, da gibt’s keinen Zweifel.“

*

Ich flehe sie an: „Er ist der Teufel!“

Die Polizisten sind ratlos: „Die Frau greift sie an?“

Der junge Mann wendet leicht seinen Kopf:

 

*„Ihr geht´s nicht sehr gut. Ist schon recht getan.“

Später zischt er herausfordernd mir ins Gesicht:

Willst du stänkern, Mädchen? Das mag ich nicht.“

*

Ich werde nie diesen Blick vergessen.

so siegesgewiss, so machtbesessen.

So unendlich böse, kalt und gemein.

Oh Himmel, worauf lasse ich mich hier ein.

Der Bus fuhr hinaus auf´s freie Land

und die harmlose Biedermannmaske verschwand.

*

Er räkelte sich und wurde zum Hünen,

wie morgens schon bei seinem Prozess.

Ein Zweimeterproll der gräßlichsten Sorte,

so dass ich den Anblick wohl niemals vergess´.

*

Die Wandlung vollzog sich schnell und direkt.

Wer dieses nur sieht, ist zu Tode erschreckt.

Und ich war ganz alleine mit ihm.

Die andern waren tot oder schauten nicht hin.

*

Er dreht sich um und flüstert mir zu:

Erst kommt deine Elfe und dann kommst du.“

Nach Sekunden dreht er sich noch einmal um:

Denkst du jetzt, dass ich Ritter nicht leiden kann?

Also, erst deine Elfe, dann Söhne und Mann.

Alles vor deinen Augen und du schaust es an.

Dann, Täubchen, bist du als letzte dran.“

*

Er hätte es gar nicht sagen müssen.
Ich wusste es ohnehin, so oder so.

Jetzt muss ich kämpfen mit allen Kräften.

Die letzte Schlacht, das große KO.

Ich rief zu Gott und sämtlichen Engeln,

in diesem Kampfe mir beizustehen.

Und haarscharf eröffnete sich mein Plan.

Genauso mach ich´s. Nur so kann es gehen.

*

Mir wurde nicht kalt. Ich war plötzlich kalt:

vernünftig, logisch, eine Maschine.

Jetzt war´s Zeit zu handeln mit Mut und Routine.

Bisher stand Satan noch unter Aufsicht.

Pro forma wurde das Recht noch gewahrt.

Doch jetzt, frei von Gesetz und Kontrolle,

hatte er erdenweit freie Fahrt.

*

Jetzt konnte er schrankenlos alle Welt

und jeden Menschen ins Verderben ziehen.

Er musste sich nicht mal um Lügen und Schöntun

und um die kleinste Verschleierung mühen.

Es käme zu Blutbädern ohnegleichen,

kein Mund wär mehr rot,

kein Halm wär mehr grün.

Er würde die unschuldig-kleinen Seelen

aus den letzten der armen Menschen ziehen.

*

Jetzt werde ich kämpfen in meinen Masken

als ´ältere Einkaufstasche´ und – als ´Frau´.

Es wird möglicherweise mein letzter Kampf.

Aber ich bin beschützt, das weiß ich genau.

Ich konzentrier mich auf meinen Propeller,

rufe alle himmlischen Kräfte herbei.

Ich darf nicht scheitern, es muss gelingen.

Der Satan muss stürzen, dann sind wir frei.

Zuletzt bitt´ ich Gott aus tiefstem Herzen,

dass er mir göttliche Kräfte verleih´.

***

Er scheint zu dösen im Sitz vor mir,

aber ich weiß: Das Böse schläft nie.

Mutig muss ich jetzt zum Angriff gehen,

sonst werd´ ich mein Elfchen nie wiedersehen.

Also jetzt los, genau nach Plan.
In die Hölle mit ihm. Packe ich´s an!

*

Ich schlinge die Arme um seinen Hals,

fest geschlossen wie Taschenhenkel:

Lass für immer meine Elfe in Ruh!

*Sonst bring ich dich um, du Scheusal, du …!“

*

Ihn scheint es etwas zu amüsieren:

Weißt du, ich mag solches Weibergeplänkel.

Ich bin Spezialist für Fesselspiele,

ich kenn´ der Raffinessen unzählig viele.

Geduld, mein Täubchen, ich zeig sie dir bald.

Und denke dran, mich macht keiner kalt.

Das geht gar nicht Täubchen,

das kann´s gar nicht geben.

Ich besitze nämlich das ewige Leben.

Zieh die Henkel doch zu, bloß mal zur Probe.

Meinst du, dass ich mich wehre und tobe?

Im Gegenteil, das macht mich erst an,

weil ich dann richtig scharf werden kann.

Jeder Anschlag, Täubchen, macht mich nur stärker,

phantasievoller – ja und ein klein bisschen ärger.“

*

Ich flüstere ihm von hinten ins Ohr:

Darf ich dir auch eine Nadel anbieten?“

*

Na immer, Täubchen! Das macht mich zufrieden.

Überlege dir auch, was hinterher kommt.“

*

Hinterher, Bösewicht, wirst du tanzen.“

*

Zu Befehl, mein Liebchen! Mache ich prompt.

Und was kommt dann? Als Krönung des Ganzen?“

*

Dann werd´ ich mit dir in die Hölle fliegen,

untrennbar fest, auf deinem Rücken!“

*

Oh!“, stöhnt er, „Ich sterbe fast vor Entzücken.

Du – mit mir in die Hölle fliegen?

Auch noch freiwillig? Du willst mich betrügen.“

*

Ja, selbstverständlich. Was denkst denn du?

Ich werde dich ständig jetzt attackieren,

außer, du lässt meine Elfe in Ruh.“

*

Ich entscheide stets selber, was ich tu.“

*

Ich hab noch die Arme um seinen Hals,

was ihm sicher nicht allzu häufig passiert,

weil ja keiner freiwillig den Teufel berührt.

*

Nimmst du diese Herausforderung an?

Nadel und mich? Oder Tod und nichts?

Ich weiß es, Teufel, du fürchtest dich.

Du fürchtest dich vor einem Nadelstich.“

*

Hast du überhaupt eine Nadel dabei?“

*

Was denkst denn du, ich hab sogar zwei.“

*

Zeige sie mir!“, herrscht er mich an.

Er fürchtet, dass ich ihm was aufhängen kann.

Man weiß ja nie, Gift oder so?“

*

Du Witzbold, trinkst doch sonst aus dem Klo.

Ein Kübel Gift richtet nichts bei dir an.“

*

Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann.

Was hast du für einen Trick dabei?

Du weißt doch ganz genau, wer ich bin.

Willst du gar mit dem Teufel speisen?

Du weißt, dazu braucht es ´nen langen Löffel!

Sonst bist du bald Höllenkönigin.“

*

Ich nehme all meinen Mut zusammen:

Satan, ich will dir die Elfen entreißen.

Die Ritter natürlich auch alle mit.

Das mache ich alles mit einem Schnitt.“

*

Er fängt an zu lachen, verschluckt sich beinahe.

Mein Täubchen, das haben schon viele versucht.

Sie lagern alle in meinen Gemächern,

und jeder hat schnell seine Pläne verflucht.“

*

Lehnst du nun ab oder nimmst du an?

Rede, damit ich mich einrichten kann.“

*

Ich weiß es, du willst dein Elfchen retten

und deine schmackhaften Ritterlein.

Doch merke: Wenn du das Spiel verlierst,

rücken die allesamt mit dir ein.“

*

Keine Sorge, ich werde den Kampf gewinnen.

Mit einer Stecknadel reiß ich dich auf.

Ich zerstöre dir dein Imperium.“

*

Er knurrrt gelangweilt: „Ich freue mich drauf.“

Er prüft die Nadeln und leckt sie ab,

gibt mir eine einzige dann zurück:

Zeige mir erst einmal, ob du es kannst

und außerdem, bisschen klein, das Stück.“

*

Ich frage ihn noch, wie er´s gerne hätte,

von wegen reizbarer Zonen und so.

Komme ja nur an den Nackenbereich.

Doch sagt er geduldig: „Das geht schon so.

Ich fürchte, mein Ruf geht allmählich flöten.

Mit einer Nadel den Teufel töten.

Da kannst du mich gleich um Hinrichtung bitten.“

*

Aber ich bin inzwischen zur Tat geschritten.

So geht´s. Immer schön in die Mitte.“, sagt er.

Verstehst du Täubchen? Da fühle ich mehr.“

*

Das wird aber jetzt ein bisschen pieksen.

Will ja die Sache auch ordentlich machen.“

*

Stich nur zu Mädel! Ich halte schon still,

da kenne ich doch ganz andere Sachen.“

*

Erst kam mit der Nadel ich auf den Knochen,

da wäre sie beinahe abgebrochen.

Entschuldigung.“, sagte ich, „Bleibe stark.“

Dann jagte ich sie ihm ins Rückenmark.

Das sollte gar nicht so einfach sein,

der Glasknubbel musste ja auch mit rein.

*

Er stöhnte vor Schmerz, aber wollte nicht klagen,

wollt´ mich doch auf dem Rücken zur Hölle tragen,

mit meiner ganzen Familie im Schlepp.

Doch daraus wird nichts, du teuflischer Depp!

*

Ich schlang ihm die Arme erneut um den Hals,

sprich: Die Henkel der ´älteren Einkaufstasche´,

diese könnt´ ich entbehren allenfalls.

Aber ich, die Frau zog geschickt die Fäden,

dass dies listige Scheusal ich endlich erhasche:

Und jetzt geht´s ans Tanzen ohne Rast und Ruh!

Bis hinab in die Hölle. Und alle schauen zu.

Das dient deinem Ansehen, das solltest du wissen.

Endlich hast du das Weib in den Abgrund gerissen!“

*

Nun war´s endlich soweit und die höchste Zeit!

Ich habe an meinen Propeller gedacht

und damit die Nadel zum Drehen gebracht.

Erst langsam. Da stöhnte er: „Oh, ist das geil.“

Doch sehr schnell kam es zum Gegenteil.

*

Da brüllte er auf wie ein röhrender Hirsch,

sprang hoch vom Sitz, sein Kopf fuhr durch´s Dach.

Oh, dacht´ ich, jetzt macht der die Leute noch wach.

Er quetscht sich zum Gang, will alles zerreißen,

ob aus Lust oder Schmerz, ist nicht mehr zu beweisen.

*

Ich hänge ihm immer noch um den Hals,

meine ´ältere Handtasche´ jedenfalls,

denn ich hatte diese völlig verlassen.

Ich lass mir vom Teufel doch keine verpassen.

*

Er beginnt, das Gepäck aus den Netzen zu fegen.

Der wird jetzt den ganzen Bus zerlegen.

Per Handstrich wischt er fünf Sitzreihen weg,

auch das bringt ihm nichts, es hat keinen Zweck.

Da saß eh bloß ein Toter, und der bleibt auch dort,

sitzt auch ohne Sitz noch am gleichen Ort.

Der Teufel weiß, wem er´s zu danken hat:

der Frau, die ihm hängt über´m Schulterblatt.

*

Er versucht wie ein Tier, sie herunter zu reißen

und will sie in seine Klauen bringen.

Von innen zerfetzt ihn die winzige Nadel

und nichts und niemand kann sie bezwingen.

*

Die Henkel der Tasche ziehen sich fester,

oh ja, meine Tasche gehorcht mir perfekt.

Und mit letzter Kraft röhrt er hoch zum Himmel:

Verflucht sei, was mir im Leibe steckt!“

*

Ich hab mich nach hinten zurück gezogen,

er sieht mich nicht, er sieht nur die Tasche.

Und noch ist Satan nicht kampfunfähig,

entsetzlich, wenn er mich jetzt noch erhasche!

*

Er reißt an der Tasche mit grimmigen Händen,

ist dieses Weib aber ein sauzähes Stück.

Er torkelt hin und er taumelt her,

die Tasche hält und die Nadel piekt.

*

Jetzt ist bei ihm die Verblüffung groß.

Er wird einfach nicht dieses Weibsbild los.

Doch eines muss man dem Berserker lassen:

Sein Rundumschlag hat im Bus Platz geschaffen.

Er röhrt noch mal hoch, mächtig wie der Kingkong.

Trommelt sich auf die Brust – und dann macht es ´Bonng.´

*

Da liegt der Hüne, fünf Sitzreihen lang,

seine Pranken er um die ´Frau Tasche´ schlang.

Er würgt sie und quetscht sie immer noch.

Er zuckt? Nein, er tanzt! Ja, das sieht man doch.

Warte, Freundchen, gleich geht es für immer in´s Loch.

*

Soll er mit dem Bus doch zur Hölle fahren,

aber ich konnte mein Elfchen bewahren.

So hab ich dem Teufel das Rückgrat gebrochen,

ihn auf eigenen Wunsch mit der Nadel gestochen,

sie dann hochgefahren auf zehntausend Volt,

was ein Teufel ja eigentlich aushalten sollt´.

*

Aber – die Nadel sollte ja wandern!

Hin- und herschießen sollt´ sie von Kopf bis Zeh.

Der Teufel hat förmlich gelechzt nach dem Kick,

also tu es ihm – bitt schön – auch überall weh.

*

Also musste der Glasknubbel auch mit rein.

So wurde zuerst sein Rückgrat gelöchert,

schon konnte er nicht mehr mächtig sein.

Ihm das Rückgrat brechen! Die Kräfte blockieren!

Bis er vernünftig wird, mög sie rotieren.

*

Jetzt ist er ein Zollstock. Nicht übertrieben.

Wirkt groß, doch lässt sich zusammenschieben.

Von alleine kriegt er sich gar nicht mehr hoch.

Kann niemals mehr Elfen und Ritter jagen.

Das hat er nun von seinem schlechten Betragen.

Er wurde von einer Frau betrogen.

Warum war er auch immer so ungezogen?

*

Nun lag dort der Böse, flachgelegt,

doch hat sich noch Leben in ihm geregt.

Er war doch schließlich seit viel tausend Jahren

als Seelenfänger umhergezogen

und hat ganz unzählig viele Leute

um ihre Elfen und Ritter betrogen.

*

Diese Kleinen mussten ja irgendwo sein.

Er musste sie irgendwo doch verstecken.

So fiel mir ein, meinen lieben Propeller

doch mal auf Erkundungreise zu schicken.

Und er möge doch bitte so liebenswert sein,

und sämtliche kleine Seelchen befreien.

*

Jetzt ging die Party erst richtig los.

Der Teufel ward noch mal dick und groß,

richtig stinkig ward er und unmäßig breit,

hat die Nadel doch nun alle Opfer befreit.

*

Oh, wie ihn das Ritter- und Elfenvolk plagt!

Kurz: Chaostage waren angesagt.

Das kleine Volk musste sich erst einmal rächen

und den Kerkermeister gründlich verdreschen.

*

Das kriegten sie aber nach kurzer Zeit über.

Jetzt endlich – nach Hause! Das ist uns lieber.

Also suchte das kleine Volk kurz darauf

seine echten menschlichen Wirtsleute auf.

Das war ein Jubel und ein Trara!

Die verlorenen Seelchen sind wieder da!

*

Nun konnten die Toten sich wieder beleben,

den Hintern wieder vom Sitz erheben.

Auch die Schläfer sind alle aufgewacht.

Uns wollte man fressen!“, hat jeder gedacht.

Sie wussten gleich wieder, wo sie waren:

in Teufels Fischkasten, fett wie die Karpfen.

*

Und jetzt erst konnte man wirklich feiern!

Die Freude endet nicht Tag und Nacht.

Der Freudentanz wurde stets leichter und schneller,

denn jeder Mensch hatte jetzt seinen Propeller.

Darum konnte auch keiner mehr schnell erschlaffen.

Ward der Mensch etwa wegen der Freude erschaffen?

*

Doch des Teufels Satz ging mir nicht aus dem Sinn:

Du weißt es, dass ich unsterblich bin.“

Also schlich ich nochmals zum Schlachtfeld hin.

Es darf mir mein Sieg nie wieder entgleiten.

Meine kleine Welt soll nie wieder leiden.

*

Rappelt er sich schon wieder hoch?

Hat er noch nirgend welche Reserven?

Lockt er sich schon wieder Elfen an?

Will sich wieder auf kleine Ritter werfen?

***

Kurzum, nach einigen wenigen Stunden,

hab ich statt des Fürsten der Finsternis

einen alten Schlappsack im Bus vorgefunden.

Er war ganz alleine, wenn´s mich nicht deucht.

Fahrer und Fahrgäste waren entfleucht.

*

*

Er hatte im Bus sich´s bequem gemacht,

die restlichen Sitze noch raus gekracht.

Als Kavalier der ganz alten Schule

braucht´ er zum Tanzen ein glattes Parkett,

wobei doch ein Sitz nur gestöret hätt´.

*

Den Fahrersitz hat er aber gelassen,

Armaturen und Lenkrad sind auch noch drin.

Ich hoffe oder ich fürchte sogar,

er wird eines Tages mal weiterziehen.

*

Nun, ganz weit hinten sind noch paar Sitze.

So ein Schlawiner: Ich konnt´ es nicht fassen.

Die hintere Sitzbank hat er gelassen.

Dort trägt er wohl dann seine Tasche hin,

hat er mal was anderes als Tanzen im Sinn.

*

Aber vorläufig wirkt sein eigener Beschluss,

dass er ´mich´ auf ewig nun tragen muss.

Ich will noch schnell das Getanze beschreiben,

ehrlich, das ging mir so auf die Ketten.

Ich hing als Frau Tasche ihm auf den Schultern,

er wollte an seiner Brust mich betten.

So gewinnt er erstens zur Tasche Vertrauen,

zweitens will er der Tasche ins Auge schauen.

Und auf eines konnte ich sicher zählen:

Der Besiegte will ewig die Siegerin quälen.

Auch regt es den Teufel ganz sicher an,

wenn er seine Tänzerin schleudern kann,

auch beugen und reißen, würgen und werfen,

dies wird seine Hassliebe maßlos verschärfen.

Jetzt häng ´ich´ ihm vorne bis runter zum Bauch,

er schlenkert mich, dreht mich und knutscht mich auch.

Dieses Feuer! Der Rhythmus! Oh Mann, oh Mann!

Der ganze Bus fängt zu schaukeln an.

Er tanzt wie ein Teufel, erregt wie ein Tier.

Frau Tasche hat´s gut bei ihm, denke ich mir.

Meine hässliche Tasche, ganz ohne Frage,

ist bestens versorgt auf die alten Tage.

*

Eine fixe Idee wie ein Blitz mich durchrauscht:

Hätte ich besser doch mit der Tasche getauscht?

Aber, ganz Teufel, kommt´s ihm den Sinn:

Was ist in der hübschen Tasche denn drin?

Jetzt sucht er drin rum. Oh, tief muss er graben,

Er will ja bloß wieder die Seele haben.

Doch da ist keine mehr, da ist alles nur Müll,

den selbst er mir untergejubelt hat.

Ich beobachte ihn durchs Fenster ganz still:

Das ist nun dein klägliches Resultat.

3. Ein letzter Blick auf’s Theaterstück

Wir stehen einen letztes Mal im Foyer.

Der Engel in einer der tausend Masken

und ich, als Tasche, als Frau und Elfe,

ziehen ein letztes Resümee.

*

Vorüber ist´s Stück! Der Vorhang fiel.

War es nun echt oder war es Spiel?

Mir scheint, das alles verschwimmen will.“

*

Das Spiel ist echt und unecht zugleich.

Es kommt drauf an, was jeder draus macht.

Du selber hast alle Rollen gespielt.

Du hast dir das Spiel selbst ausgedacht.

Ich war nur dein Helfer, dein Intendant,

die Handlung lag einzig in deiner Hand.“

*

Nein, Engel, ich wurde hineingeworfen,

vollkommen blind, ohne Programm.

Ich stand irgendwo zwischen Bühne und Saal,

und musste es nehmen, wie es grad kam.

*

Im ersten Akt musst´ ich aller Welt dienen,

anpassen, nachgeben, leben auf Schienen.

In meinem Frust hab ich oft gedacht:

Hätte ich mich aus dem Staub gemacht.

*

Die Familie, der Job und der Alltagskram

fingen Elfe und Frau zu zerstören an.

Ich war eine riesige Tasche aus Sorgen,

verdrängten Wünschen, verpassten Affären.

Wie neidisch sah ich auf andere Frauen,

die schöner, perfekter, glücklicher wären.

Die Sorgentasche trug ich stets mit mir rum.

Sie machte mich hässlich, mutlos und krumm.“

*

Hättest du nicht diese Tasche getragen,

hätt´ der Teufel im zweiten Akt dich erschlagen.“

*

Engel, jetzt weiß ich´s, damals wusst´ ich´s nicht.

Ich sah stets nur Aufgaben, dicht an dicht.

Mir wurde so vieles abverlangt,

und selten hat es mir einer gedankt.

*

Hätt´ ich die Aufgaben nicht gelöst,

wären Miseren daraus entstanden.

So war bald nur noch die Tasche vorhanden.

Engel, du weißt nicht, wie das sich fühlt.

Ich wurde so müde, so unterkühlt.

Warum hast du mir denn so mitgespielt?“

*

Du beriefst mich im ersten Akt als Erbauer.

glaub mir, ich machte das Leben dir sauer.

Ich hab dich gejagt über´n ersten Akt,

habe stets neue Sorgen dir aufgepackt,

du konntest den Druck oft kaum noch ertragen,

aber du hast dich wacker geschlagen.

*

Aber etlichen Mist hast du auch gebaut.

Mit Schaudern habe ich hingeschaut.

Trotzdem hast du, ich wusste nicht, woran´s liegt,

im letzten Moment stets die Kurve gekriegt.

*

Hin und wieder prüfte ich dich,

die Szene am Busplatz, erinnerst du dich?

Ich wusste, das es keine Rendezvous gibt,

du hast deinen Mann viel zu sehr geliebt.

*

Und ich lockte wirklich mit großem Kaliber,

mit teuren Wollmantel und erster Geige.

Dazu diesen Hauch von dressiertem Sohn,

da sinken die Frauen in Reihe doch nieder –

wollen ihn aus den Krallen der Mutter retten,

um ihn an der eigenen Brust festzuketten.“

*

Engel, du bist genial raffiniert:

Darum hast du diesen Duft kreiert:

Teurer Wollstoff im Nieselregen.

Dunkles Tuch, Jahre im Schrank gewesen.

Wenig gelüftet, stets auf dem Bügel.

Ein Junggeselle, von Mama betreut.

Ein wenig Motte, eine Spur von Moder.

Ein Dasein, leblos und doch nichts bereut.

*

Dieser Duft hat die Seele mir aufgerissen,

so habe ich selber mich anschauen müssen.

Auch diese Reflexe zu Moder und Grab,

zur Ödnis, die es in mir selber gab.“

*

Weil du die erste Geige nie spieltest,

weil es kaum Glanz gab in deinem Leben.

Du warst gefangen im Hamsterrad,

nie hatte es für dich anderes gegeben.

*

Auf einmal kommt da so´n Hallodri daher,

und wackelt ein wenig am Hamsterrad.

Er macht dir die Elfe ein bisschen locker,

die irgendwo sich vergraben hat.

Er umschwärmt dich ein wenig, du bist ganz Ohr.

Du liebst Musik, er spielt sie dir vor.

Er ist elegant, das könnt´ dir gefallen.

Aber eines lockt dich vor allem:

Du könntest endlich dem Alltag entfliehen,

und mit aller Macht, die du sonst nicht hast –

den Künstler nach deinem Stil umerziehen.

*

Ein Mamasohn ist er, wohnt in alten Möbeln,

seine Jugend hieß ´Konservatorium´.

Ein Schlappschwanz ist er, man sieht´s an den Händen.

Das kannst du nicht leiden, das bringt dich um.

*

Den Schlappschwanz könntest du restaurieren!

Was alt ist und modrig, muss alles weg!

Du musst, was sein Wesen ist, ausrangieren.

Erst dann darf der Künstler mit seine Geige

dich Elfe zu sich in den Himmel führen.“

*

Ich schwieg eine Weile und fragt´, was das soll.

Solchen Psychokram fände ich nicht so toll.

*

Begreife, dass ich dein Reflektor bin.

Deine ´Elfe´ lockte: ´Ich will endlich raus.

Unter lauter Banausen halt ich´s nicht aus.

Ich will endlich meine Flügel gebrauchen

und mit Geigenklang hoch ins Blaue tauchen.´

*

Die ´Frau´ registrierte: ´Der ist nicht mein Typ.

Zudem hab ich meine Familie sehr lieb.

Die brauchen mich alle, ich kann da nicht weg.

Sehr schade, Geiger, doch es hat keinen Zweck.´

*

Die ´Tasche´ aber macht´s kurz und knapp:

´Lass dieses ganze Papperlappap.

Tritt diesem Stinker mal kurz an´s Knie,

versprich ihm alles und halte es nie.

Aufstehen und Tschüss! Der Bus fährt ab.´

*

Siehst du, wie du alle Rollen selbst spielst?

Wie Häute, die übereinander liegen.

Keine der Häute ist überflüssig

und alles muss sich zusammen fügen.“

*

Ich lachte: „Tatsächlich, so ist es gewesen.

Als würd´ sich mein Handeln in Häute auflösen.

Wär es damals zu diesem Treffen gekommen?

Welch Verlauf hätte dann mein Leben genommen?“

*

Hätte die Tasche dich nicht dirigiert,

wäre die Frau wohl zum Treffen erschienen.

Denn die Elfe in ihr machte mächtig Krawall,

wollte sich endlich der Freiheit bedienen.

*

Die Frau wäre irgendwann heim gegangen,

wahrscheinlich hätt´s ihr die Tasche befohlen.

Doch die Elfe hätt´ sich davongestohlen.

Sie wäre draußen geblieben – weit vor ihrer Reife.

Ein Zufallsopfer, das jeder sich greife.

*

Erinnerst du dich an das blaue Band,

das du mit ´nem Handschlag zerschnitten hast?

Vielleicht hätt´ der Böse nicht deine Elfe,

sondern die Ritter der Söhne gefasst?

Ist die Familie erst mal zerrissen,

hat sehr schnell das Böse zugebissen.

Du hast instinktiv richtig gehandelt –

die Tasche ließ dich nicht zu Worte kommen,

so hat´s einen guten Verlauf genommen.“

*

Lieber Engel, du bist genial.

Wie hab ich meinen Typus ´Tasche´ gehasst.

Und dabei hat sie auf mich aufgepasst.

Meine Schutzhülle war sie die ganze Zeit.“

*

Und du hast dich nie darüber gefreut.

Sie lieben? Überhaupt keine Spur.

Die Menschen lieben das Leichte nur.

Aber Arbeit, Mühe, Krankheit und Not

haben alleine dich stark gemacht.

Kummer hat dich gestählt und abgeklärt,

aber er hat dich nicht umgebracht.

Das Muttertier – meist das Letzte im Rudel,

freiwillige Sklavin und dennoch autark.“

*

Ja, lieber Engel, du kennst den Spruch:

Was uns nicht umbringt, das macht uns stark.“

*

Und du, meine Liebe, warst stark geworden,

die Liebe erreichte ein gutes Maß.

Bedingungslos hast du immer gegeben,

bis du selber nichts mehr besaßt.

*

Schönheit, Gesundheit, Jugend waren hin.

Nur Plunder war noch in der Tasche drin.

Du sahest dich selbst als die alte Tasche,

die deine Familie als Manager, Putzer,

als Geldverdiener und Mädchen für alles

meistens vergaß und stets griffbereit hatte.

*

So hattest du wahrlich den ersten Akt

erfolgreich und würdig endlich gepackt.

Hochmut und Stolz auf Null gefahren,

Mitgefühl konntest du stets bewahren.

Verpasste Vergnügungen wischtest du weg.

Dem nachzutrauern hat keinen Zweck.

*

Und wer so viel Liebe gegeben hat

und selber fast nichts mehr hat und kann,

dem schrauben die Engel Flügel an.

Du erhieltest dein erstes Flügelpaar.

*

Die Flügel, die einzig die Liebe verleiht.

Oh ja, der Mensch muss sie hart verdienen,

denn alles im Leben braucht seine Zeit.

Begreife es und sei nicht überrascht:

Du hättest ohne Tasche es nicht geschafft!

*

Nein, der Alltag hat dir nicht Kräfte entzogen,

er hat dir im Gegenteil Kräfte gegeben,

Aber nicht für irdischen Firlefanz,

sondern für´s künftige freie Leben.

Und was sollte dem entgegen stehen?

Du hast ja dein Böses stürzen sehen.

*

Im zweiten Akt riefst du dann den Zerstörer.

Den Verführer, Prüfer, Schwächeauskehrer.

Den konntest du nur mit Propeller erkennen,

dein Verstand sah nur sein Bubengesicht,

dein offenes Herz aber täuschte er nicht.

*

Jetzt hast überall du seine Toten gesehen

und seine Gefangenen der eigenen Begierden.

Wie leere Puppen sahst du sie stehen.

Wahrlich, so wolltest du niemals enden,

und nicht deine Söhne und nicht dein Mann.

Also musstest das Blatt du wenden.

Und du, meine Liebe, hast es getan.“

*

Ja, lieber Engel, es hat funktioniert.

Und du hast alleine Regie geführt.

Du hast inszeniert und Kulissen gebaut,

hast immerzu nach dem Rechten geschaut,

hast mich immer im Dunklen tappen lassen.

Was auch geschah, ich konnt´ es nie fassen.

*

Und nun, lieber Engel, will ich dir danken!

Aus tiefstem Herzen und ganzer Seele.

Das Spiel hat mich so unendlich befreit,

dass ich dir´s ewig zur Ehre zähle!

*

Du bist es, dem die Ehre gebührt!

Du hast mich gefordert und hast mich trainiert.

Das silberne Krönchen bekommt der Proband,

doch der Engel bekommt das goldene Band.

*

Das Spiel hieß ´ICH WEISS NICHT ´

und ich hab´s nicht gewusst,

dass ich mir´s Spiel selbst erobern musst´.“

*

Es ist das ewige Erdenspiel

mit Miriaden von Varianten.

Die Hauptakteure erfinden´s sich selbst.

Himmlische Hüter sind reichlich vorhanden.

Du weißt doch: Den inneren Teufel töten,

ist bei allen Menschen bitter vonnöten.

Ach, übrigens: Was macht jetzt dein Teufel?“

*

Dem geht´s recht gut, ganz ohne Zweifel.

Obwohl – manchmal denk´ dich, der Teufel ist krank.

Da verkriecht mit der Tasche er sich auf der Bank.“

*

Jetzt muss sogar der liebe Engel lachen:

Da muss man sich fragen, was die da machen.“

*

Engel, das hab ich mich auch gefragt,

sein Rückenmark hat nicht mehr viel gesagt.

Nicht umsonst wurde dort die Nadel plaziert.

Klar, dass nicht viel auf der Rückbank passiert.

Aber tanzen, das geht noch!

Er tanzt mit der Tasche, er tanzt und tanzt,

und beide sind schon ganz ausgefranst.“

*

Aber schaun wir die Sache gemeinsam an,

Blenden wir kurz hinein in den alten Bus.

Ich hatte viel Last in die Tasche getan,

dass er bleischwer daran tragen muss.“

*

Wir beobachten ihn durchs Fenster ganz still.

Triumph ist ein wunderbares Gefühl.

Ich genieße es, endlich frei zu sein.

Nie wieder schüchtert der Böse mich ein.

*

Dort hockt er verdrießlich, mitten um Bus,

kann nicht mehr jagen und Elfen forttragen.

Kann nicht mehr nachstellen kleinen Rittern.

Der alte Schlappsack muss wirklich verbittern.

*

Oh, dieser Teufel ist hart geschlagen:

Muss ewig nun meine Tasche tragen.

Was zerrt er nun aus dieser Tasche hervor?

Alles, was er mir mal angedreht hatte:

Hemmungen, Furcht, jede Menge Komplexe,

Unfreiheit, Bedrückung und manchen Tick,

Obrigkeitshörigkeit, blinden Glauben,

Maulsperren, Fesseln und Daumenschrauben –

anderes stopft er erschrocken wieder zurück.

*

All diesen Ramsch zerrt aus meiner Tasche

und legt´ es sich grimmig selbst auf die Matte.

Er ist deprimiert, ich kann es sehen.

Der Unsterbliche hat jetzt ein großes Problem.

*

Ich klopfe an´s Fenster: „He, alter Knacker!

Danke, dass du meine Tasche entsorgst!“

*

Er sieht mich, und will mich natürlich gleich fressen,

aber er hat sein Leiden vergessen.

Er hat es seit kurzem etwas im Rücken,

kann sich nicht mehr richtig strecken und bücken.

*

Ich rufe: „Du leidest am Zollstock-Syndrom!“

Dann schwinge ich mich auf mein weißes Ross,

und mit silbernen Krönchen im offenen Haar

galoppiere ich schnell wie der Wind davon.

Kriegslisten sind erlaubt!

Da hat sich praktisch über Nacht

die NWO hier breitgemacht.

Im Gastbereich der Ahnenseite,

die ich bestücke und begleite,

da herrscht im allgemeinen Ruh,

meist höre ich mir selber zu.

 *

Doch kürzlich taucht ein Lotse auf

und ändert mein geruhsam Zeit.

Auf seinem eig’nem Lotsenboot

macht sich ein übles Völkchen breit.

Er schippert her, um mich zu warnen,

bald könnten sie auch mich umgarnen.

*

Sie nehmen alles ins Visier,

was ihnen vor die Krallen kommt.

Sie unterwandern und zerstören

obwohl sie nicht hierher gehören,

um wieder zu verschwinden prompt.

*

Ihr Standort ist indes bekannt.

Spazieren wir hinein

und nehmen deren große Pläne

doch mal in Augenschein.

Beim ersten Blick wirkt‘s angenehm,

ein wenig ‚wunderkindlich‘

doch schaut man dann genauer hin,

da wird es einem schwindlig.

*

Denn hinter einer Glanzfassade

geschmückt mit Charme und Freiheitslust

da tauchen Schreckgespenster auf,

da wird‘s uns enge um die Brust.

*

Sind’s Menschen, die uns so erschrecken

oh nein, die Menschen sind es nicht,

Ideen die dahinterstecken,

die drängen jetzt ans Tageslicht.

Mit Macht geht’s jetzt in eine Richtung,

es will sich alles transformieren.

Ein Licht-und Schatten-Kräftemessen,

wer darf die Menschheit weiter führen?

*

Die Dunklen müssen sich verbergen

und Masken tragen noch und noch:

Agenden bilden, Pläne schmieden –

die Schlangen schlängeln sich durchs Loch.

*

Sie tarnen sich als Widerständler,

als Menschen, den‘ man trauen kann –

das Volk verwirrend und zerrüttend,

hofft man auf das Ergebnis dann,

dass Menschen nie den Wechsel packen,

Satan sitzt ihnen fest im Nacken.

*

Er sammelt seine vielen Diener,

die noch die Völker dominieren,

will noch in allerletzter Stunde

die Menschheit ins Verderben führen

Und er hat dabei leichtes Spiel.

Der Schlafendem gibt’s noch zu viel.

*

Die Zombies nehmen überhand:

Scheinleben sinnfrei ohn‘ Verstand

Die wird er alle sich noch holen,

sie soll‘n mit ihm zur Hölle tauchen

da ist er gar nicht wählerisch,

er kann ein jeden Depp gebrauchen.

*

Und Menschen fallen darauf rein,

sie sehen seinen schönen Schein

von Scheinfreiheit und eig‘ner Macht,

das hat er ihnen beigebracht –

im Konsens mit der Rattenbrut

die lechzt nach Krieg und giert nach Blut.

*

Gequält will sich das Volk entziehen,

läuft forschen Rattenfängern nach

und wird gleich wieder selbst gefangen:

Der steckt sie in den eigenen Schlag.

Drum schaut die Rattenfänger an,

ob denen man auch trauen kann.

*

Tatsächlich – solches Pack ist übel,

es gilt‘s zu schlagen in der Tat,

weil es die arglos guten Menschen

gleich wieder in der Tasche hat.

*

Doch wie kann man das unterbinden?

Er ist getarnt? Wer kann ihn finden?

Wo ist der Punkt, wo dieser Teufel

sich aus der Tarnung raus bewegt?

Wo macht er einen groben Fehler

wo er seine Handeln offenlegt?

*

In jedem Menschen kann er sein,

ob alt ob jung, ob groß ob klein

Es ist doch alles infiltriert,

todkrank ist aller Menschen Geist

und nur ein winzig kleiner Teil

sich selbst aus dieser Falle reißt.

 

Reif sind die Menschen zum Erwachen,

doch ach, die Armen können‘s nicht,

weil durch des Teufels Nebelkerzen

nur Lüge ihn ins Auge sticht.

*

Wer hilft die Mauer zu durchbrechen,

die bleierne Decke wegzureißen?

Selbst wenn wir‘s könnten, hätt‘s noch Not,

dem Einzelnen es zu beweisen.

Es scheint vergeblich‘s Unterfangen,

dass Menschen noch zum Heil gelangen

Der Krieg verloren, das Spiel ist aus

und traurig gehen wir nach Haus.

*

„ Wir sind nur zweie, lieber Lotse

und der German im Hintergrund,

der könnt‘ zwar drein hauen mit dem Schwerte,

doch wär’s für alle nicht gesund.

Weil doch des Satans Geistesgift

in jedem einzel‘m Menschen ist.

*

Wie kann man also Satan töten,

wenn nicht die Menschen auch zugleich?

Ich fürchte fast, es ist vorbei

mit unserem Weg ins Himmelreich.

Es seid denn …. und nun hör gut zu,

wie ‚Egon‘ machen wir nen Plan…“

Der Leser hört uns leis nur flüstern,

denn dieser Plan geht ihn nichts an.

*

Wir wissen doch, dass der Verrat

in jedem einzelnen Menschen lauert

und das es bis zum Sieg der Hölle

beileibe nicht mehr lange dauert.

Die Hölle hat ‚nen neuen Namen,

sonst ging‘ kein Mensch freiwillig mit.

Die Hölle nennt sich NWO

und wir stehen vor dem letzten Schritt.

*

Nun frisch ans Werk, denn es pressiert!

Jetzt wird der Satan vorgeführt.

Wir greifen an – ihn von zwei Seiten,

um ihn sein Ende zu bereiten,

beschützet von der Himmels Mächten

die still im Hintergrunde wachen,

wollen wir des Satans Ideologen

ein‘ Strich durch ihre Rechnung machen.

*

Der Mensch ist innerlich vermint,

als Geisel wurden er genommen.

Gefangen in der Todesschleife,

ist bisher keiner dem entronnen.

Das was ein Mensch jetzt Leben nennt

ist tatsächlich sein Todesschlaf,

ein angepriesenes Zweckdasein

als programmiertes dummes Schaf.

*

Bewirkt ward‘s durch der Schlange Gift

und des Strategen falsche Lehren,

Ist höchste Zeit, nun diesem Dreck

aus jedem Menschenherz zu kehren.

Das schreiben wir uns auf die Fahnen, und wie?

Das können die nicht ahnen.

*

Es kommen Zweifel ob der Frieden

denn damit nicht gefährdet sei?

Doch Zorn wallt auf in unserm Blut:

Es ist der Krieg noch nicht vorbei!

Die meisten haben das vergessen.

Noch ist das Kämpfen angemessen.

Eh Schmach und Schande uns zerbricht,

gefallen lassen wir‘s uns nicht.

*

Man hat uns unser Land geraubt

und dazu unsere Kultur,

der Feind hat maßlos abgestaubt,

dafür kriegt er die Quittung nur.

*

Wer sind denn ‚die‘? Wer soll das sein?

Schau nur mal in dich selber rein.

Wir sind der Wahrheit auf der Spur

und mussten Schlimmes finden.

Es gibt da draußen eine Kraft,

die Menschensinne so verwirrt ,

dass sie sich selber binden.

*

Er wickelt sie mit Sprüchen ein,

er macht sie glatt besoffen –

er lockt sie in die Todeszone,

selbst Kinder sind betroffen.

Seine Agenda ist der Tod!

Zur Hölle er sie führt.

Welch lebend Herz würd‘ von dem Drama

am Ende nicht berührt?

*

Lotse, wir haben keine Wahl,

du hattest mich gewarnt,

am Ende hat die Höllenbrut

bald alle Welt umgarnt.

Die Hauptkraft gilt es zu zerstören!

Dass nun solch Wahn zu Ende sei!

Solang der Satan noch regiert,

kommt nie und nimmer ein Mensch frei.

*

Bist du dabei? Ich bin dabei!

Der Himmel wird uns schützen.

Was würde denn dem Menschenvolk

Totalzerstörung nützen?

Muss man die Menschen alle töten,

bloß weil sie Gift verabreicht kriegten?

Das hieße unterm Strich nichts andres:

Wir würden tapfer sterbend siegen.

Oh nein, wir hätten nicht gesiegt:

Der Teufel hätte uns gekriegt.

Zu lang hat der uns abgestaubt –

und jede Kriegslist ist erlaubt.

***

Nun auf mein Lotse zur Attacke.

Du bist gerüstet, stark und rein

Es muss doch dieses Höllenscheusal

am Ende zu besiegen sein.

Sich nicht verzetteln, nicht verzagen,

nicht auf sein falsch Gewimmer hören!

Wir müssen seines Geistes Jauche

direkt im Menschen selbst zerstören.

Noch feixt er, dieses fiese Stück

Doch schau gut her: Wir sind dein Strick!

Wir binden und wir fesseln dich

und liefern dich an jene aus,

die noch ne Rechnung offen haben,

wo offene Schuld noch steht ins Haus.

*

Denn jetzt ist Zahltag, fieses Stück.

Wir töten nicht, das ist dein Glück.

Wir sorgen für Gerechtigkeit

und davor wirst du zittern!

Zukünftig wird ein jeder Mensch

dich schon von Ferne wittern!

Glaub uns, dann bleibst du ganz allein

mit deinem Höllenpack.

Mensch sieht dann, was du wirklich bist:

Ein alter leerer Sack.

*

Und deine ungezählten Opfer,

wer nimmt sich derer an?

Na, das verraten wir dir nicht!

Das ist geheim, wir halten dicht!

Doch schreib dir eins hinter die Ohren;:

Du Pfeife hast schon jetzt verloren.

*

Und nun Attacke! Rechts und links,

zack, zack, klack, klack und weiter

feurig durchrauscht uns heller Zorn:

Wir sind des Lebens Streiter!

Jetzt werden wir dein Weltbild fest

und endgültig zerlegen,

wir werden deinen Lügendreck komplett

in‘ Orkus fegen.

So dass sich alle Menschen bald

verwirrt die Augen reiben:

Waren wir wirklich Teufels Beute

und sollte das auch bleiben?“

*

Dann bricht für dich die Hölle an

und du musst sie ertragen!

Jeder den du erschlagen hast,

der darf nun dich erschlagen.

Die allerletzte Lügenmär

wird sich nun offenbaren

und deine ganzen Sauereien

wird nun die Welt erfahren.

*

Nun brechen harte Zeiten an

für deine Lügengarde.

Die Wahrheit bringt Gerechtigkeit

und dir geht‘s an die Schwarte.

Oh nein, entwischen kannst du nicht,

in keinen Scheintod fliehen,

in keiner neuerlichen Maske

noch um die Häuser ziehen.

***

Nach unseren ersten Kriegserklärung

hat er noch nicht gezittert,

er hatte ganz im Gegenteil

nen neuen Plan gewittert –

in harmloser Verstellung sich

verhandelbar zu zeigen,

um dann mit scharfer Rabulistik

die Meinung uns zu geigen.

*

Der Teufel hält das Menschenvolk

gemeinhin nur für dumm,

denn echte Feinde hat er nicht,

es legt den keiner um.

Deshalb ist auch sein Größenwahn

unmäßig aufgeblasen,

Gefahren kann er nicht mehr wittern

mit seiner krummen Nasen.

Gar nicht von uns, den kleinen Leuten,

wir sind für den nur Zwerge,

sein Sinnen geht indessen heimlich

auf ganz verbotene Wege.

*

Denn eines bleibt ihm stets verschlossen,

des Gottes Heiligtum,

wer schon sein ewiges Leben hat,

der bleibt für ihn immun.

Doch weil er ums Verrecken gerne

ein Gott will selber werden,

drückt er sich gern ums Licht herum,

nicht ohn‘ sich zu verbergen.

*

Die beste Tarnung ist ihm ‚Liebe‘,

drin dieselt er sich ein,

so scheint in ihm nur Lauterkeit

und Ehrbarkeit zu sein.

*

Kurzum, nach unserem ersten Angriff

pariert er auf die Schnelle

und ist sofort und unerwartet

auf hohem Ross zur Stelle.

Er legt uns seine Thesen vor

und danach sollen wir greifen,

so will er uns von hoher Warte

durch die Arena schleifen.

*

Er sieht sich schon als unseren Chef,

er will uns dirigieren,

will uns auf seine eigene Art

in falsche Freiheit führen.

*

Uns Dumme will er korrigieren,

was ist das für ein Scheiß?

Das macht den Lotsen wie auch mich

erst nochmal richtig heiß !!!

*

Nun fliegen mächtig die Geschosse

auf seine Theorien,

mit Wahrheitsblitzen wollen wir dem

die Hose runter ziehn!

Ein halbes Dutzend Sätze brauchts,

um den zu demontieren,

bloß ein paar Stunden Denkprozess,

um ihn hier vorzuführen.

*

Gleich zieht er scheinbar sich zurück,

er hält erst einmal inne,

ist doch die Welt sein Eigentum

mit allen Wesen drinne.

Ist doch für ihn ’ne Kleinigkeit,

das wieder hinzubiegen,

er steckt doch selbst in allen Wesen,

die müssen sich ihm fügen.

Traut er doch seiner eigenen Welt,

die er sich selber hergestellt.

Er hat sie extra so geschaffen,

dass er sie stets beherrschen kann.

Wenn ihn hier zwei, drei Mücken pieksen,

was geht’s den großen Teufel an?

Solche lächerlichen Mückenstiche,

die jucken doch den Teufel nicht!

Doch eines hat er übersehen,

er steht ganz plötzlich voll im Licht.

*

In seiner großen Dussligkeit,

das ist für ihn fatal,

betrat der meine Ahnenseite,

und die ist ein       Kanal!

Die ist Kanal zum Himmelslicht

und das wird ihn verbrennen.

Zu spät du Depp, versuch nun mal

ums Leben noch zu rennen?

*

Du kannst nicht länger Fäden ziehen

in deiner großen ‚Güte` .

Du bist enttarnt, du falscher Sack,

denn du bist eine Niete!

*

Du bist in deiner Selbstverliebtheit

wahrlich zu weit gegangen,

betratst der Ahnen Wirkungskreis,

betratst Allvaters Heiliges Reich,

hast jede Ordnung übertreten,

und bist nun eingefangen.

*

Spürst‘ – wie sich die Opfer nähern

oder dich noch zappeln lassen?

Alle, denen du Böses tatest,

dürfen dich jetzt selber fassen,

um dir endlich heimzuzahlen

all die Schmerzen und die Qualen.

*

Wolltest stets der Größte sein

und nun pinkelst du dich ein?

Zum Abgang wird der ganze Erdkreis

Pfui Teufel!“ dir entgegen schreien.

*

Den Lotsen wolltest du dir kapern,

mit deinen Lügenworten,

der roch den Braten und verzog sich

von deiner Hölle Pforten.

*

Und damit war die Spur gelegt,

die freie Bahn für alle,

die Ratten fanden den Kanal

und sitzen in der Falle.

*

Denn jetzt sind sie auf Feindgebiet,

was sie zwar immer waren,

doch konnten dumm gemachte Menschen,

darüber nichts erfahren.

*

Sie konnten nicht ihr wahres Sein

erkennen und beweisen,

so mussten sie wie ferngesteuert

stets um den Teufel kreisen.

*

Fortan begann der Siegeszug

der üblen Satansbraten –

die redeten den Menschen ein,

sie wären schlecht geraten.

*

Verbargen sich im Menschenherz,

in Gottes heiligem Tempel

und brannten ihren Schmutz hinein,

drückten ihm auf den Stempel

der ewig währenden Sklaverei –

damit Mensch glaube, er sein frei.

*

Der Drecksack ist zu weit gegangen

in seiner blinden Gier.

Er lauerte höchst sprungbereit,

und darum klebt er hier.

*

Hätt er weiter sich verborgen,

so wär’s im Sand verlaufen,

Doch nein, er hat es angelegt,

mit Mücken sich zu raufen.

***

Drei rote Herzen ‚zieren‘ nun

den Kommentarbereich,

dort werde ich sie stehen lassen

als sichtbaren Beweis,

das Erd und Himmel neuerdings

ganz ineinander greifen

und das wir Menschen nun gewillt sind,

die Fesseln abzustreifen.

*

Die Herzchen öffnen, lohnt sich nicht,

es ist die schlimmste Gülle,

greift lieber wieder nach dem Leben

in seiner ganze Fülle.

*

Geistig ist nun der Fall geklärt.

Der Drecksack liegt in Banden.

Sein ganzes Stolz, sein ganzes Werk

an Bosheit ging zuschanden.

Liegt nun an jedem Mensch selbst,

wohin sein Weg ihn führt.

Die Sonne lacht, der Regen fällt

davon ganz unberührt.

*

Was hätten wir jetzt noch zu tun?

Es grüßen euch die Sieger nun:

Ein Krieger, der auf‘s Schwert sich stützt,

ein Lotse, der dem Leben nützt –

und eine alte Oma

schubsten das Vieh ins Koma.